Bildzitate in Kunst, Medien und Popkultur
Unterrichtsreihe zu Bildzitaten in Kunst, Medien und Popkultur.
Kunst · Pop Art, Dada und Konzeptkunst · Sek II Rheinland-Pfalz
Dieses Material richtet sich an Kunstlehrkräfte in der Oberstufe in Rheinland-Pfalz, die Pop Art, Dada und Konzeptkunst unterrichten. Es bündelt Reihen zu Andy Warhol, Hannah Höch, Christo und Jeanne-Claude sowie zu Bildzitaten in der Popkultur. Die Dateien sind bearbeitbar.
Kurz gesagt: Pop Art, Dada und Konzeptkunst stellen die Frage, was ein Kunstwerk ist und wer es dazu macht. Die Reihen verbinden Serialität, Collage und Verhüllung mit der Analyse von Bildzitaten in Medien und Popkultur. Das Material orientiert sich am Lehrplan Bildende Kunst für die Oberstufe in Rheinland-Pfalz, ist aber nicht ministeriell geprüft. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben der zuständigen Stelle.
Diese Strömungen arbeiten mit Bildern, die Schülerinnen und Schüler aus dem Alltag kennen: Werbung, Konsumprodukte, Zeitungsfotos und Medienbilder. Pop Art macht daraus Kunst, Dada stellt den Kunstbegriff durch Montage und Provokation infrage, die Konzeptkunst verlagert das Gewicht von der Ausführung auf die Idee. Das erlaubt Diskussionen, die über Stilmerkmale hinausgehen. In der Reihe Bildzitate in Kunst, Medien und Popkultur lässt sich das Zitieren von Bildern als künstlerisches Verfahren untersuchen. Der Gewinn liegt auch in der Methode: Wer Zitate in Werbung und Kunst vergleichen soll, muss Herkunft, Veränderung und Wirkung eines Bildes beschreiben, also genau das tun, was Bildanalyse ausmacht.
Auch die gestalterische Praxis profitiert. Serien, Collagen und Aktionen lassen sich mit einfachen Mitteln umsetzen, und die Kursarbeit bleibt nicht auf das Betrachten beschränkt. Andy Warhol steht für Serialität, Hannah Höch für die Dada-Collage, Christo und Jeanne-Claude für Verhüllung als Konzept. Welche Positionen Sie auswählen, hängt von Ihrem Kurs und den Absprachen in der Fachschaft ab. Die Reihen sind Bausteine, die Sie unabhängig voneinander einsetzen können. Konzeptkunst lässt sich mit einfachen Aufträgen erfahrbar machen. Ein Entwurf ohne Ausführung, eine Anweisung oder ein dokumentiertes Vorhaben zeigt, dass Planung und Idee eigenständige Teile des Werkes sind.
Vier Einzelreihen zu Bildzitaten, Dada, Pop Art und Konzeptkunst; Lehrplan-Paket und Sparpaket erweitern den Rahmen.
Unterrichtsreihe zu Bildzitaten in Kunst, Medien und Popkultur.
Unterrichtsreihe zu Hannah Höch und ihrer Dada-Collage.
Unterrichtsreihe zu Andy Warhol, Pop Art und Serialität.
Unterrichtsreihe zu Christo und Jeanne-Claude und ihrer Konzeptkunst.
Lehrplan-Paket mit gebündelten Unterrichtsreihen für die Oberstufe des Bundeslands.
Sparpaket, mit dem sich Künstler der Moderne verstehen und analysieren lassen.
Ein möglicher Einstieg führt über Bildzitate in Medien und Popkultur, weil der Kurs dort mit vertrauten Beispielen beginnt. Danach folgt die Dada-Collage mit Hannah Höch als Gegenpol zur Serialität bei Andy Warhol. Abschließend rücken Christo und Jeanne-Claude die Konzeptkunst in den Mittelpunkt, bei der Idee, Planung und Wirkung im öffentlichen Raum zusammengehören. Die Abfolge lässt sich als Spannungsbogen vom Bild zur Idee planen. Zwischen den Einheiten sollte der Kurs seine Beobachtungen in einem Raster festhalten: Verfahren, Mittel, Aussage, Wirkung. Dieses Raster erleichtert später den Vergleich der Positionen. Im Anschluss kann der Kurs eigene Positionen entwickeln und in einer kurzen Ausstellung präsentieren.
Als Produktionsaufgabe bietet sich eine eigene Serie oder Collage an, ergänzt durch eine schriftliche Reflexion der gewählten Verfahren. Wer das gesamte Spektrum der Oberstufe planen möchte, findet im Lehrplan-Paket Kunst Rheinland-Pfalz eine Struktur, ergänzt durch das Sparpaket Meister der Moderne, das mehrere Künstlerreihen in einer größeren Sammlung bündelt. Das Sparpaket Pop Art, Dada und Konzeptkunst fasst das Themenfeld ebenfalls zusammen. Praktisch lassen sich Entwürfe und Dokumentationen als Portfolio bündeln. Es dient der Bewertung der gestalterischen Arbeit und kann mit einer schriftlichen Analyse eines Referenzwerks ergänzt werden. Als Abschluss eignet sich eine Besprechung, in der der Kurs Entwürfe nach den erarbeiteten Kriterien beurteilt.
| Stufe | Einsatz | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Einführung Oberstufe | Bildzitate und Popkultur | Bildzitate, Medienbilder, Alltagsobjekte |
| Mittlere Oberstufe | Dada und Collage | Hannah Höch, Montage, Provokation |
| Qualifikationsphase | Pop Art und Serialität | Andy Warhol, Serie, Konsumkultur |
| Abiturvorbereitung | Konzeptkunst einordnen | Christo und Jeanne-Claude, Idee und Wirkung |
Im Grundkurs steht die genaue Beschreibung im Vordergrund: Was zeigt das Werk, welche Mittel setzt es ein, welche Wirkung entsteht? Die bearbeitbaren Dateien erlauben es, Aufgaben zu kürzen und Hilfen zu ergänzen, zum Beispiel Wortspeicher zu Serie, Collage oder Montage. Der Einstieg über vertraute Medienbilder senkt die Hürde für Schülerinnen und Schüler, die mit klassischer Bildanalyse noch Schwierigkeiten haben. Bei Collagen und Serien helfen Vorgaben zum Material, etwa Zeitungsseiten, Werbeprospekte oder eigene Fotos. Sie begrenzen die Auswahl und lenken die Aufmerksamkeit auf Komposition und Aussage.
Im Leistungskurs lassen sich theoretische Fragen vertiefen: Wann ist ein Zitat Kunst, wie verändert Serialität den Werkbegriff, was bedeutet es, wenn die Idee wichtiger wird als das Objekt? Auch gestalterische Aufgaben lassen sich steigern, vom Nachvollziehen eines Verfahrens bis zur eigenen konzeptionellen Arbeit mit Begründung. Die Lösungen helfen Lehrkräften, die das Fach fachfremd unterrichten, bei der Besprechung der Ergebnisse. Anspruchsvoll wird die Reflexion, wenn Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Vorgehen mit einem Referenzwerk vergleichen und begründen, was sie übernommen und was sie verändert haben. Gute Ergebnisse entstehen, wenn Begründung und Gestaltung vom selben Gedanken ausgehen.
In Rheinland-Pfalz gilt für die Oberstufe der Lehrplan Bildende Kunst. Die Reihen zu Pop Art, Dada und Konzeptkunst lassen sich den Bereichen Rezeption, Produktion und Reflexion zuordnen. Kompetenzformulierungen und Themenvorgaben des Lehrplans werden nicht übernommen; die Zuordnung nehmen Sie selbst vor und stimmen sie mit Ihrer Fachkonferenz ab. Je nach Kursart lassen sich die Reihen in unterschiedlichem Umfang einsetzen, indem Sie Hilfen und Anspruch der Aufgaben anpassen. Die Auswahl der Beispiele bleibt Aufgabe der Fachkonferenz, die den Rahmen für die Schule festlegt. Dazu gehört auch die Entscheidung, wie stark die Praxis gewichtet wird, denn Serien, Collagen und Konzeptentwürfe verlangen Zeit für Planung, Ausführung und Reflexion.
Für das Abitur sind die jeweils aktuellen Vorgaben der zuständigen Stelle in Rheinland-Pfalz maßgeblich. Das Material ist nicht ministeriell geprüft und kein amtliches Lehrmittel. Es dient als Arbeitsgrundlage für Planung, Übung und Klausurvorbereitung. Welche Künstler und Werke in Prüfungen eine Rolle spielen, klären Sie bitte anhand der aktuellen Hinweise Ihrer Schule. Zusätzliche Hinweise zu Urheberrecht und Bildzitaten gehören zur Arbeit mit Popkultur. Klären Sie bei Veröffentlichungen von Schülerarbeiten die Regeln Ihrer Schule, vor allem bei der Verwendung fremder Bilder. Auf diese Weise bleibt der Unterricht flexibel, und die Reihen lassen sich in vorhandene Planungen einfügen.
Joseph Beuys: Erweiterter Kunstbegriff und Aktion
Nam June Paik: Videokunst und Medienkritik
Yayoi Kusama: Installation und Wiederholung
Sparpaket Kunst: Pop Art, Dada und Konzeptkunst
Sparpaket Konzept, Aktion, InstallationEs richtet sich an die Oberstufe in Rheinland-Pfalz. Einzelne Reihen eignen sich schon zum Einstieg in die Bildanalyse, andere für die Qualifikationsphase.
Es orientiert sich am Lehrplan Bildende Kunst für die Sekundarstufe II und lässt sich seinen Bereichen zuordnen. Es ist nicht ministeriell geprüft. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben der zuständigen Stelle.
Ja. Die Reihen sind mit Arbeitsblättern und Lösungen aufgebaut. Ein Blick auf die Werke in Museumsportalen erleichtert die Vorbereitung.
Ja. Sie können Aufgaben kürzen, Bilder austauschen, Hilfen ergänzen und das Material an Grundkurs oder Leistungskurs anpassen.
Die Aufgaben sind mit Lösungswegen ausgestattet. Den genauen Umfang finden Sie auf der jeweiligen Produktseite.
Nach dem Kauf steht der Download sofort bereit. Die Lizenz gilt für den Einsatz in Ihrem eigenen Unterricht; eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen.