Die große Rübe
Ein Mitmach-Märchen spielen. Alle ziehen gemeinsam und jedes Kind hat sofort eine Rolle.
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Theater spielen macht Kinder stark. Beim gemeinsamen Erzählen Verkleiden und Aufführen üben Kinder ganz nebenbei Sprache Mut und Miteinander. Diese Seite zeigt wie sich das darstellende Spiel im Elementarbereich in drei aufeinander abgestimmten Unterrichtsreihen so gestalten lässt dass jedes Kind eine Rolle findet mitmacht und am Ende stolz vor anderen steht. Ohne Textlernen ohne Druck und mit viel Freude am Ausprobieren.
Kinder kommen am besten über kleine Schritte ins Spiel: zuerst gemeinsam ankommen und eine Geschichte hören dann einzelne Szenen mit Bewegung und einfachen Sätzen ausprobieren und zuletzt das Stück als Gruppe vor Publikum zeigen. Wichtig ist dass jedes Kind selbst wählen darf ob es spricht sich bewegt oder ein Geräusch macht. So bleibt niemand außen vor. Kurze Wiederholungen feste Rituale und ein einfaches Mitmach-Märchen nehmen die Scheu und machen aus einzelnen Kindern eine spielende Gruppe.
Die drei Reihen bauen aufeinander auf und führen vom ersten Mitspielen bis zur kleinen Aufführung.
Ein Mitmach-Märchen spielen. Alle ziehen gemeinsam und jedes Kind hat sofort eine Rolle.
Ein Jahreszeiten-Stück spielen. Bilder Geräusche und Bewegung erzählen Frühling bis Winter.
Ein Stück über Freundschaft. Gefühle in Szenen bringen streiten sich vertragen zusammenhalten.
Das Geübte vor Eltern oder anderen Gruppen zeigen. Applaus als schönes gemeinsames Ende.
Nicht jedes Kind steht gern im Mittelpunkt. Manche wollen sprechen andere lieber ein Tier sein oder ein Geräusch machen. Das ist kein Problem sondern der Weg. Wer selbst wählen darf traut sich mehr. Kleine Umformulierungen und feste Angebote nehmen dem Auftritt die Angst und halten alle im Spiel.
| Statt | Besser | Warum |
|---|---|---|
| Wer spielt jetzt die Hauptrolle? | Welche Rolle möchtest du heute ausprobieren? | gibt dem Kind die Wahl und nimmt den Druck der einen großen Rolle |
| Sag deinen Satz laut auf. | Zeig uns mit dem Körper was die Figur fühlt. | öffnet das Spiel auch für Kinder die noch nicht frei sprechen mögen |
| Das war falsch das macht man anders. | Schön probiert wie könnte es noch gehen? | hält das Ausprobieren offen und schützt die Freude am Spiel |
| Sei nicht schüchtern stell dich vor. | Du kannst erst schauen und dann dazukommen. | erlaubt das Beobachten als ersten Schritt statt sofort aufzutreten |
Hilfreich ist ein festes Anfangs- und Abschlussritual: ein gemeinsamer Klang zu Beginn und eine kleine Verbeugung am Ende machen aus dem Spiel ein Erlebnis und geben allen Kindern Halt.
Ein paar Grundlagen helfen das Spiel der Kinder einzuordnen und die Angebote gut zu begleiten.
Beim Rollenspiel hören und benutzen Kinder neue Wörter in einem echten Zusammenhang. Wiederkehrende Sätze in einem Mitmach-Märchen prägen sich fast von allein ein und stärken das Sprechen.
Kinder zeigen Gefühle oft leichter mit Bewegung als mit Worten. Groß und klein schnell und langsam mutig und ängstlich lassen sich mit dem ganzen Körper darstellen und so begreifen.
Vor anderen zu spielen will geübt sein. Wer erst zuschauen dann in der Gruppe und später allein auftreten darf sammelt Erfolge und traut sich Stück für Stück mehr zu.
Ein Stück gelingt nur zusammen. Warten zuhören und sich abstimmen sind soziale Fähigkeiten die im Theaterspiel ganz selbstverständlich geübt werden.
Jede Reihe steht für sich und ist zugleich Teil des roten Fadens. Im Sparpaket sind alle drei günstiger als der Einzelkauf.
Ein Mitmach-Märchen zum Einstieg. Alle ziehen gemeinsam und jedes Kind ist von Anfang an dabei.
Durch das Jahr spielen. Frühling Sommer Herbst und Winter werden zu Bildern Geräuschen und Szenen.
Ein Stück über Freundschaft. Streiten sich vertragen zusammenhalten werden zu kleinen Szenen.
Der Schwerpunkt liegt auf Nachmachen einfachen Bewegungen und kurzen wiederkehrenden Sätzen zum Mitsprechen.
Zusätzlich eigene Ideen kleine Sprechrollen und das Mitgestalten von Szenen und Bühnenbild.
Erst beobachten dann in der Gruppe mitspielen. Rollen ohne Sprechen wie Baum Tier oder Geräuschmacher geben Sicherheit.
Bilder Gesten und wiederkehrende Sätze machen das Spiel verständlich. Mitmachen geht auch ohne viele Worte.
Bewegungsreiche Rollen und klare Einsätze geben der Energie eine Richtung und halten das Spiel zusammen.
Rollen lassen sich teilen zusammenlegen oder doppelt besetzen. So passt jedes Stück zur eigenen Gruppengröße.
Drei komplette Unterrichtsreihen mit insgesamt neun ausgearbeiteten Einheiten für das darstellende Spiel in der Kita.
Fertige Verlaufspläne und Präsentationen für jedes Angebot damit die Fachkraft ohne lange Vorbereitung starten kann.
Arbeitshefte Gruppenpuzzles und Lösungen mit hoher Aufgabenvielfalt und Muss- und Kann-Differenzierung.
Druckfertige PDF sowie editierbare Word- und PowerPoint-Dateien zum Anpassen an die eigene Gruppe.
Für Kinder von drei bis sechs Jahren im Elementarbereich. Die Rollen und Aufgaben lassen sich für jüngere und ältere Kinder anpassen.
Drei Unterrichtsreihen mit zusammen neun Einheiten. Jede Reihe lässt sich auch einzeln spielen.
Nein. Die Stücke arbeiten mit wiederkehrenden Sätzen Bewegung und Geräuschen. Kinder sprechen mit ohne einen Text lernen zu müssen.
Jedes Kind darf selbst wählen. Es kann erst beobachten eine Rolle ohne Sprechen übernehmen oder ein Geräusch machen. So bleibt niemand außen vor.
Nein. Ein freier Bereich im Gruppenraum reicht. Einfache Requisiten und Verkleidungen genügen für die Stücke.
Ja. Neben der druckfertigen PDF gibt es editierbare Word- und PowerPoint-Dateien zum Anpassen an die eigene Gruppe.
Im Paket sind die drei Reihen günstiger als der Einzelkauf der einzelnen Reihen.
Ja. Die Stücke lassen sich gut vor Eltern oder anderen Gruppen aufführen und passen zu Festen im Kita-Jahr.