Unterrichtsmaterial · direkt einsetzbar
📘 Griechische Plastik im Kunstunterricht – Archaik, Klassik, Hellenismus & Rezeption (Sek II)
Unterrichtsmaterial zur griechischen figurativen Plastik für den Kunstunterricht der Oberstufe: archaische Kouroi und Koren, Polyklets Doryphoros und der Kontrapost, hellenistisches Pathos an Laokoon-Gruppe und Pergamonaltar sowie die Rezeption antiker Motive von Canova bis Jeff Koons. Die Reihen trennen konsequent Befund, Überlieferung und Deutung und enthalten Lösungen, Erwartungshorizonte und Bewertungsraster.Hintergründe und Planungshinweise bündelt die Seite Griechische Plastik im Kunst-Abitur.
✓ Direkt verfügbar✓ Für Unterricht & Vorbereitung✓ Klar strukturiert
Unterrichtsmaterial
Kouros und Kore – Frontalität und Idealbild in der Archaik | Unterrichtsreihe Kunst Sek II
Diese Unterrichtsreihe für Kunst in der Sek II untersucht die archaische griechische Plastik am Beispiel von Kouros und Kore und fragt, warum Frontalität und symmetrische Ordnung eigene künstlerische Entscheidungen sind. Sie umfasst sechs Doppelstunden, ein Lernheft für die Oberstufe (32 Seiten), einen Lehrkräfteteil (20 Seiten) und eine bearbeitbare DOCX-Fassung.
Worum es in der Reihe geht
Das Material behandelt die archaische Plastik als eigenständige Bildsprache. Frontalität, symmetrische Ordnung und schematische Formung gelten darin als Entscheidungen mit Funktionen und nicht als misslungene Vorstufen späterer Kunst. Kouroi zeigen meist unbekleidete junge männliche Figuren, Koren bekleidete junge weibliche Figuren. Ob ein Werk als Weihgabe, Grabzeichen oder anders genutzt wurde, muss am jeweiligen Befund geprüft werden, und ein Typus erlaubt keine sichere Aussage über eine individuelle Person.
Gearbeitet wird von der Beschreibung zur begründeten Interpretation: Die Lernenden untersuchen Ansichten, Körperachsen, Gewand, Oberfläche und Überlieferungszustand. Farbspuren und Rekonstruktionsversuche dienen dazu, die Vorstellung einer ausschließlich weißen Antike zu hinterfragen, wobei Rekonstruktionen als methodische Annäherungen gelten. Werkzugänge sind der attische Marmorkouros des Metropolitan Museum of Art und die sogenannte Peploskore des Akropolismuseums.
Die sechs Doppelstunden
Sehen vor dem Deuten: Beobachtung und Bewertung werden getrennt; aus „unbeholfen“ wird eine überprüfbare Beschreibung, dazu entsteht eine Beobachtungsskizze mit fünf sachlichen Befunden.
Frontalität und gebundene Bewegung: Ein vorgeschobener Fuß ergibt noch keinen Kontrapost; verglichen werden Schrittstellung, Lastverteilung und Achsen zweier Modellhaltungen.
Idealbild und soziale Sichtbarkeit: Die Lernenden prüfen, was eine Behauptung wie „zeigt genau, wie der verstorbene Jugendliche aussah“ belegen müsste, und schreiben ein Museumsschild.
Kore, Gewand und Zuschreibung: Am Beispiel der Peploskore wird zwischen beobachtbarer Form, rekonstruierter Ausstattung und vorgeschlagener Identifikation unterschieden, etwa bei einer ergänzten Hand mit Schale.
Die Antike war nicht nur weiß: Zwei Farbdarstellungen, eine mit Legende für gesicherte Pigmentspuren und hypothetische Ergänzungen, eine ohne, werden auf ihre wissenschaftliche Transparenz hin verglichen.
Vergleichen ohne Fortschrittsleiter: Ein Lehrbuch, das den Kouros „noch primitiv“ und den Doryphoros „endlich richtig“ nennt, wird auf seine Bewertungsnorm geprüft; die Lernenden erstellen eine Vergleichsmatrix.
Was das Material enthält
Lernheft für die Oberstufe (PDF, 32 Seiten): Orientierung, sechs Module zu je vier Seiten mit Lerntext, eigenem Dossier und den Aufgaben A (Analyse), B (Verfahren und Gestaltung) und C (begründetes Urteil), dazu Hilfe I (schrittweise) und Hilfe II (selbstständige Vertiefung), Lernspur, Fachbegriffe, Gruppenpuzzle mit Belegen, Abschlussaufgabe und großzügige Arbeitsflächen.
Lehrkräfteteil (PDF, 20 Seiten): didaktische Konzeption, Reihenübersicht mit Zeitbedarf, Verlaufsplanung je Modul, Lösungen und Erwartungshorizonte, Differenzierung, typische Fehlannahmen, Bewertungsraster über 100 Punkte, Lösung zur Abschlussaufgabe, Bildnachweise und Quellen.
Bearbeitbare Textfassung (DOCX): mit eigenem Umbruch; Grafiken und Arbeitsflächen gibt es nur in den PDFs.
Das Bewertungsraster verteilt 20 Punkte auf Befunde und Belege, 25 auf die fachliche Erklärung, 25 auf Vergleich beziehungsweise Gestaltung, 15 auf das begründete Urteil und 15 auf Struktur und Fachsprache. Der Lehrkräfteteil versteht die Verteilung als Unterrichtsvorschlag; schulische und amtliche Vorgaben gehen vor.
Einsatz im Unterricht
Die Kernreihe benötigt sechs Doppelstunden. Hinzu kommen das Gruppenpuzzle (45 bis 60 Minuten) und die Abschlussaufgabe mit Besprechung (60 bis 90 Minuten plus Rückmeldung); eine größere bildnerische Ausarbeitung braucht mindestens eine weitere Doppelstunde. Die Abschlussaufgabe lässt ein fiktives Museumsschild zu einem archaischen Kouros prüfen, dessen drei Aussagen (genaues Porträt, voll entwickelter Kontrapost, mangelnde Kunstfertigkeit) die Lernenden korrigieren und durch eine präzise Alternative ersetzen.
Als Differenzierung sieht der Lehrkräfteteil einen zugänglichen Einstieg mit zwei präzisen Befunden vor jeder Deutung vor, dazu Satzmuster und Wortbank; Hilfe II verlangt eigene Kriterien und die Prüfung von Gegenbefunden. Der Lehrkräfteteil nennt typische Fehlannahmen: Porträtcharakter wird ohne Beleg behauptet, die Schrittstellung gilt als Beweis für Kontrapost, ein weißer Erhaltungszustand wird mit ursprünglicher Farblosigkeit gleichgesetzt, und eine heutige Norm naturalistischer Anatomie dient als Maßstab für ältere Werke. Bei den Gestaltungsaufgaben werden Idee, formale Funktion, Erprobung und Reflexion bewertet; technische Schwierigkeiten sollen die Fachleistung nicht verdecken.
Bezug zum Abitur
Das Material nennt für die griechische figurative Plastik den Schwerpunkt 2028 und 2029. Die Aufgaben sind eigene Unterrichts- und Übungsaufgaben und keine amtlichen Abituraufgaben. Das NRW-Dokument für 2028 wurde als Vergleich geprüft, eine vollständige Vorgabenkonformität für 2029 oder andere Bundesländer wird nicht behauptet. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben zum Zentralabitur (für NRW: Standardsicherung NRW). Das Material ist nicht ministeriell geprüft.
Alle vier Reihen zur griechischen Plastik sind im Sparpaket Griechische Plastik: Kouros, Polyklet, Hellenismus, Rezeption gebündelt. Als Schwesterreihe der Gruppe liegt außerdem vor: Polyklet und der Kanon: Kontrapost, Proportion und Doryphoros.
Lieferung und Lizenz
Der Download steht nach dem Kauf sofort bereit. Lernheft und Lehrkräfteteil liegen als PDF vor, die bearbeitbare Textfassung als DOCX. Die Einzellizenz gilt für eine Lehrkraft, die Schullizenz für alle Lehrkräfte einer Schule.
Die Titelillustration ist eine gekennzeichnete KI-Lehrillustration mit erfundener Szene und kein Originalwerk. Die Originalwerke erschließen Sie über die im Lehrkräfteteil angegebenen Museums- und Werkzugänge des Metropolitan Museum of Art (Open Access) und des Akropolismuseums. Videodateien sind nicht enthalten. Rechte an Originalabbildungen werden mit dem Material nicht übertragen.
Häufige Fragen
Sind Abbildungen der Originalwerke im Material enthalten?Nein. Die Titelillustration ist eine gekennzeichnete KI-Lehrillustration, die Originalwerke sehen Sie über die im Lehrkräfteteil angegebenen Museumszugänge. Das Material überträgt keine Rechte an geschützten Originalabbildungen.
Wie viel Zeit sollte ich einplanen?Sechs Doppelstunden für die Kernreihe. Gruppenpuzzle (45 bis 60 Minuten) und Abschlussaufgabe mit Besprechung (60 bis 90 Minuten) kommen zusätzlich hinzu.
Braucht die Lerngruppe Vorwissen zur griechischen Kunst?Lerntexte und Dossiers tragen die Kernarbeit im Heft selbst, die Reihe beginnt mit genauem Beschreiben. Hilfe I führt schrittweise, Hilfe II verlangt eigene Vergleichskriterien.
Gibt es gestaltungspraktische Aufgaben?Ja, jedes Modul enthält eine Aufgabe B, etwa eine Beobachtungsskizze, ein Museumsschild, schematische Ergänzungen oder eine Farbstudie mit Legende. Bewertet werden Idee, formale Funktion, Erprobung und Reflexion.
Unterrichtsmaterial
Polyklet und der Kanon – Kontrapost, Proportion und Doryphoros | Unterrichtsreihe Kunst Sek II
Diese Unterrichtsreihe für Kunst in der Sek II macht Polyklets Doryphoros zum Zugang für Kontrapost, Chiasmus und Kanon und zeigt, wie sich diese Begriffe von der Überlieferung des Werks trennen lassen. Sie umfasst sechs Doppelstunden, ein Lernheft für die Oberstufe (32 Seiten), einen Lehrkräfteteil (20 Seiten) und eine bearbeitbare DOCX-Fassung.
Worum es in der Reihe geht
Der Doryphoros gilt als zentraler Zugang zur klassischen griechischen Körperdarstellung, doch das ursprüngliche Bronzewerk ist verloren. Bekannt ist der Typus durch spätere Fassungen und kunsthistorische Überlieferung. Wer ein erhaltenes Marmorbild analysiert, untersucht deshalb ein historisch vermitteltes Objekt: Materialwechsel, Stütze, Erhaltungszustand und Ergänzungen gehören zur Analyse, und die Form wird nicht stillschweigend als vollständige Dokumentation des Originals behandelt.
Die Reihe trennt drei Begriffsebenen. Kontrapost betrifft die Organisation von Last und Körperachsen, Chiasmus beschreibt überkreuzte Beziehungen, Kanon meint ein Verhältnisgefüge und einen Anspruch auf Ordnung. Da Polyklets theoretische Schrift nicht vollständig erhalten ist, gilt eine einzelne exakte Kopfzahl nicht als zweifelsfrei überlieferte Universalformel. Messübungen an eigenen Modellen machen sichtbar, wie unterschiedliche Messpunkte das Ergebnis verändern; sie liefern ausdrücklich keine Norm zur Bewertung realer Körper.
Die sechs Doppelstunden
Original und Überlieferung: Eine als „Polyklets originales Marmorwerk“ beschriftete Abbildung wird korrigiert; die Lernenden legen eine Karte mit den Kategorien erhalten, ergänzt, verloren und erschlossen an.
Standbein und Spielbein: Zwei Skizzen benennen das Standbein unterschiedlich, weil Betrachter- und Figurenperspektive vermischt sind; erarbeitet wird, wie Becken, Schultern und Rumpf auf eine Gewichtsverlagerung reagieren.
Chiastische Beziehungen: Zwei Schemata zur überkreuzten Organisation werden auf ihre Aussagekraft geprüft, auch im Hinblick auf Merkmale wie Kopfwendung, die ein einfaches Schema nicht erfasst.
Kanon und Verhältnisdenken: An einer 28 cm hohen Modellzeichnung mit Kopfhöhen von 3,8 oder 4,0 cm werden zwei Verhältnisse berechnet und die Abweichung erklärt.
Ideal und Wirklichkeit: Eine fiktive Sportwerbung mit ausschließlich jungen Körpern wird mit der idealisierten antiken Körperdarstellung verglichen, anschließend gestalten die Lernenden ein Gegenbild.
Plastikanalyse zusammenführen: Ein Absatz mit sechs Fachbegriffen und dem Schluss „Die Statue ist schön“ wird nach dem Muster Befund, Beziehung und Wirkung überarbeitet; es folgt eine eigene Plastikanalyse mit beschrifteter Skizze.
Was das Material enthält
Lernheft für die Oberstufe (PDF, 32 Seiten): Orientierung, sechs Module zu je vier Seiten mit Lerntext, eigenem Dossier und den Aufgaben A (Analyse), B (Verfahren und Gestaltung) und C (begründetes Urteil), dazu Hilfe I (schrittweise) und Hilfe II (selbstständige Vertiefung), Lernspur, Fachbegriffe, Gruppenpuzzle mit Belegen, Abschlussaufgabe und großzügige Arbeitsflächen.
Lehrkräfteteil (PDF, 20 Seiten): didaktische Konzeption, Reihenübersicht mit Zeitbedarf, Verlaufsplanung je Modul, Lösungen und Erwartungshorizonte, Differenzierung, typische Fehlannahmen, Bewertungsraster über 100 Punkte, Lösung zur Abschlussaufgabe, Bildnachweise und Quellen.
Bearbeitbare Textfassung (DOCX): mit eigenem Umbruch; Grafiken und Arbeitsflächen gibt es nur in den PDFs.
Das Bewertungsraster verteilt 20 Punkte auf Befunde und Belege, 25 auf die fachliche Erklärung, 25 auf Vergleich beziehungsweise Gestaltung, 15 auf das begründete Urteil und 15 auf Struktur und Fachsprache. Der Lehrkräfteteil versteht die Verteilung als Unterrichtsvorschlag; schulische und amtliche Vorgaben gehen vor.
Einsatz im Unterricht
Die Kernreihe benötigt sechs Doppelstunden. Das Gruppenpuzzle (45 bis 60 Minuten) und die Abschlussaufgabe mit Besprechung (60 bis 90 Minuten plus Rückmeldung) kommen zusätzlich hinzu, eine größere bildnerische Ausarbeitung braucht mindestens eine weitere Doppelstunde. In der Abschlussaufgabe prüfen die Lernenden eine Werbung, die mit einer „exakten Sieben-Kopf-Formel“ Schönheit beweisen will, entwickeln ein überprüfbares Messmodell und beurteilen den Einsatz historischer Ideale als heutige Körpernorm.
Differenziert wird über einen zugänglichen Einstieg mit zwei präzisen Befunden vor jeder Deutung, Satzmuster und Hilfe I; Hilfe II verlangt eigene Kriterien und die Prüfung von Gegenbefunden. Als typische Fehlannahmen führt der Lehrkräfteteil an: Original und spätere Marmorfassung werden verwechselt, „rechts“ wird aus der Betrachterperspektive statt aus der Figurenperspektive angegeben, „natürliche Haltung“ gilt bereits als Erklärung, und eine einzige Zahlenformel soll Schönheit garantieren. Die Messdaten der Reihe stammen von eigenen Modellen und nicht vom Doryphoros.
Bezug zum Abitur
Das Material nennt für die griechische figurative Plastik den Schwerpunkt 2028 und 2029. Die Aufgaben sind eigene Unterrichts- und Übungsaufgaben und keine amtlichen Abituraufgaben. Das NRW-Dokument für 2028 wurde als Vergleich geprüft; eine vollständige Vorgabenkonformität für 2029 oder andere Bundesländer wird nicht behauptet. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben zum Zentralabitur (für NRW: Standardsicherung NRW). Das Material ist nicht ministeriell geprüft.
Wer mehrere Themen der griechischen Plastik unterrichtet, findet die vier Reihen gebündelt im Sparpaket Griechische Plastik: Kouros, Polyklet, Hellenismus, Rezeption. Inhaltlich schließt Hellenismus in Bewegung: Laokoon, Pergamonaltar und Pathos an die Frage nach Bewegung und Körperordnung an.
Lieferung und Lizenz
Der Download steht nach dem Kauf sofort bereit. Lernheft und Lehrkräfteteil liegen als PDF vor, die bearbeitbare Textfassung als DOCX. Die Einzellizenz gilt für eine Lehrkraft, die Schullizenz für alle Lehrkräfte einer Schule.
Die Titelillustration ist eine gekennzeichnete KI-Lehrillustration mit erfundener Szene und kein Originalwerk. Die Originalwerke erschließen Sie über die im Lehrkräfteteil angegebenen Museums- und Werkzugänge, darunter die Seite des Metropolitan Museum of Art zum Diadoumenos-Typus als Vergleichsobjekt und eine Werkseite zum Doryphoros in Neapel. Videodateien sind nicht enthalten. Rechte an Originalabbildungen werden mit dem Material nicht übertragen.
Häufige Fragen
Warum wird der Doryphoros nicht einfach als Original behandelt?Das Bronzewerk ist verloren, bekannt ist der Typus durch spätere Fassungen. Das erste Modul trainiert deshalb, die konkret betrachtete Fassung zu identifizieren und Aussagen zum Typus von Aussagen zum erhaltenen Objekt zu trennen.
Wird hier eine Proportionsformel als gültig vermittelt?Nein. Eine exakte Universalformel gilt als nicht zweifelsfrei überliefert, und das Messmodell arbeitet mit eigenen Modelldaten statt mit Messwerten vom Doryphoros. Ein historischer Kanon ist ausdrücklich keine Bewertungsvorschrift für reale Menschen.
Sind die Abbildungen der Werke im Heft enthalten?Die Titelillustration ist eine gekennzeichnete KI-Lehrillustration. Die Originalwerke sichten Sie über die im Lehrkräfteteil angegebenen Museums- und Werkzugänge, Rechte an Originalabbildungen werden nicht übertragen.
Wie lange dauert die Reihe?Sechs Doppelstunden bilden die Kernreihe. Gruppenpuzzle und Abschlussaufgabe mit Besprechung brauchen zusätzlich 45 bis 60 beziehungsweise 60 bis 90 Minuten.
Unterrichtsmaterial
Hellenismus in Bewegung – Laokoon, Pergamonaltar und Pathos | Unterrichtsreihe Kunst Sek II
Diese Unterrichtsreihe für Kunst in der Sek II untersucht, wie hellenistische Plastik Pathos gestaltet, am Beispiel der Laokoongruppe und des Gigantomachiefrieses vom Pergamonaltar. Sie umfasst sechs Doppelstunden, ein Lernheft für die Oberstufe (32 Seiten), einen Lehrkräfteteil (20 Seiten) und eine bearbeitbare DOCX-Fassung.
Worum es in der Reihe geht
Pathos wird im Material als gestaltete Intensität von Handlung und Empfindung verstanden. Drehung, Gegenspannung, räumliche Staffelung und aufgeladene Oberflächenbehandlung können den Eindruck eines dramatischen Geschehens erzeugen, bedeuten aber nicht automatisch eine eindeutige Geschichte. Eine Analyse trennt deshalb sichtbare Ausdrucksmittel von mythologischen Informationen und späteren Deutungen. Auch der Gesichtsausdruck erklärt Pathos nicht allein: Körperachsen, Hände, Überlagerungen und Blickbeziehungen wirken zusammen.
Die beiden Werke erschließen unterschiedliche Situationen. Die Laokoongruppe organisiert als freistehende Figurengruppe Beziehungen im Raum, wurde 1506 wiedergefunden, und ihre antike Datierung sowie die Beziehung zu möglichen Vorbildern werden diskutiert. Das Relief des Pergamonaltars entwickelt Figuren vor und mit einem Hintergrund und im Zusammenhang mit Architektur; dort sind Mythos, monumentale Architektur und politische Repräsentation zu beachten. Beide Werke besitzen eine Rezeptions- und Restaurierungsgeschichte, und die Reihe arbeitet mit Abbildungen samt Quellenangaben und mit eigenen, ausdrücklich vereinfachenden Modellen.
Die sechs Doppelstunden
Pathos als Formproblem: Der Kommentar „Das Gesicht ist traurig, also ist die gesamte Gruppe dramatisch“ wird um Achsen, Gesten und Gruppenbeziehungen erweitert; die Lernenden gestalten zwei Figurenschemata mit unterschiedlicher Spannung.
Laokoon als Figurengruppe: An einer Lehrskizze, die alle drei Figuren isoliert, wird erklärt, welche Beziehungen (Schlangenverbindungen, Überlagerungen) dabei verloren gehen.
Restaurierung verändert Deutung: Die Geschichte des rechten Arms führt zum Vergleich eines gestreckten und eines gebeugten Arms als Lehrmodelle; eine dritte Variante wird als freie Erprobung gekennzeichnet.
Pergamonaltar und Reliefraum: Am Athena-Alkyoneus-Detail werden die Grenzen eines Bildausschnitts geprüft, außerdem entsteht ein dreistufiges Papierrelief, an dem Licht und Betrachterwinkel erprobt werden.
Mythos und politische Repräsentation: Direkte Identifikation (jede Gottheit als Herrscher) wird von einer begründeten politischen Lesart unterschieden, anschließend entsteht eine Ausstellungstafel mit Befund, Kontext und Deutungshypothese.
Vergleich und begründetes Urteil: Die Pauschalaussage „Beide zeigen viele Muskeln und sind emotional“ wird durch drei kriteriengeleitete Vergleichssätze ersetzt; es folgt eine kommentierte Vergleichstafel mit vier Kriterien.
Was das Material enthält
Lernheft für die Oberstufe (PDF, 32 Seiten): Orientierung, sechs Module zu je vier Seiten mit Lerntext, eigenem Dossier und den Aufgaben A (Analyse), B (Verfahren und Gestaltung) und C (begründetes Urteil), dazu Hilfe I (schrittweise) und Hilfe II (selbstständige Vertiefung), Lernspur, Fachbegriffe, Gruppenpuzzle mit Belegen, Abschlussaufgabe und großzügige Arbeitsflächen.
Lehrkräfteteil (PDF, 20 Seiten): didaktische Konzeption, Reihenübersicht mit Zeitbedarf, Verlaufsplanung je Modul, Lösungen und Erwartungshorizonte, Differenzierung, typische Fehlannahmen, Bewertungsraster über 100 Punkte, Lösung zur Abschlussaufgabe, Bildnachweise und Quellen.
Bearbeitbare Textfassung (DOCX): mit eigenem Umbruch; Grafiken und Arbeitsflächen gibt es nur in den PDFs.
Das Bewertungsraster verteilt 20 Punkte auf Befunde und Belege, 25 auf die fachliche Erklärung, 25 auf Vergleich beziehungsweise Gestaltung, 15 auf das begründete Urteil und 15 auf Struktur und Fachsprache. Der Lehrkräfteteil versteht die Verteilung als Unterrichtsvorschlag; schulische und amtliche Vorgaben gehen vor.
Einsatz im Unterricht
Die Kernreihe benötigt sechs Doppelstunden. Zusätzlich sind das Gruppenpuzzle (45 bis 60 Minuten) und die Abschlussaufgabe mit Besprechung (60 bis 90 Minuten plus Rückmeldung) einzuplanen; eine größere bildnerische Ausarbeitung braucht mindestens eine weitere Doppelstunde. Die Abschlussaufgabe legt eine eigene Modellgruppe aus drei isolierten Figuren mit diagonalen Achsen vor, die Bedrängnis zeigen soll. Die Lernenden analysieren die vorhandenen Mittel, entwickeln zwei begründete Änderungen und vergleichen den Entwurf mit den Strategien von Freiplastik und Relief.
Zur Differenzierung dienen ein zugänglicher Einstieg mit zwei präzisen Befunden vor jeder Deutung, Satzmuster und Hilfe I; Hilfe II verlangt eigene Kriterien und die Prüfung von Gegenbefunden. Der Lehrkräfteteil nennt als typische Fehlannahmen unter anderem, dass ein Gesicht die Bedeutung der ganzen Gruppe bestimmt, dass ein Detail das Gesamtprogramm des Altars erschließt, dass mythologische Figuren ohne Quellen mit Herrschern gleichgesetzt werden und dass die Datierung als zweifelsfreies Einzeljahr angegeben wird. Die Wirkung eigener Varianten beweist keine historische Richtigkeit.
Bezug zum Abitur
Das Material nennt für die griechische figurative Plastik den Schwerpunkt 2028 und 2029. Die Aufgaben sind eigene Unterrichts- und Übungsaufgaben und keine amtlichen Abituraufgaben. Das NRW-Dokument für 2028 wurde als Vergleich geprüft; eine vollständige Vorgabenkonformität für 2029 oder andere Bundesländer wird nicht behauptet. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben zum Zentralabitur (für NRW: Standardsicherung NRW). Das Material ist nicht ministeriell geprüft.
Zusammen mit den Reihen zu Kouros und Kore, Polyklet und Rezeption ist die Reihe im Sparpaket Griechische Plastik: Kouros, Polyklet, Hellenismus, Rezeption enthalten. Wie spätere Epochen antike Plastik aufgreifen, behandelt die Schwesterreihe Antike Plastik im Vergleich: Rezeption von Canova bis Koons.
Lieferung und Lizenz
Der Download steht nach dem Kauf sofort bereit. Lernheft und Lehrkräfteteil liegen als PDF vor, die bearbeitbare Textfassung als DOCX. Die Einzellizenz gilt für eine Lehrkraft, die Schullizenz für alle Lehrkräfte einer Schule.
Die Titelillustration ist eine gekennzeichnete KI-Lehrillustration mit erfundener Szene und kein Originalwerk. Die Originalwerke erschließen Sie über die im Lehrkräfteteil angegebenen Museums- und Werkzugänge der Vatikanischen Museen, der Staatlichen Museen zu Berlin und des Metropolitan Museum of Art. Videodateien sind nicht enthalten. Rechte an Originalabbildungen werden mit dem Material nicht übertragen.
Häufige Fragen
Sind Laokoongruppe und Pergamonfries als Abbildungen im Material enthalten?Nein. Die Titelillustration ist eine gekennzeichnete KI-Lehrillustration, die Originalwerke sichten Sie über die im Lehrkräfteteil angegebenen Museumszugänge. Das Material überträgt keine Rechte an Originalabbildungen.
Behandelt die Reihe auch die Restaurierung der Laokoongruppe?Ja, das dritte Modul untersucht die Geschichte des rechten Arms und vergleicht gestreckte und gebeugte Haltung anhand eigener Lehrmodelle. Dabei werden nachweisbare Zustände von freien Varianten unterschieden.
Muss die Lerngruppe die Mythen der beiden Werke vorher kennen?Die mythologischen Informationen sind nach dem Material ein Hilfsmittel, aber kein Ersatz für die Formanalyse. Lerntexte und Dossiers tragen die Kernarbeit im Heft, Hilfe I führt schrittweise durch die Aufgaben.
Welche gestalterischen Aufgaben gibt es?Die Aufgaben B reichen von Figurenschemata und Beziehungsschemata über ein Papierrelief bis zu Ausstellungs- und Vergleichstafeln. Bewertet werden Idee, formale Funktion, Erprobung und Reflexion.
Unterrichtsmaterial
Antike Plastik im Vergleich – Rezeption von Canova bis Koons | Unterrichtsreihe Kunst Sek II
Diese Unterrichtsreihe für Kunst in der Sek II vergleicht die Aufnahme antiker Plastik bei Antonio Canova und Jeff Koons und fragt, wann ein späteres Werk den Namen Rezeption fachlich verdient. Sie umfasst sechs Doppelstunden, ein Lernheft für die Oberstufe (32 Seiten), einen Lehrkräfteteil (20 Seiten) und eine bearbeitbare DOCX-Fassung.
Worum es in der Reihe geht
Rezeption bedeutet im Material aktive Aufnahme und Veränderung. Ein späteres Werk kann einen antiken Typus zitieren, ein Motiv umformen oder eine bestimmte Vorstellung von Antike einsetzen, ohne die ursprüngliche Bedeutung zu übernehmen: Material, Funktion, Standort und Kontext verschieben den Sinn. Ein motivgeschichtlicher Vergleich untersucht deshalb Kontinuität und Veränderung zugleich. Nicht jede allgemeine Körperähnlichkeit gilt als Beleg für eine gezielte Bezugnahme, ein Zitat braucht identifizierbare Bezüge oder Quellen.
Als Werke dienen Canovas „Die drei Grazien“ in der Fassung von 1814 bis 1817, erschlossen im Zusammenhang von Victoria and Albert Museum und National Galleries of Scotland, sowie Koons’ „Gazing Ball (Farnese Hercules)“ von 2013. Bei Koons trifft ein überlieferter Figurentypus auf eine spiegelnde Kugel, die die Umgebung des Publikums zurückwirft. Die Reihe setzt beide Positionen nicht gleich, sondern prüft unterschiedliche Strategien der Bezugnahme. Eigene Rezeptionsentwürfe sollen eine bewusst veränderte Bedeutung erzeugen; bloße Ähnlichkeit oder dekoratives Zitieren genügt nicht.
Die sechs Doppelstunden
Rezeption ist eine Entscheidung: Eine Werbung nennt eine unbestimmte klassische Büste „direkte Polyklet-Rezeption“; geprüft werden Typus, Stilbezug und nachweisbares Zitat, anschließend entsteht eine Karte übernommener, veränderter und neu hinzugefügter Merkmale.
Canova und das klassische Ideal: Die Grazien werden als Gruppe mit Blick, Berührung und Drehung analysiert, wobei die Werkfassung und die Ansichten genau zu unterscheiden sind.
Material und Oberfläche: Dasselbe Modell erhält matte Kreidefarbe und glänzenden Lack; unter gleichem Licht werden Materialbefund und Wirkung getrennt, dazu entstehen drei dokumentierte Materialproben.
Koons und der Blick zurück: Die Aussage „Ich bin jetzt automatisch die Hauptfigur des Werks“ wird darauf geprüft, was die Spiegelung tatsächlich verändert und was sie überdehnt.
Motivgeschichtlich vergleichen: Der Satz „früher schön, heute kommerziell“ wird durch eine Vergleichsmatrix mit vier Kriterien und einen begründeten Schluss ersetzt.
Eine eigene Antikenrezeption entwickeln: Ein Objekt zum Thema „Ideal und Gegenwart“ nennt sein antikes Bezugsmotiv und begründet die Transformation in einer schriftlichen Erläuterung.
Was das Material enthält
Lernheft für die Oberstufe (PDF, 32 Seiten): Orientierung, sechs Module zu je vier Seiten mit Lerntext, eigenem Dossier und den Aufgaben A (Analyse), B (Verfahren und Gestaltung) und C (begründetes Urteil), dazu Hilfe I (schrittweise) und Hilfe II (selbstständige Vertiefung), Lernspur, Fachbegriffe, Gruppenpuzzle mit Belegen, Abschlussaufgabe und großzügige Arbeitsflächen.
Lehrkräfteteil (PDF, 20 Seiten): didaktische Konzeption, Reihenübersicht mit Zeitbedarf, Verlaufsplanung je Modul, Lösungen und Erwartungshorizonte, Differenzierung, typische Fehlannahmen, Bewertungsraster über 100 Punkte, Lösung zur Abschlussaufgabe, Bildnachweise und Quellen.
Bearbeitbare Textfassung (DOCX): mit eigenem Umbruch; Grafiken und Arbeitsflächen gibt es nur in den PDFs.
Das Bewertungsraster verteilt 20 Punkte auf Befunde und Belege, 25 auf die fachliche Erklärung, 25 auf Vergleich beziehungsweise Gestaltung, 15 auf das begründete Urteil und 15 auf Struktur und Fachsprache. Der Lehrkräfteteil versteht die Verteilung als Unterrichtsvorschlag; schulische und amtliche Vorgaben gehen vor.
Einsatz im Unterricht
Die Kernreihe benötigt sechs Doppelstunden. Das Gruppenpuzzle (45 bis 60 Minuten) und die Abschlussaufgabe mit Besprechung (60 bis 90 Minuten plus Rückmeldung) kommen zusätzlich hinzu; für die größere bildnerische Ausarbeitung des Rezeptionsentwurfs ist mindestens eine weitere Doppelstunde vorgesehen. Die Abschlussaufgabe legt einen Entwurf vor, der eine klassische Büste mit einem heutigen Gegenstand verbindet und dessen Gruppe behauptet, er sei automatisch originell, weil er zwei Zeiten mische. Die Lernenden prüfen den Rezeptionsbegriff, entwickeln ein nachvollziehbares Konzept und beurteilen Originalität an konkreten Beziehungen.
Zur Differenzierung dienen ein zugänglicher Einstieg mit zwei präzisen Befunden vor jeder Deutung, Satzmuster und Hilfe I; Hilfe II verlangt eigene Kriterien und die Prüfung von Gegenbefunden. Der Lehrkräfteteil nennt typische Fehlannahmen: allgemeine klassische Merkmale werden einem bestimmten Bildhauer zugeordnet, alle Fassungen der Grazien gelten als dasselbe unveränderte Werk, die glatte Oberfläche wird als neutral gelesen, und Canova oder Koons stehen stellvertretend für ihre ganze Zeit. Die Materialproben dürfen nicht als Befunde am historischen Original ausgegeben werden.
Bezug zum Abitur
Der Lehrkräfteteil verweist auf die Schwerpunkte 2028 und 2029 und ordnet die Reihe der griechischen Plastik und ihrer Rezeption zu. Die Aufgaben sind eigene Unterrichts- und Übungsaufgaben und keine amtlichen Abituraufgaben. Das NRW-Dokument für 2028 wurde als Vergleich geprüft; eine vollständige Vorgabenkonformität für 2029 oder andere Bundesländer wird nicht behauptet. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben zum Zentralabitur (für NRW: Standardsicherung NRW). Das Material ist nicht ministeriell geprüft.
Die Reihe gehört zum Sparpaket Griechische Plastik: Kouros, Polyklet, Hellenismus, Rezeption. Den antiken Ausgangspunkt der Frage nach Idealbild und Körperordnung behandelt die Schwesterreihe Kouros und Kore: Frontalität und Idealbild in der Archaik.
Lieferung und Lizenz
Der Download steht nach dem Kauf sofort bereit. Lernheft und Lehrkräfteteil liegen als PDF vor, die bearbeitbare Textfassung als DOCX. Die Einzellizenz gilt für eine Lehrkraft, die Schullizenz für alle Lehrkräfte einer Schule.
Die Titelillustration ist eine gekennzeichnete KI-Lehrillustration mit erfundener Szene und kein Originalwerk. Die Originalwerke erschließen Sie über die im Lehrkräfteteil angegebenen Werkzugänge, darunter die Seite des Victoria and Albert Museum zu Canovas Grazien und die offizielle Werkseite zu Koons’ Gazing Ball Skulpturen. Videodateien sind nicht enthalten. Rechte an Originalabbildungen werden mit dem Material nicht übertragen.
Häufige Fragen
Sind Canovas Grazien und Koons’ Skulptur als Abbildungen enthalten?Nein. Die Titelillustration ist eine gekennzeichnete KI-Lehrillustration. Die Werke sichten Sie über die im Lehrkräfteteil angegebenen Werkzugänge; Rechte an Originalabbildungen werden nicht übertragen.
Werden Canova und Koons gleichgesetzt oder gegeneinander ausgespielt?Weder noch. Das Material prüft unterschiedliche Strategien der Bezugnahme und warnt vor Pauschalurteilen wie „früher schön, heute kommerziell“. Institutionelle und ökonomische Kontexte werden bei beiden Werken berücksichtigt.
Gibt es eine gestaltungspraktische Aufgabe?Ja. Zu jedem Modul gehört eine Aufgabe B, etwa Materialproben oder ein Objekt mit reflektierender Fläche, und das letzte Modul verlangt einen Rezeptionsentwurf mit zwei Varianten und schriftlicher Erläuterung. Bewertet werden Idee, formale Funktion, Erprobung und Reflexion.
Wie lange dauert die Reihe?Die Kernreihe umfasst sechs Doppelstunden. Das Gruppenpuzzle braucht 45 bis 60 Minuten, die Abschlussaufgabe mit Besprechung 60 bis 90 Minuten plus Rückmeldung.
Unterrichtsmaterial
Sparpaket Griechische Plastik: Kouros und Kore, Polyklet, Hellenismus und Rezeption – 4 Unterrichtsreihen Kunst Sek II
Dieses Sparpaket bündelt vier komplette Unterrichtsreihen zur griechischen figurativen Plastik für den Kunstunterricht der Oberstufe, insgesamt 24 Doppelstunden. Die Reihen führen von der archaischen Frontalität über Polyklets Kanon und das hellenistische Pathos bis zur Rezeption antiker Motive bei Canova und Jeff Koons.
Was im Paket enthalten ist
Kouros und Kore – Frontalität und Idealbild in der Archaik – Leitfrage: Warum sind Frontalität und Symmetrie archaischer Figuren Entscheidungen und keine misslungenen Vorstufen?
Polyklet und der Kanon – Kontrapost, Proportion und Doryphoros – Leitfrage: Was leisten Standbein, Spielbein und Chiasmus, und was folgt daraus, dass der Doryphoros nur in späteren Fassungen erhalten ist?
Hellenismus in Bewegung – Laokoon, Pergamonaltar und Pathos – Leitfrage: Wie erzeugen Drehung, Gegenspannung und Reliefraum Pathos, und wie verändert Restaurierung die Deutung?
Antike Plastik im Vergleich – Rezeption von Canova bis Koons – Leitfrage: Wie zitieren Canova und Koons die Antike, und was ändern Material und Oberfläche an der Bedeutung?
Der Preisvorteil
Einzeln gekauft kosten die 4 Reihen 99,96 € (Einzellizenz) beziehungsweise 499,96 € (Schullizenz). Im Paket zahlen Sie 74,99 € für die Einzellizenz und 374,95 € für die Schullizenz und sparen damit 24,97 € beziehungsweise 125,01 €.
Einsatz im Unterricht
Die vier Reihen lassen sich chronologisch unterrichten, funktionieren aber auch einzeln. Gemeinsam ist ihnen das Verfahren: zuerst genau sehen, dann zwischen Befund, Überlieferung und Deutung unterscheiden. Das ist bei der antiken Plastik besonders wichtig, weil viele Werke nur als spätere Fassungen, restauriert oder ohne ihre ursprüngliche Farbigkeit erhalten sind. Die vierte Reihe wendet diesen Blick auf spätere Antikenzitate an und schließt mit einer eigenen Gestaltungsaufgabe.
Jede Reihe besteht aus einem Lernheft mit 32 Seiten (sechs Module mit Lerntext, Dossier, Aufgaben A bis C, Hilfen I und II, Gruppenpuzzle und Abschlussaufgabe) und einem Lehrkräfteteil mit 20 Seiten (Verlaufsplanung, Differenzierung, Lösungen, Erwartungshorizonte und Bewertungsraster über 100 Punkte).
Bezug zum Abitur
Im Material sind die Reihen dem Schwerpunkt griechische figurative Plastik für 2028 und 2029 zugeordnet. Die Aufgaben sind eigene Übungsaufgaben und keine amtlichen Abituraufgaben; das NRW-Dokument für 2028 wurde als Vergleich geprüft. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben zum Zentralabitur (für NRW: Standardsicherung NRW). Das Material ist nicht ministeriell geprüft.
Lieferung und Lizenz
Sofortiger digitaler Download nach dem Kauf. Je Reihe erhalten Sie Lernheft und Lehrkräfteteil als PDF sowie eine bearbeitbare Textfassung als DOCX. Die Einzellizenz gilt für eine Lehrkraft, die Schullizenz für alle Lehrkräfte einer Schule. Videodateien sind nicht enthalten.
Häufige Fragen
Wie viel Unterrichtszeit decken die Reihen ab?Jede Reihe umfasst sechs Doppelstunden, zusammen 24 Doppelstunden. Hinzu kommen je Reihe Zeit für Gruppenpuzzle, Abschlussaufgabe und größere bildnerische Ausarbeitungen.
Sind Abbildungen der Originalwerke enthalten?Die Titelbilder sind gekennzeichnete KI-Lehrillustrationen mit erfundenen Szenen. Originalwerke werden über die im Lehrkräfteteil angegebenen Museums- und Werkzugänge erschlossen; Rechte an Originalabbildungen werden nicht übertragen.
Handelt es sich um amtliche Abituraufgaben?Nein. Es sind eigene Unterrichts- und Übungsaufgaben. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben zum Zentralabitur, für NRW die Standardsicherung NRW. Das Material ist nicht ministeriell geprüft.
Unterrichtsmaterial
Sparpaket Kunst-Abitur XXL 2028/2029 – 12 Unterrichtsreihen: Griechische Plastik, Künstlerinnen der Neuen Sachlichkeit und William Kentridge
Dieses Sparpaket bündelt alle zwölf Kunst-Unterrichtsreihen dieser Serie für die Oberstufe, insgesamt 72 Doppelstunden in drei Themenfeldern: griechische figurative Plastik, Künstlerinnen der Neuen Sachlichkeit und William Kentridge. Jede Reihe enthält Lernheft, Lehrkräfteteil mit Lösungen und eine bearbeitbare Textfassung.
Was im Paket enthalten ist
Kouros und Kore – Frontalität und Idealbild in der Archaik – Leitfrage: Warum sind Frontalität und Symmetrie archaischer Figuren Entscheidungen und keine misslungenen Vorstufen?
Polyklet und der Kanon – Kontrapost, Proportion und Doryphoros – Leitfrage: Was leisten Standbein, Spielbein und Chiasmus, und was folgt daraus, dass der Doryphoros nur in späteren Fassungen erhalten ist?
Hellenismus in Bewegung – Laokoon, Pergamonaltar und Pathos – Leitfrage: Wie erzeugen Drehung, Gegenspannung und Reliefraum Pathos, und wie verändert Restaurierung die Deutung?
Antike Plastik im Vergleich – Rezeption von Canova bis Koons – Leitfrage: Wie zitieren Canova und Koons die Antike, und was ändern Material und Oberfläche an der Bedeutung?
Lotte Laserstein – Porträt, Selbstbild und die Neue Frau – Leitfrage: Wie gestaltet Laserstein professionelle Identität im Selbstbildnis und Porträt, etwa in „Abend über Potsdam“?
Jeanne Mammen – Großstadt, Nachtleben und Frauenbilder – Leitfrage: Wie machen Linie, Farbe und Ausschnitt bei Mammen Großstadt und Rolleninszenierung sichtbar?
Grethe Jürgens und Hanna Nagel – Alltag, Arbeit und Rollenbilder – Leitfrage: Wie werden Alltag, Arbeit und Rollenwidersprüche bei Jürgens und Nagel bildwürdig?
Vergessen und wiederentdeckt – Künstlerinnen der Neuen Sachlichkeit und der Kanon – Leitfrage: Wer entscheidet, was in den Kanon gehört, und wie lässt er sich begründet erweitern?
William Kentridge und die bewegte Zeichnung – Drawings for Projection – Leitfrage: Wie entsteht aus Kohle, Radierspur und Einzelbild eine Filmzeit?
William Kentridge in drei Dimensionen – Schattenprozessionen, Skulptur und Installation – Leitfrage: Wie ordnen Silhouette, Prozession und Betrachterweg Kentridges räumliche Arbeiten?
William Kentridge und Südafrika – Apartheid, Erinnerung und Bildstrategien – Leitfrage: Wie verarbeiten Kentridges Bilder Apartheid, Zeugenschaft und Erinnerung, ohne sie zu illustrieren?
Eigene Animation nach William Kentridge – gestaltungspraktische Aufgabe – Leitfrage: Wie wird aus einer eigenen Bildfrage eine kurze Animation mit schriftlicher Erläuterung?
Der Preisvorteil
Einzeln gekauft kosten die 12 Reihen 299,88 € (Einzellizenz) beziehungsweise 1.499,88 € (Schullizenz). Im Paket zahlen Sie 199,99 € für die Einzellizenz und 999,95 € für die Schullizenz und sparen damit 99,89 € beziehungsweise 499,93 €.
Einsatz im Unterricht
Die drei Themenfelder folgen demselben Aufbau aus Lerntext, Dossier, Analyse-, Gestaltungs- und Urteilsaufgabe. Dadurch übt die Lerngruppe über mehrere Kurshalbjahre ein gleichbleibendes Verfahren. Verbindungen ergeben sich etwa zwischen Idealbild und Porträt, zwischen Rezeption und Kanon oder zwischen Plastik und Kentridges räumlichen Arbeiten. Eine Zuordnung zu bestimmten Kurshalbjahren gibt das Material nicht vor; sie richtet sich nach dem schulinternen Lehrplan.
Jede Reihe besteht aus einem Lernheft mit 32 Seiten (sechs Module mit Lerntext, Dossier, Aufgaben A bis C, Hilfen I und II, Gruppenpuzzle und Abschlussaufgabe) und einem Lehrkräfteteil mit 20 Seiten (Verlaufsplanung, Differenzierung, Lösungen, Erwartungshorizonte und Bewertungsraster über 100 Punkte).
Bezug zum Abitur
Im Material sind die Reihen zur griechischen figurativen Plastik den Schwerpunkten 2028 und 2029 zugeordnet, die Reihen zu den Künstlerinnen der Neuen Sachlichkeit und zu William Kentridge dem Schwerpunkt 2029. Die Aufgaben sind eigene Übungsaufgaben und keine amtlichen Abituraufgaben; das NRW-Dokument für 2028 wurde als Vergleich geprüft. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben zum Zentralabitur (für NRW: Standardsicherung NRW). Das Material ist nicht ministeriell geprüft.
Lieferung und Lizenz
Sofortiger digitaler Download nach dem Kauf. Je Reihe erhalten Sie Lernheft und Lehrkräfteteil als PDF sowie eine bearbeitbare Textfassung als DOCX. Die Einzellizenz gilt für eine Lehrkraft, die Schullizenz für alle Lehrkräfte einer Schule. Videodateien sind nicht enthalten.
Häufige Fragen
Wie viel Unterrichtszeit decken die Reihen ab?Jede Reihe umfasst sechs Doppelstunden, zusammen 72 Doppelstunden. Hinzu kommen je Reihe Zeit für Gruppenpuzzle, Abschlussaufgabe und größere bildnerische Ausarbeitungen.
Sind Abbildungen der Originalwerke enthalten?Die Titelbilder sind gekennzeichnete KI-Lehrillustrationen mit erfundenen Szenen. Originalwerke werden über die im Lehrkräfteteil angegebenen Museums- und Werkzugänge erschlossen; Rechte an Originalabbildungen werden nicht übertragen.
Handelt es sich um amtliche Abituraufgaben?Nein. Es sind eigene Unterrichts- und Übungsaufgaben. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben zum Zentralabitur, für NRW die Standardsicherung NRW. Das Material ist nicht ministeriell geprüft.
Digitaler Download
Sparpaket: Die Laokoon-Gruppe – Klassik, Pathos und Bewegung | Unterrichtsmaterial Kunst SEK II
Das Sparpaket „Laokoon-Gruppe“ bietet ein vollständiges Unterrichts- und Klausurkonzept zur berühmtesten Skulptur der Antike. Schüler analysieren die plastische Darstellung von Emotion, Körperlichkeit und Bewegung anhand des Hellenismus-Meisterwerks, das seit Jahrhunderten Künstler und Theoretiker inspiriert.
Die Unterrichtsreihe führt systematisch in Formanalyse, Ausdrucksgestaltung und kunsthistorische Einordnung ein und bietet vielfältige Arbeitsaufträge zu Komposition, Dynamik, Material und ästhetischer Wirkung. Ergänzende Texte stellen Bezüge zu Winckelmann, Lessing und modernen Interpretationen her.
Das Paket enthält:
Vollständige Unterrichtsreihe (6–8 Stunden)
Analyseleitfäden und Gestaltungsaufgaben
Vergleichsbeispiele antiker und moderner Skulptur
Klausur mit Erwartungshorizont
Durch die Verbindung von Theorie, Analyse und Praxis wird die Laokoon-Gruppe zum Ausgangspunkt einer vertieften Auseinandersetzung mit Pathos, Schönheit und Ausdruckskraft in der Kunst.
Ein unverzichtbares Komplettpaket für den Kunstunterricht der Oberstufe.
Digitaler Download
Epoche der Antike: Hellenismus - Abitur Lerhilfe
Das „Lernheft Hellenismus“ ist dein Schlüssel zum Verständnis einer der spannendsten Epochen der Antike.
Egal ob du die Eroberungen Alexanders des Großen erkunden, die kulturelle Vielfalt in Alexandria entdecken oder den Widerstand der Makkabäer verstehen möchtest – dieses Lernheft begleitet dich Schritt für Schritt durch alle wichtigen Themen. Mit klaren Erklärungen, präzisen Zusammenfassungen und gezielten Aufgaben wirst du optimal auf den Unterricht vorbereitet und kannst dein Wissen gezielt vertiefen. Hol dir das Lernheft und mach dich bereit, den Hellenismus wie nie zuvor zu erleben!
Digitaler Download
Unterrichtsreihe Kunst: Antike Bildwelten & Historizität der Medien
Von römischen Mosaiken bis zur digitalen Rekonstruktion – Antike Bildwelten historisch deuten und künstlerisch reflektieren
Die Unterrichtsreihe „Historizität bildnerischer Medien – Antike Bildwelten im Spiegel der Kunst“ erschließt Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe die vielschichtige Beziehung zwischen antiker Bildsprache und moderner Kunstproduktion. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit der historischen Bedingtheit von Kunstwerken, ihrem medialen Wandel und ihrer Funktion im gesellschaftlichen Kontext – von der Antike bis heute.
Die Reihe führt in zentrale Konzepte der Historizität und Medialität bildnerischer Darstellungen ein und verknüpft diese mit praxisnahen Aufgaben aus der Kunstproduktion und Bildanalyse. Antike Artefakte – etwa Wandmalereien aus Pompeji, Skulpturen der griechischen Klassik oder politische Bildprogramme des römischen Reichs – werden unter Aspekten wie Material, Funktion, Repräsentation und Inszenierung untersucht.
Dabei werden Verbindungen zur Gegenwartskunst und zu medialen Transformationen gezogen: Wie rezipieren Künstlerinnen und Künstler der Moderne (z. B. Anselm Kiefer, Jeff Koons, Antony Gormley) antike Formen und Inhalte? In welchem Spannungsfeld steht der Rückgriff auf antike Bildsprache zwischen Zitat, Kritik und Rekonstruktion?
Keine passenden Materialien gefunden.
Einordnung
Unterrichtsmaterial zu Griechische Plastik im Kunstunterricht – Archaik, Klassik, Hellenismus & Rezeption (Sek II)
Unterrichtsmaterial zur griechischen figurativen Plastik für den Kunstunterricht der Oberstufe: archaische Kouroi und Koren, Polyklets Doryphoros und der Kontrapost, hellenistisches Pathos an Laokoon-Gruppe und Pergamonaltar sowie die Rezeption antiker Motive von Canova bis Jeff Koons. Die Reihen trennen konsequent Befund, Überlieferung und Deutung und enthalten Lösungen, Erwartungshorizonte und Bewertungsraster.Hintergründe und Planungshinweise bündelt die Seite Griechische Plastik im Kunst-Abitur.