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William Kentridge und die bewegte Zeichnung – Drawings for Projection, Kohle und Stop-Motion | Unterrichtsreihe Kunst Sek II
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William Kentridge und die bewegte Zeichnung – Drawings for Projection, Kohle und Stop-Motion | Unterrichtsreihe Kunst Sek II
Diese Unterrichtsreihe für Kunst in der Sek II (Oberstufe) behandelt William Kentridges „Drawings for Projection“ und die Verbindung von Zeichnung und Film durch Kohle, Radierung und Stop-Motion. Sie umfasst sechs Doppelstunden, ein Lernheft mit 32 Seiten, einen Lehrkräfteteil mit 20 Seiten und eine bearbeitbare DOCX-Fassung. Im Material ist sie dem Schwerpunkt 2029 zugeordnet.
Worum es in der Reihe geht
Kentridges „Drawings for Projection“ entstehen, indem Zeichnungen verändert, fotografiert und erneut bearbeitet werden. Beim Radieren bleiben Spuren zurück, die ältere Zustände mit späteren verbinden; Bewegung entsteht aus einer Folge von Einzelbildern. Die technische Beschreibung erklärt die Bedeutung jedoch nicht allein, denn Metamorphosen, Montage, Figuren und historische Kontexte prägen die Filme. Kentridges Serie beginnt 1989 und lässt sich nicht auf eine feste Zahl früherer Filme reduzieren.
Die Reihe beginnt mit eigenen einfachen Zustandsmodellen, die keine nachgebildeten Filmsequenzen sind, und erweitert sie durch einen Werkzugang zu „Stereoscope“ von 1999. Eine genaue Analyse des Filmverlaufs setzt die tatsächliche Sichtung voraus, ein Filmstill dokumentiert nur einen Zustand. Untersucht werden Spur, Veränderung und Erinnerung sowie die Ambivalenz wiederkehrender Figuren wie Soho Eckstein und Felix Teitelbaum. Die gestalterischen Übungen erschließen einzelne Verfahren und behandeln Kentridges Bildsprache nicht als leicht kopierbaren Stil.
Die sechs Doppelstunden
- Die Zeichnung als veränderlicher Zustand – eigenes Modell, in dem ein Rechteck zur Tür wird; Veränderung und Restspur werden getrennt beschrieben.
- Kohle und Radierung – Materialversuch mit Knetradierer, Tuch und Neuzeichnen bei konstantem Licht; wann ist eine Restspur produktiv?
- Zeit aus Einzelbildern – Bildrate, Veränderungsgröße und Haltezeit; Rechenbeispiel mit 60 Fotos bei sechs Bildern pro Sekunde und eine zehnsekündige Modellsequenz.
- Montage und Metamorphose – Umformung einer Form gegen den Schnitt zwischen Bildern; Sequenz mit einer Transformation und einem begründeten Schnitt.
- Figuren und Perspektiven – Grenzen eines einzelnen Stills von „Stereoscope“; Sichtungsprotokoll mit Figur, Handlung, Formmittel und Veränderung.
- Eine Filmanalyse schreiben – Absätze nach dem Muster Sequenzbefund, Formbeziehung und Deutung; Analyse einer tatsächlich gesichteten Sequenz.
Was das Material enthält
- Lernheft für die Oberstufe (PDF, 32 Seiten) mit Orientierung, sechs Modulen zu je vier Seiten (Lerntext, eigenes Dossier, Aufgaben A, B und C für Analyse, Verfahren beziehungsweise Gestaltung und Urteil), Hilfen I („schrittweise“) und II („selbstständige Vertiefung“), Lernspur, Fachbegriffen, Gruppenpuzzle mit Belegen, Abschlussaufgabe und großzügigen Arbeitsflächen
- Lehrkräfteteil (PDF, 20 Seiten) mit didaktischer Konzeption, Reihenübersicht und Zeitbedarf, Differenzierung, Lösungen und Erwartungshorizonten je Modul, typischen Fehlannahmen, Lösung zur Abschlussaufgabe, Bildnachweisen und Quellen
- Bearbeitbare Textfassung (DOCX) mit eigenem Umbruch
- Bewertungsraster über 100 Punkte mit 20 Punkten für Befunde und Belege, 25 für fachliche Erklärung, 25 für Vergleich beziehungsweise Gestaltung, 15 für das Urteil und 15 für Struktur und Fachsprache
Einsatz im Unterricht
Die Kernreihe braucht sechs Doppelstunden. Hinzu kommen das Gruppenpuzzle (45 bis 60 Minuten), die Abschlussaufgabe mit Besprechung (60 bis 90 Minuten plus Rückmeldung) und für eine größere bildnerische Ausarbeitung mindestens eine weitere Doppelstunde; für eine vollständige Animation können je nach Technik weitere Werkstattstunden nötig sein. Die Abschlussaufgabe „Spur und Zeit analysieren“ geht von einer Modellsequenz aus, in der eine Tür schrittweise zu einem Baum wird, und fragt nach der Aussagekraft eines Stills für die ganze Animation.
Die eigenen Dossiers und Modellsequenzen lassen sich im Kernunterricht unabhängig von externen Filmen bearbeiten. Der Lehrkräfteteil mahnt, Zeitangaben und Sequenzbeschreibungen nur aus eigener Sichtung zu übernehmen, Rechenmodelle nicht als Produktionsdaten aller Kentridge-Filme auszugeben und Figuren nicht in gut und böse zu sortieren. Als typische Fehlannahmen nennt er außerdem die Vermischung von Befund und Deutung sowie absolute Aussagen aus einem Ausschnitt. Hilfe I und II sowie ein zugänglicher Einstieg mit zwei präzisen Befunden vor jeder Deutung ermöglichen Differenzierung.
Bezug zum Abitur
Das Material nennt den Schwerpunkt 2029. Die Aufgaben sind eigene Unterrichts- und Übungsaufgaben, keine amtlichen Abituraufgaben. Das NRW-Dokument für 2028 wurde als Vergleich geprüft; eine vollständige amtliche Vorgabenkonformität für 2029 oder andere Bundesländer wird nicht behauptet. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben zum Zentralabitur (für NRW: Standardsicherung NRW). Das Material ist nicht ministeriell geprüft.
Alle vier Kentridge-Reihen sind zusammen im Sparpaket William Kentridge mit vier Unterrichtsreihen erhältlich. Das Verfahren dieser Reihe führt die gestaltungspraktische Schwesterreihe Eigene Animation nach William Kentridge – Gestaltungspraktische Aufgabe zur eigenen Animation weiter.
Lieferung und Lizenz
Das Material steht nach dem Kauf als sofortiger digitaler Download bereit. Lernheft und Lehrkräfteteil liegen als PDF vor, die bearbeitbare Textfassung als DOCX; Grafiken und Arbeitsflächen gibt es nur in den PDFs. Die Einzellizenz gilt für eine Lehrkraft, die Schullizenz für alle Lehrkräfte einer Schule.
Die Titelillustration ist eine gekennzeichnete KI-Lehrillustration mit fiktiver Szene und kein Originalwerk. Die Originalwerke, darunter „Stereoscope“ von 1999, erschließen Sie über die im Lehrkräfteteil angegebenen Museums- und Werkzugänge (The Broad, Kentridge Studio). Videodateien sind nicht enthalten, die Filme sichten Sie über die im Lehrkräfteteil angegebenen Werkzugänge. Rechte an Originalabbildungen werden nicht übertragen.
Häufige Fragen
Brauche ich die Filme im Unterricht?
Für die Kernarbeit nicht: Dossiers und Modellsequenzen sind im Material enthalten. Aussagen zum Filmverlauf setzen aber die tatsächliche Sichtung über die angegebenen Werkzugänge voraus; Videodateien liegen nicht bei.
Müssen die Lernenden selbst animieren?
Die Reihe arbeitet mit einfachen eigenen Versuchen, etwa vier fotografierten Zuständen oder einer zehnsekündigen Modellsequenz. Eine vollständige Animation wäre eine größere Ausarbeitung mit zusätzlicher Zeit.
Wie lang ist die Reihe?
Sechs Doppelstunden für die Kernreihe, dazu Gruppenpuzzle (45 bis 60 Minuten) und Abschlussaufgabe mit Besprechung (60 bis 90 Minuten).
Beantwortet die Reihe Fragen zum Zentralabitur?
Sie ist im Material dem Schwerpunkt 2029 zugeordnet und enthält eigene Übungsaufgaben, keine amtlichen Abituraufgaben. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben zum Zentralabitur.

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FAQ zu diesem Material
Bewertung: William Kentridge und die bewegte Zeichnung – Drawings for Projecti...
William Kentridge und die bewegte Zeichnung – Drawings for Projection, Kohle ... ist eine vollständig ausgearbeitete Unterrichtsreihe für Kunst in EF · Q1 · Q2. Stärke des Materials ist die direkte Einsatzbereitschaft: Arbeitsblätter, Lösungen und Erwartungshorizont liegen fertig vor, sodass eine Stunde ohne zusätzliche Vorbereitung starten kann.
Passend für Lehrkräfte, die ein Thema kurzfristig abdecken, für Referendarinnen und Referendare mit hohem Planungsdruck und für Vertretungsstunden – und überall dort, wo eine Stunde kurzfristig stehen muss.
ⓘ KI-Transparenz
Bei der Erstellung dieses Materials können KI-gestützte Systeme zur Erstellung oder Bearbeitung von Texten, Illustrationen und Bildern eingesetzt worden sein. Dies umfasst auch stilisierte sowie realistisch wirkende künstlich erzeugte oder bearbeitete Darstellungen. KI-unterstützte Inhalte werden redaktionell geprüft und bearbeitet. Synthetische Darstellungen sind, sofern nicht anders gekennzeichnet, nicht als dokumentarischer Nachweis realer Personen, Orte oder Ereignisse zu verstehen.
