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Eigene Animation nach William Kentridge – Gestaltungspraktische Aufgabe mit schriftlicher Erläuterung | Unterrichtsreihe Kunst Sek II
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Eigene Animation nach William Kentridge – Gestaltungspraktische Aufgabe mit schriftlicher Erläuterung | Unterrichtsreihe Kunst Sek II
Diese gestaltungspraktische Unterrichtsreihe für Kunst in der Sek II (Oberstufe) führt zu einer eigenen kurzen Animation nach Verfahren William Kentridges, ergänzt durch eine schriftliche Erläuterung. Sie umfasst sechs Doppelstunden, ein Lernheft mit 32 Seiten, einen Lehrkräfteteil mit 20 Seiten und eine bearbeitbare DOCX-Fassung. Im Material ist sie als Übungsformat zur Aufgabenart I dem Schwerpunkt 2029 zugeordnet.
Worum es in der Reihe geht
Ziel ist eine selbstständige Bildfrage, keine bloße Stilkopie. Zeichnen, Radieren, Restspur und Transformation werden zunächst kontrolliert erprobt; Planung, Aufnahme und Revision verbinden sich zu einem nachvollziehbaren Prozess. Bewertet werden Konzept und Prozess ebenso wie das sichtbare Ergebnis. Der Bezug zu Kentridge betrifft Verfahren und nicht die Behauptung gleicher historischer Erfahrungen.
Die Abschlussaufgabe arbeitet mit dem Thema „Spur und Veränderung“ und mit eigenen Motiven und erfundenen Situationen. Verlangt sind mindestens eine Transformation und eine absichtlich erhaltene Restspur, eine Sequenz von 10 bis 20 Sekunden bei selbst gewählter Bildrate, dokumentierte Materialtests, Storyboard und Revision sowie eine Erläuterung von 350 bis 500 Wörtern. Historische Gewalt wird nicht durch persönliche Rollenspiele nachgestellt.
Die sechs Doppelstunden
- Eine bildnerische Frage entwickeln – drei Konzepte, Auswahl nach Aussage und Umsetzbarkeit; ist das Konzept mehr als eine technische Vorführung?
- Materialversuche gezielt auswerten – Versuchstafel mit drei Radierverfahren und begründeter Materialentscheidung.
- Planen und offen bleiben – Storyboard mit sechs Schlüsselfeldern und dokumentierter Revision.
- Aufnahme und technische Stabilität – fester Aufnahmeplatz, gleichmäßiges Licht, frühzeitige Kontrolle gegen Springen und Flackern.
- Schnitt, Ton und Überarbeitung – Rhythmus und Haltezeit, Tonfunktion, zweite Fassung mit zwei begründeten Änderungen.
- Die schriftliche Erläuterung – Erläuterung mit zwei konkreten Sequenzbezügen, Reflexion der Übereinstimmung von Konzept, Ergebnis und Text.
Was das Material enthält
- Lernheft für die Oberstufe (PDF, 32 Seiten) mit Orientierung, sechs Modulen zu je vier Seiten (Lerntext, eigenes Dossier, Aufgaben A, B und C für Analyse, Verfahren beziehungsweise Gestaltung und Urteil), Hilfen I („schrittweise“) und II („selbstständige Vertiefung“), Lernspur, Fachbegriffen, Gruppenpuzzle mit Belegen, Abschlussaufgabe und großzügigen Arbeitsflächen
- Lehrkräfteteil (PDF, 20 Seiten) mit didaktischer Konzeption, Reihenübersicht und Zeitbedarf, Differenzierung, Lösungen und Erwartungshorizonten je Modul, typischen Fehlannahmen, Lösung zur Abschlussaufgabe, Bildnachweisen und Quellen
- Bearbeitbare Textfassung (DOCX) mit eigenem Umbruch
- Bewertungsraster über 100 Punkte mit 20 Punkten für Bildfrage und Konzept, 25 für die Funktion der gestalterischen Mittel, 20 für Erprobung und Revision, 15 für technische Lesbarkeit und 20 für die schriftliche Erläuterung
Einsatz im Unterricht
Die Kernreihe braucht sechs Doppelstunden, die Abschlussaufgabe mit Besprechung zusätzlich 60 bis 90 Minuten plus Rückmeldung, das Gruppenpuzzle 45 bis 60 Minuten. Für die Animation selbst können je nach Technik weitere Werkstattstunden nötig sein. Gebraucht werden Aufnahmegerät, stabile Halterung, gleichmäßiges Licht, Zeichenmaterial und ein geeigneter Wiedergabeweg; der Lehrkräfteteil empfiehlt, die Technik vor der Stunde zu erproben.
Zur Differenzierung gehören Hilfe I und II sowie die Vorgabe, Zeit und Hilfsmittel vorab festzulegen. Motorische oder technische Schwierigkeiten sollen die Fachleistung nicht überdecken; alternative analoge Verfahren können die Bildfrage erhalten. Bei Musik gilt: Verwendet werden eigene oder nachweislich geeignete Materialien. Als typische Fehlannahmen nennt der Lehrkräfteteil, ein Gerätebericht erkläre schon die Bildwirkung oder eine Restspur sei automatisch ein Qualitätsnachweis. Das Bewertungsraster gewichtet Bildfrage, Mittel, Erprobung, Technik und Erläuterung.
Bezug zum Abitur
Das Material nennt den Schwerpunkt 2029 und versteht sich als Übungsformat zu einer gestaltungspraktischen Aufgabe mit schriftlicher Erläuterung (Aufgabenart I). Die Aufgaben sind eigene Unterrichts- und Übungsaufgaben, keine amtlichen Abituraufgaben. Das NRW-Dokument für 2028 wurde als Vergleich geprüft; eine vollständige amtliche Vorgabenkonformität für 2029 oder andere Bundesländer wird nicht behauptet. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben zum Zentralabitur (für NRW: Standardsicherung NRW). Das Material ist nicht ministeriell geprüft.
Wer mehrere Kentridge-Themen unterrichtet, findet alle vier Reihen im Sparpaket William Kentridge mit vier Unterrichtsreihen. Die analytische Grundlage für die Verfahren liefert die Schwesterreihe William Kentridge und die bewegte Zeichnung – Drawings for Projection.
Lieferung und Lizenz
Das Material steht nach dem Kauf als sofortiger digitaler Download bereit. Lernheft und Lehrkräfteteil liegen als PDF vor, die bearbeitbare Textfassung als DOCX; Grafiken und Arbeitsflächen gibt es nur in den PDFs. Die Einzellizenz gilt für eine Lehrkraft, die Schullizenz für alle Lehrkräfte einer Schule.
Die Titelillustration ist eine gekennzeichnete KI-Lehrillustration mit fiktiver Szene und kein Originalwerk. Als Werkzugang dient unter anderem „Stereoscope“ von 1999; die Originalwerke erschließen Sie über die im Lehrkräfteteil angegebenen Museums- und Werkzugänge (Kentridge Studio, The Broad). Videodateien sind nicht enthalten, die Filme sichten Sie über die im Lehrkräfteteil angegebenen Werkzugänge. Rechte an Originalabbildungen werden nicht übertragen.
Häufige Fragen
Welche Ausstattung brauchen die Lernenden?
Ein Aufnahmegerät, eine stabile Halterung, gleichmäßiges Licht, Zeichenmaterial und einen Wiedergabeweg. Der Lehrkräfteteil empfiehlt, die Technik vor der Stunde zu erproben.
Ist die Reihe eine Abituraufgabe?
Nein. Sie orientiert sich als Übungsformat an einer gestaltungspraktischen Aufgabe mit schriftlicher Erläuterung, ist aber keine amtliche Abituraufgabe. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben zum Zentralabitur.
Wie wird bewertet?
Das Raster umfasst 100 Punkte: Bildfrage und Konzept 20, Funktion der Mittel 25, Erprobung und Revision 20, technische Lesbarkeit 15, schriftliche Erläuterung 20. Technische Schwierigkeiten sollen die Fachleistung nicht überdecken.
Wie viel Zeit muss ich einplanen?
Sechs Doppelstunden für die Kernreihe. Für eine vollständige Animation können je nach Technik weitere Werkstattstunden nötig sein.

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PDF · Sofort-Download · 32 Seiten
FAQ zu diesem Material
Bewertung: Eigene Animation nach William Kentridge – Gestaltungspraktische Auf...
Eigene Animation nach William Kentridge – Gestaltungspraktische Aufgabe mit s... ist eine vollständig ausgearbeitete Unterrichtsreihe für Kunst in EF · Q1 · Q2. Stärke des Materials ist die direkte Einsatzbereitschaft: Arbeitsblätter, Lösungen und Erwartungshorizont liegen fertig vor, sodass eine Stunde ohne zusätzliche Vorbereitung starten kann.
Passend für Lehrkräfte, die ein Thema kurzfristig abdecken, für Referendarinnen und Referendare mit hohem Planungsdruck und für Vertretungsstunden – und überall dort, wo eine Stunde kurzfristig stehen muss.
ⓘ KI-Transparenz
Bei der Erstellung dieses Materials können KI-gestützte Systeme zur Erstellung oder Bearbeitung von Texten, Illustrationen und Bildern eingesetzt worden sein. Dies umfasst auch stilisierte sowie realistisch wirkende künstlich erzeugte oder bearbeitete Darstellungen. KI-unterstützte Inhalte werden redaktionell geprüft und bearbeitet. Synthetische Darstellungen sind, sofern nicht anders gekennzeichnet, nicht als dokumentarischer Nachweis realer Personen, Orte oder Ereignisse zu verstehen.
