Hören und Reimen
Reime Silben und Anfangslaute wahrnehmen. Das Ohr für den Klang von Wörtern öffnen.
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Ob Morgenkreis Freispiel oder Bilderbuch: Kinder erwerben Sprache im Alltag der Kita ständig. Wie sie Reime und Silben hören eine eigene Geschichte erzählen und im Gespräch zuhören und abwarten lässt sich planvoll begleiten. Diese Seite zeigt wie sich der Bildungsbereich Sprache in drei aufeinander aufbauenden Unterrichtsreihen so gestalten lässt dass jedes Kind Fortschritte macht und die Gruppe als Sprachgemeinschaft wächst.
Sprache gelingt am besten in dieser Reihenfolge: zuerst das Hören schulen also Reime Silben und Laute in Wörtern wahrnehmen dann den Wortschatz aufbauen und mit Bildkarten frei erzählen und zuletzt im Gespräch zuhören ausreden lassen und aufeinander eingehen. Wichtig ist dass Sprache spielerisch und alltagsintegriert begleitet wird und dass jedes Kind zu Wort kommt bevor korrigiert wird. Ein festes Ritual hilft besonders: eine Erzählkarte im Morgenkreis gibt jedem Kind sichtbar das Wort und lädt zum Zuhören ein.
Die drei Reihen bauen aufeinander auf und schließen mit dem Transfer in den Kita-Alltag ab.
Reime Silben und Anfangslaute wahrnehmen. Das Ohr für den Klang von Wörtern öffnen.
Mit Bildkarten den Wortschatz aufbauen und vom einzelnen Wort zur eigenen Geschichte kommen.
Im Kreis zuhören ausreden lassen und aufeinander eingehen. Miteinander sprechen lernen.
Sprache in Morgenkreis Freispiel und Bilderbuchbetrachtung ganz nebenbei weiter üben.
Manche Kinder reden viel andere hören lieber zu. Beides ist in Ordnung. Kinder brauchen echte Sprechanlässe genügend Zeit und eine Fachkraft die zuhört ohne gleich zu verbessern. Kleine Umformulierungen und feste Rituale machen aus Alltagsmomenten wertvolle Sprachanlässe.
| Statt | Besser | Warum |
|---|---|---|
| Das heißt nicht Aua sondern verletzt. | Oh du hast dich verletzt tut das weh. | gibt das richtige Wort im Gespräch zurück ohne das Kind zu beschämen |
| Sag einen ganzen Satz. | Und was ist dann passiert erzähl weiter. | lockt mehr Sprache heraus statt eine Form einzufordern |
| Jetzt bist aber du still. | Erst spricht Mia dann bist du dran. | ordnet das Gespräch und sichert jedem Kind seine Redezeit |
| Das ist falsch gesagt. | Ah du meinst die Gießkanne genau. | bestätigt den Inhalt und zeigt das richtige Wort im gleichen Atemzug |
Hilfreich ist ein festes Ritual im Morgenkreis: eine Erzählkarte wandert von Kind zu Kind und macht sichtbar wer gerade spricht und wer zuhört. So kommt jedes Kind in Ruhe zu Wort.
Ein paar Grundlagen helfen die Sprachentwicklung der Kinder einzuordnen und die Angebote passend auszurichten.
Wer Reime und Silben sicher hört legt die Grundlage für den späteren Schriftspracherwerb. Diese phonologische Bewusstheit lässt sich in der Kita spielerisch üben lange vor dem ersten Buchstaben.
Kinder lernen neue Wörter nicht durch Abfragen sondern im echten Gespräch. Wer benennt beschreibt und nachfragt schenkt dem Kind jeden Tag neue Wörter für seine Welt.
Eine Geschichte hat einen Anfang eine Mitte und ein Ende. Wer erzählt bringt Erlebnisse in eine Reihenfolge und übt ganz nebenbei folgerichtiges Denken und Sprechen.
Miteinander sprechen heißt auch abwarten ausreden lassen und auf den anderen eingehen. Diese Gesprächsregeln machen die Gruppe zu einem sicheren Ort für jedes Kind.
Jede Reihe steht für sich und ist zugleich Teil des roten Fadens. Im Sparpaket sind alle drei günstiger als beim Einzelkauf.
Hören was in Wörtern steckt: Reime erkennen Silben klatschen und Anfangslaute wahrnehmen.
Vom Wort zur Geschichte: Wortschatz aufbauen und mit Bildkarten frei erzählen.
Miteinander sprechen: zuhören ausreden lassen und aufeinander eingehen.
Der Schwerpunkt liegt auf Hören Nachsprechen und einfachen Reimen mit viel Bewegung und Wiederholung.
Zusätzlich längere Geschichten eigene Erzählungen und erste Gesprächsregeln für den Kreis.
Feste Rituale eine Erzählkarte und die Möglichkeit erst zuzuhören und zu zeigen bevor gesprochen wird.
Bildkarten und ein Wortspeicher machen neue Wörter sichtbar und geben Sicherheit beim Sprechen.
Die Methode gibt jedem Kind eine feste Rolle und stärkt auch zurückhaltende Kinder im Miteinander.
Zusatzangebot: eine eigene Reimkette erfinden oder der Gruppe eine selbst gelegte Bildergeschichte erzählen.
Drei aufeinander abgestimmte Unterrichtsreihen mit insgesamt neun ausgearbeiteten Einheiten für die Kita.
Arbeitshefte Gruppenpuzzles und Präsentationen mit hoher Aufgabenvielfalt für den direkten Einsatz.
Lösungen zu allen Aufgaben und ein Wortspeicher für das Sprechen über Reime Bilder und Erlebnisse.
Druckfertige PDF sowie editierbare Word- und PowerPoint-Dateien zum Anpassen an die eigene Gruppe.
Für Kinder von drei bis sechs Jahren im Elementarbereich. Vieles lässt sich mit kleinen Anpassungen auch in einer jüngeren oder älteren Gruppe einsetzen.
Drei Unterrichtsreihen mit zusammen neun ausgearbeiteten Einheiten. Jede Reihe lässt sich auch einzeln als eigenständiges Angebot nutzen.
Empfohlen ist die Reihenfolge Reime und Silben dann Bildkarten und Erzählen dann Zuhören und Gespräch. Jede Reihe funktioniert aber auch für sich.
Feste Rituale anbieten eine Erzählkarte nutzen und dem Kind Zeit lassen erst zuzuhören und zu zeigen bevor es selbst spricht. Druck vermeiden Interesse zeigen.
Eine kooperative Methode bei der jedes Kind einen Teil zum Ergebnis beiträgt. So kommen auch zurückhaltende Kinder mit einer festen Rolle ins Sprechen.
Ja. Neben der druckfertigen PDF gibt es editierbare Word- und PowerPoint-Dateien zum Anpassen an die eigene Gruppe.
Im Paket sind die drei Reihen günstiger als beim Einzelkauf der neun Einheiten. Den aktuellen Preis zeigt die Produktseite.
Ja. Sprache lässt sich gut alltagsintegriert begleiten. Reime Erzählkarten und Gesprächsrituale passen bestens in Morgenkreis Freispiel und Bilderbuchbetrachtung.