Aufführung & Theaterkritik: präsentieren und reflektieren (Sek II)
Kurz gesagt: „Aufführung, Präsentation und Theaterkritik“ ist eine fertige Unterrichtsreihe für das Fach Darstellendes Spiel in der Sekundarstufe II (Klasse 11–13). In drei aufeinander aufbauenden Einheiten verbindet sie szenische Praxis mit begrifflicher Analyse – mit Verlaufsplan, Präsentation und je zwei Arbeitsmaterialien. Zur Reihe: Aufführung, Präsentation und Theaterkritik.
Die im Text erwähnten Unterrichtsmaterialien auf einen Blick. Digitaler Download, sofort einsetzbar.
Thema ist Zeigen, wirken und fachlich beurteilen. Die Aufgaben decken alle vier Anforderungsbereiche ab und lassen sich über Pflicht- und Wahlaufgaben differenzieren – eine tragfähige Grundlage auch für Klausuren und die Abiturvorbereitung.
Auf einen Blick
- Fach: Darstellendes Spiel / Theater
- Stufe: Sekundarstufe II (Klasse 11–13)
- Umfang: 3 Einheiten · ca. 6–8 Unterrichtsstunden
- Enthalten: Verlaufsplan, Präsentation, 2 Arbeitsmaterialien je Einheit
- Format: PDF (druckfertig) + editierbar (Word/PowerPoint)
- Differenzierung: Pflicht- und Wahlaufgaben, 4 Anforderungsbereiche
- Preis: 24,90 €
Worum geht es – und warum lohnt sich das Thema?
Die Aufführung ist mehr als „die Szene zeigen“: Sie braucht einen klaren Ablauf (Auf- und Abgänge, Übergänge, Anfang/Ende), verteilte Verantwortung (Spiel, Einsätze, Licht/Ton, Requisit/Bühne) und eine Generalprobe unter Ernstbedingungen. Verlässlichkeit schafft Sicherheit.
Auch einfache technische Mittel (Licht an/aus, ein Klang) wollen geprobt sein. Diese Einheit organisiert die Aufführung und macht sie verlässlich – Grundlage für Wirkung und Ruhe im Spiel.
Wie ist die Unterrichtsreihe aufgebaut?
„Aufführung, Präsentation und Theaterkritik“ besteht aus drei Einheiten, die schrittweise vom Erproben zur Analyse und Gestaltung führen.
Einheit 1: Die Aufführung vorbereiten
Leitfrage: Was macht aus einer Probe eine Aufführung?
Die Lernenden planen Ablauf und Einsätze der Aufführung, verteilen Verantwortung im Team und führen eine Generalprobe durch. Die Einheit führt vom praktischen Erproben über die Analyse bis zur Gestaltung.
Das wird konkret geübt:
- planen Ablauf und Einsätze der Aufführung.
- verteilen Verantwortung im Team.
- führen eine Generalprobe durch.
- erkennen Schwachstellen im Ablauf.
- sichern Verlässlichkeit der Abläufe.
Einheit 2: Präsentation und Publikum
Leitfrage: Wie entsteht Wirkung vor Publikum – und wie geht man mit Lampenfieber um?
Die Lernenden präsentieren präsent und klar vor Publikum, erklären den Kontakt Spiel–Publikum und gehen mit Lampenfieber um. Die Einheit führt vom praktischen Erproben über die Analyse bis zur Gestaltung.
Das wird konkret geübt:
- präsentieren präsent und klar vor Publikum.
- erklären den Kontakt Spiel–Publikum.
- gehen mit Lampenfieber um.
- deuten Publikumsreaktionen.
- reflektieren die eigene Wirkung.
Einheit 3: Theaterkritik schreiben und reflektieren
Leitfrage: Wie beurteilt man eine Aufführung fachlich und begründet?
Die Lernenden beschreiben eine Inszenierung präzise, analysieren Mittel und ihre Wirkung und beurteilen begründet und belegt. Die Einheit führt vom praktischen Erproben über die Analyse bis zur Gestaltung.
Das wird konkret geübt:
- beschreiben eine Inszenierung präzise.
- analysieren Mittel und ihre Wirkung.
- beurteilen begründet und belegt.
- verfassen eine strukturierte Kritik.
- reflektieren Kriterien des Urteilens.
Praxisnah: So kann eine Doppelstunde aussehen (Beispiel Einheit 1)
Warm-up & Einstieg (ca. 15 Min.): Ein kurzer körperlicher und stimmlicher Warm-up öffnet die Gruppe. Danach wird die Leitfrage „Was macht aus einer Probe eine Aufführung?“ geklärt.
Erprobung in Kleingruppen (ca. 30 Min.): Die Lernenden arbeiten praktisch – sie planen Ablauf und Einsätze der Aufführung, verteilen Verantwortung im Team, führen eine Generalprobe durch. Die Lehrkraft gibt Beobachtungsaufträge statt vorschneller Bewertung.
Analyse & Reflexion (ca. 25 Min.): Die Ergebnisse werden gezeigt und mit Fachbegriffen beschrieben; das Arbeitsmaterial vertieft und sichert die Erkenntnisse.
Sicherung & Transfer (ca. 20 Min.): Eine kurze Verschriftlichung hält das Gelernte fest – zugleich eine gute Vorübung für Klausuraufgaben.
Wichtige Fachbegriffe
Die Reihe arbeitet mit einem klaren fachlichen Vokabular, zum Beispiel:
- Ablaufplan: Reihenfolge und Einsätze der Aufführung
- Einsatz: vereinbarter Moment für Spiel/Licht/Ton
- Generalprobe: Durchlauf unter Ernstbedingungen ohne Stopp
- Übergang: Wechsel zwischen Szenen/Momenten
Welche Kompetenzen werden gefördert?
- Planen: Die Lernenden planen Ablauf und Einsätze der Aufführung.
- Verteilen: Die Lernenden verteilen Verantwortung im Team.
- Proben: Die Lernenden führen eine Generalprobe durch.
- Analysieren: Die Lernenden erkennen Schwachstellen im Ablauf.
- Sichern: Die Lernenden sichern Verlässlichkeit der Abläufe.
- Präsentieren: Die Lernenden präsentieren präsent und klar vor Publikum.
- Verstehen: Die Lernenden erklären den Kontakt Spiel–Publikum.
- Bewältigen: Die Lernenden gehen mit Lampenfieber um.
- Reflektieren: Die Lernenden reflektieren die eigene Wirkung.
Tipps für den Unterricht im Fach Darstellendes Spiel
- Erst spielen, dann analysieren: Lassen Sie die Lernenden zuerst szenisch erproben. Die begriffliche Analyse folgt danach – nur so wird Theorie an eigener Erfahrung festgemacht.
- Fachbegriffe aktiv sichern: Neue Begriffe (z. B. Präsenz, Gestus, Subtext) sollten benannt, notiert und wiederholt angewandt werden. Ein kleines Kursglossar hilft dauerhaft.
- Feedback strukturieren: Statt „gut/schlecht“ helfen Beobachtungsaufträge: „Achtet auf Tempo und Pausen.“ So wird Rückmeldung konkret und lernwirksam.
- Bezug zur Klausur herstellen: Verknüpfen Sie Übungen mit Operatoren (beschreiben, analysieren, gestalten, beurteilen). Das macht die spätere Prüfungsform vertraut.
Typische Stolpersteine – und wie Sie sie vermeiden
- Zu früh bewerten: Wer Spielversuche sofort benotet, hemmt die Spielfreude. Erst erproben und erkunden lassen, dann beurteilen.
- Praxis ohne Reflexion: Reines Spielen bleibt beliebig. Sichern Sie jede Einheit begrifflich – über Analyse, Fachvokabular und einen kurzen Transfer.
Was ist enthalten – und wie ist differenziert?
Jede Einheit umfasst einen Verlaufsplan mit Sachinformation und Kompetenzen, eine Präsentation sowie zwei Arbeitsmaterialien mit Aufgaben, Vertiefung, Analyse und Erwartungshorizont. Die Aufgaben decken vier Anforderungsbereiche ab – Wissen & Wiedergeben, Anwenden & Umsetzen, Analysieren & Untersuchen und Gestalten & Inszenieren. Über Pflicht- und Wahlaufgaben gelingt echte Differenzierung. Alle Dateien liegen als druckfertiges PDF und editierbar in Word und PowerPoint vor.
Für wen ist die Reihe geeignet?
Für Lehrkräfte des Faches Darstellendes Spiel/Theater in der Sekundarstufe II, für Grund- und Leistungskurse sowie für Theater-AGs an weiterführenden Schulen. Kein spezielles Vorwissen der Lernenden nötig.
Häufig gestellte Fragen
Für welche Klassenstufe eignet sich „Aufführung, Präsentation und Theaterkritik“?
Für die Sekundarstufe II (Klasse 11–13), einschließlich Grund- und Leistungskurse im Fach Darstellendes Spiel bzw. Theater.
Wie viel Vorbereitung brauche ich?
Kaum. Jede Einheit ist mit Verlaufsplan, Präsentation und zwei Arbeitsmaterialien fertig ausgearbeitet – als PDF und editierbar in Word und PowerPoint.
Worum geht es in der Reihe?
Die Aufführung ist mehr als „die Szene zeigen“: Sie braucht einen klaren Ablauf (Auf- und Abgänge, Übergänge, Anfang/Ende), verteilte Verantwortung (Spiel, Einsätze, Licht/Ton, Requisit/Bühne) und eine Generalprobe unter Ernstbedingungen. Verlässlichkeit schafft Sicherheit.
Eignet sich das Material zur Abiturvorbereitung?
Ja. Die Aufgaben decken alle vier Anforderungsbereiche ab und verbinden szenische Praxis mit begrifflicher Analyse – eine gute Grundlage für Klausuren und Prüfungen.
Wie bewerte ich die Ergebnisse?
Über Beobachtungskriterien und die Erwartungshorizonte der Arbeitsmaterialien – so wird die Leistung nachvollziehbar und fair, auch bei praktischen Anteilen.
Material ansehen & herunterladen
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Luca beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Frage, was guten Unterricht ausmacht - und wie Lehrkräfte dabei wirklich entlastet werden können. Als Gründer von stifo.de entwickelt er strukturierte Unterrichtsmaterialien, die Lehrerinnen und Lehrer im Alltag spürbar unterstützen: durchdacht aufgebaut, direkt einsetzbar und didaktisch solide.
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FAQ zu den Unterrichtsmaterialien
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Eine vollständige Reihe enthält in der Regel:
- mehrere Arbeitsblätter mit ausgearbeiteten Lösungen
- eine Präsentation für den Unterrichtseinstieg
- einen Verlaufsplan für die Stundenstruktur
- Aufgaben auf mehreren Anforderungsniveaus zur Differenzierung
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