Kunst-Abitur Sachsen: Impressionismus und Realismus in der Malerei | Sek II

Kunst · Malerei: Impressionismus und Realismus · Sek II Sachsen

Die Seite richtet sich an Kunstlehrkräfte an sächsischen Gymnasien, die in der Oberstufe Malerei des 19. Jahrhunderts unterrichten. Sie bündelt Reihen zu Monet, Manet, van Gogh und zum Realismus in der Darstellung von Mensch und Natur. Die Dateien sind bearbeitbar und lassen sich dem Lehrplan Gymnasium zuordnen.

19,90 €Einstiegsreihe
Klasse 11/12gymnasiale Oberstufe
Sofortdigitaler Download
Bearbeitbarfrei anpassbar

Kurz gesagt: Impressionismus und Realismus eignen sich gut, um im Kunstunterricht Malerei genau zu beschreiben und gesellschaftlich einzuordnen. Die Reihen verbinden Lichtmalerei, Alltagsdarstellung und Gesellschaftskritik mit der Methode der Bildanalyse. Das Material orientiert sich am Lehrplan Gymnasium in Sachsen, ist aber nicht ministeriell geprüft. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben der zuständigen Stelle.

Warum Malerei des 19. Jahrhunderts im Kunstkurs trägt

Impressionismus und Realismus verändern den Blick auf das, was ein Bild darstellen soll. Der Realismus wendet sich Alltag und Arbeit zu und verzichtet auf Idealisierung, der Impressionismus macht den flüchtigen Lichteindruck zum Thema. An beiden Strömungen lassen sich Pinselduktus, Farbauftrag, Komposition und Lichtführung genau benennen. Das ist eine gute Grundlage für Bildanalysen. Die Reihe Mensch und Natur: Realismus und Idealisierung setzt genau hier an und fragt, wie Wirklichkeit im Bild entsteht. Die Analyse von Malerei bleibt dabei eine Kernkompetenz des Faches. Wer Duktus, Farbauftrag und Komposition sicher beschreiben kann, hat ein Rüstzeug, das auf andere Epochen übertragbar ist.

Hinzu kommt der Zugang über einzelne Künstler. Claude Monet steht für Impressionismus und Lichtmalerei, Édouard Manet verbindet künstlerische Wirklichkeit mit Gesellschaftskritik, Vincent van Gogh macht Farbe zum Ausdrucksträger. So lassen sich Werke vergleichen und Epochengrenzen hinterfragen. Die Auswahl der Maler und Werke treffen Sie nach den Absprachen in Ihrer Fachkonferenz; die Reihen sind Bausteine, die Sie einzeln einsetzen, kürzen oder mit Beispielen aus sächsischen Sammlungen ergänzen können. Sächsische Museen und Sammlungen bieten Gelegenheiten, die Reihen mit Originalen zu verbinden. Eine Bildbeschreibung vor dem Gemälde ist eine Übung, die sich im Unterricht nur eingeschränkt nachstellen lässt.

Material zu Impressionismus und Realismus im sächsischen Kunstkurs

Vier Einzelreihen zu Realismus, Impressionismus, Manet und van Gogh; Lehrplan-Paket und Sparpaket erweitern den Rahmen.

Wie sich die Reihe im Unterricht aufbauen lässt

Ein möglicher Aufbau beginnt mit dem Realismus, weil sich daran die Frage nach der Wirklichkeitsdarstellung klären lässt. Danach folgt Manet als Brücke zwischen Realismus und Impressionismus, bevor Monet das Licht in den Mittelpunkt rückt und van Gogh den Ausdruck der Farbe. Jede Reihe lässt sich in einzelne Stunden gliedern und mit einer kurzen Bildanalyse abschließen. So entsteht über mehrere Wochen eine Abfolge, die den Kurs Schritt für Schritt vom Beschreiben zum Deuten führt. Praktische Phasen bieten sich in jeder Reihe an. Schnelle Farbstudien im Freien oder im Schulhof zeigen, wie anspruchsvoll es ist, Licht zu erfassen, und machen impressionistische Verfahren nachvollziehbar.

Als praktische Aufgabe bietet sich eine Malstudie an: ein Motiv in zwei Fassungen, realistisch und impressionistisch, mit anschließender Reflexion der gewählten Mittel. Wer die ganze Oberstufe planen möchte, findet im Lehrplan-Paket Kunst Sachsen eine Struktur, die mehrere Themenfelder abdeckt. Das Sparpaket Malerei-Meister bündelt Impressionismus und Realismus in einer größeren Materialsammlung für mehrere Unterrichtseinheiten. Eine abschließende Gegenüberstellung zweier Bilder, die der Kurs selbst auswählt, hilft bei der Sicherung. Sie verlangt, Merkmale zu benennen, Unterschiede zu begründen und den Epochenbezug herzustellen. Für die Nachbereitung genügt eine Liste mit den wichtigsten Merkmalen je Strömung, die der Kurs selbst ergänzt.

Für welche Stufe eignet sich das Material?

Stufe Einsatz Schwerpunkt
Klasse 11, Beginn Realismus erarbeiten Mensch und Natur, Idealisierung, Wirklichkeitsbegriff
Klasse 11, Fortsetzung Manet und Gesellschaftskritik Darstellung von Wirklichkeit, Bildanalyse
Klasse 12 Impressionismus und Postimpressionismus Monet, Lichtmalerei, van Gogh, Farbe
Abiturvorbereitung Epochenvergleich wiederholen Malerei beschreiben, deuten, einordnen

Differenzierung für Grundkurs und Leistungskurs

Im Grundkurs steht die sichere Beschreibung eines Gemäldes im Vordergrund: Bildaufbau, Farbe, Licht und Pinselduktus. Die bearbeitbaren Dateien lassen sich so kürzen, dass ein Werk gründlich erarbeitet wird, ergänzt um Wortspeicher zur Malerei. Bildvergleiche können zunächst auf zwei Merkmale beschränkt werden, damit die Aufgabe überschaubar bleibt und das Schreiben der Analyse gelingt. Für unsichere Schreiber lohnt sich ein Gerüst mit Leitfragen zu Bildaufbau, Farbe, Licht und Pinselführung. Es kann Schritt für Schritt ausgeblendet werden, wenn die Gruppe sicherer wird. So üben auch Schreibschwächere an einem verlässlichen Muster.

Im Leistungskurs bieten sich Fragen zur Wirklichkeitsauffassung und zum Epochenwandel an: Warum wirkt ein impressionistisches Bild unfertig, was verändert Manet an der Tradition, wie unterscheidet sich Idealisierung von Realismus? Auch Gestaltungsaufgaben lassen sich steigern, vom Nachmalen einer Passage bis zur eigenen Studie mit schriftlicher Begründung. Fachfremd unterrichtende Lehrkräfte finden in den Lösungen Anhaltspunkte für die Besprechung im Plenum. Vergleichende Aufgaben können mit Zusatzmaterial angereichert werden, etwa Texten zeitgenössischer Kritik. Dadurch wird sichtbar, wie Werke damals aufgenommen wurden und warum sie provozierten. Eine Zusatzaufgabe kann darin bestehen, ein Gemälde unter einer Leitfrage zu untersuchen, etwa zur Darstellung von Licht oder zur Rolle des Betrachters.

Einordnung in den Lehrplan Gymnasium in Sachsen

In Sachsen gilt für die gymnasiale Oberstufe der Lehrplan Gymnasium für das Fach Kunst. Die Reihen zu Impressionismus und Realismus lassen sich den Bereichen Bildanalyse, Kunstgeschichte und gestalterische Praxis zuordnen. Kompetenzformulierungen und Lernbereiche des Lehrplans werden nicht übernommen; die Zuordnung nehmen Sie selbst vor, abgestimmt auf Ihren Kurs und die Absprachen an Ihrer Schule. Je nach Kursart lassen sich Umfang und Tiefe wählen; die Reihen sind modular, sodass Sie einzelne Aufgaben streichen oder ergänzen können. Welche Themen Ihr Kurs im Einzelnen behandelt, ergibt sich aus der schulinternen Planung.

Für das Abitur sind die jeweils aktuellen Vorgaben der zuständigen Stelle in Sachsen maßgeblich. Das Material ist nicht ministeriell geprüft und kein amtliches Lehrmittel. Es dient als Arbeitsgrundlage für Planung, Übung und Klausurvorbereitung, die Sie mit Museumsbesuchen verbinden können, etwa mit Gemäldesammlungen in sächsischen Städten. Welche Themen prüfungsrelevant sind, klären Sie bitte anhand der aktuellen Hinweise. Fachschaften an sächsischen Gymnasien stimmen Themen oft gemeinsam ab. Die Dateien erleichtern das, weil sich Bausteine herauslösen und in schulinterne Planungen einfügen lassen. Wer die Reihen in Teilen einsetzt, sollte vorab festlegen, welche Methodenschritte alle Bildanalysen des Halbjahres gemeinsam haben.

Wie ist das Material aufgebaut?

  • Fachlich fundiertVon Fachlehrkräften erstellte Inhalte mit korrekter Fachterminologie.
  • Direkt einsetzbarFertige Reihen mit Aufgaben – sofort im Unterricht nutzbar.
  • Mit LösungenAlle Aufgaben inklusive ausführlicher Lösungswege.
  • DifferenzierbarAufgabenformate lassen sich an unterschiedliche Lerngruppen anpassen.
  • EditierbarBearbeitbare Formate – frei an Ihre Lerngruppe anpassbar.
  • KombinierbarEinzelreihen lassen sich zu einer eigenen Unterrichtseinheit verbinden.

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Häufige Fragen

Für welche Klassen ist das Material gedacht?

Es richtet sich an die gymnasiale Oberstufe in Sachsen, also an die Klassenstufen 11 und 12. Einzelne Reihen eignen sich auch als Einführung in die Bildanalyse.

Orientiert sich das Material am Lehrplan Gymnasium?

Es orientiert sich am Lehrplan Gymnasium für Kunst und lässt sich seinen Bereichen zuordnen. Es ist nicht ministeriell geprüft. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben der zuständigen Stelle.

Kann ich es fachfremd unterrichten?

Ja. Die Reihen sind mit Arbeitsblättern und Lösungen aufgebaut. Für die Vorbereitung hilft ein Blick auf die Gemälde in Museumsportalen oder Bildbänden.

Lassen sich die Dateien bearbeiten?

Ja, die Formate sind editierbar. Sie können Aufgaben kürzen, Bilder austauschen und Hilfen für Grundkurs oder Leistungskurs ergänzen.

Gibt es Lösungen?

Die Aufgaben sind mit Lösungswegen ausgestattet. Den genauen Umfang finden Sie auf der jeweiligen Produktseite.

Wie erhalte ich das Material, und welche Lizenz gilt?

Nach dem Kauf steht der Download sofort bereit. Die Lizenz gilt für den Einsatz in Ihrem eigenen Unterricht; eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen.