Räume, Zeiten, Gesellschaften · Zyklus 3 · Gymnasium
Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg unterrichten: Neutralität, Flüchtlingspolitik, Erinnerung
Eine Arbeitshilfe für Lehrpersonen in Zyklus 3 und am Gymnasium: wie sich Neutralität, Aktivdienst, Flüchtlingspolitik, Wirtschaftsbeziehungen und die spätere Erinnerungsdebatte zur Schweiz im Zweiten Weltkrieg in Lektionen gliedern lassen und welches deutsche Material zum Nationalsozialismus dafür taugt.
1938J-Stempel für Pässe deutscher Jüdinnen und Juden
1942Grenzschliessung im August
2002Schlussbericht der Bergier-Kommission
4 Bausteineaus dem deutschen Sortiment, eingeordnet
Wer die Schweiz im Zweiten Weltkrieg unterrichtet, muss zwei Bilder gegeneinander halten, die lange nebeneinander bestanden: das Bild des kleinen Landes, das dank Neutralität, Armee und Geschlossenheit verschont blieb, und das Bild eines Landes, das wirtschaftlich eng mit dem Deutschen Reich verflochten war und eine restriktive Flüchtlingspolitik betrieb. Beide Bilder enthalten Wahres. Die Landesausstellung von 1939, die Réduit-Strategie und der Aktivdienst stehen für das erste Bild, der J-Stempel von 1938, die Grenzschliessung im August 1942 und die Goldgeschäfte für das zweite. Die Unabhängige Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg, nach ihrem Präsidenten Bergier-Kommission genannt, legte 2002 ihren Schlussbericht vor und hat die Forschung dazu gebündelt. Für Zyklus 3 genügen sechs bis acht Lektionen, am Gymnasium ist mit acht bis zehn eine Vertiefung möglich. Deutsches Material zum Nationalsozialismus ist als Hintergrund brauchbar, deckt aber die Schweizer Perspektive nicht ab: Neutralität, Flüchtlingspolitik und Erinnerungsdebatten müssen Sie ergänzen.
Zwei Bilder, eine Leitfrage: Wie unterrichtet man die Schweiz 1939 bis 1945?
Viele Schülerinnen und Schüler bringen aus Familie und Umfeld ein Bild mit, das aus Erzählungen über den Aktivdienst und die Grenzbesetzung stammt. Es ist nicht falsch, aber unvollständig. Andere kennen aus den Medien nur die Debatte um Raubgold und nachrichtenlose Vermögen. Eine gute Unterrichtsreihe nimmt beide Bilder ernst und stellt eine Leitfrage, die sie verbindet: Wie hat die Schweiz ihren Handlungsspielraum genutzt, und was wussten die Verantwortlichen damals?
Diese Frage vermeidet zwei Fehler. Sie verklärt die Schweiz nicht zum unbeteiligten Zuschauer, und sie macht sie nicht rückwirkend zum Komplizen. Sie verlangt, Entscheidungen im Kontext von Bedrohung, Abhängigkeit und Information zu lesen und trotzdem zu beurteilen. Für Zyklus 3 lässt sich die Frage einfacher formulieren, etwa als «Was konnte die Schweiz tun, und was hat sie getan?».
Der Lehrplan 21 verortet das Thema im Fachbereich Räume, Zeiten, Gesellschaften (RZG); die genauen Zuordnungen entnehmen Sie dem Lehrplan Ihres Kantons und den Lehrmitteln, die an Ihrer Schule eingesetzt werden. Am Gymnasium richtet sich die Gewichtung nach dem Rahmenlehrplan für die Maturitätsschulen und den Vorgaben von Kanton und Schule.
Neutralität, Aktivdienst und Geistige Landesverteidigung
Die Landesausstellung 1939 in Zürich, die «Landi», war ein Bild der nationalen Selbstvergewisserung kurz vor Kriegsausbruch. Sie lässt sich als Quelle für die Geistige Landesverteidigung lesen, die kulturelle und politische Abgrenzung von den totalitären Nachbarn. Mit Kriegsbeginn im September 1939 wurde die Armee mobilisiert. General Henri Guisan trat als Oberbefehlshaber für die Dauer des Aktivdienstes an die Spitze der Armee. Im Juli 1940, nach dem Fall Frankreichs, führte er die Réduit-Strategie ein: Die Armee zog sich in die Alpenfestungen zurück und überliess das Mittelland im Ernstfall dem Gegner.
Dieser letzte Punkt überrascht Schülerinnen und Schüler meistens, und er eignet sich für eine Quellenfrage: Was bedeutete die Strategie für die Bevölkerung im Mittelland, und was für die Wirtschaft? Ergänzen lässt sich die Frage mit dem Hinweis auf die Anbauschlacht, mit der die Ernährung im Krieg gesichert werden sollte. Das Bild eines Landes, in dem Wiesen zu Äckern umgepflügt wurden, lässt sich mit zeitgenössischen Plakaten gut erschliessen.
Neutralität war dabei weniger eine feste Doktrin als ein Instrument, das in wechselnden Lagen unterschiedlich ausgelegt wurde. Das lässt sich mit einer einfachen Vergleichstabelle zeigen: Was bedeutete Neutralität 1939, 1940 nach dem Fall Frankreichs und 1944, als der Kriegsausgang absehbar war? Wer die Veränderung herausarbeitet, verlässt das statische Bild und gewinnt ein historisches.
Flüchtlingspolitik: J-Stempel, Grenzschliessung und die Frage nach dem Handlungsspielraum
Die Flüchtlingspolitik ist der heikelste Teil der Reihe und zugleich der aufschlussreichste. Im Oktober 1938 vereinbarten Bern und Berlin, dass die Pässe deutscher Jüdinnen und Juden mit einem «J» gekennzeichnet werden. Ziel der Schweizer Seite war, die Einreise besser kontrollieren zu können. Die Folge war, dass die Verfolgten für Schweizer Grenzbeamte erkennbar wurden. Im August 1942 beschloss der Bundesrat die Schliessung der Grenze für Flüchtlinge, die allein aus rassischen Gründen kamen. In der Folge wurden Menschen an der Grenze abgewiesen, und viele von ihnen gerieten in Lebensgefahr.
Der Satz «Das Boot ist voll» steht für diese Politik. Er stammt aus der Rechtfertigung des zuständigen Bundesrats im Sommer 1942 und ist damit eine zeitgenössische Quelle. Eine geeignete Aufgabe lautet: Welches Bild wird hier verwendet, was verschweigt es, und wer ist gemeint? Dazu stellt man die Gegenstimmen: die Kritik von Kirchen und Hilfswerken, die Aufnahme einer grossen Zahl von Flüchtlingen insgesamt und die Praxis der Behörden vor Ort. Zahlen nennt man besser nach den Ergebnissen der Bergier-Kommission und mit der Angabe, dass sie Schätzungen sind.
Als Gegenbild eignet sich der Fall des St. Galler Polizeihauptmanns Paul Grüninger, der 1938 und 1939 jüdischen Flüchtlingen die Einreise ermöglichte, 1939 entlassen und 1940 verurteilt wurde und erst 1995 rehabilitiert wurde. Der Fall zeigt, dass es Handlungsspielräume gab und dass ihre Nutzung Folgen hatte. Im Unterricht darf er nicht zum Heldenmärchen werden, sondern soll die Frage stellen, was Behörden und Einzelne wussten und wie sie Prioritäten setzten.
Hier gilt das Überwältigungsverbot. Berichte von Abgewiesenen und Bilder von Grenzübergängen sind auszuwählen, mit Vorankündigung einzuführen und mit Raum für Fragen zu begleiten. Gleichsetzungen mit heutigen Debatten über Migration sollten die Lehrperson und die Klasse nicht vorschnell ziehen, sondern als offene Frage am Ende stellen: Welche Ähnlichkeiten und welche Unterschiede sehen wir, und woran messen wir sie?
Wirtschaft, Gold und die Bergier-Kommission
Die Schweiz war während des Krieges von den Achsenmächten umgeben und wirtschaftlich auf Kohle und Rohstoffe aus dem Reich angewiesen. Im Gegenzug lieferte sie Güter, Kredite und Transitleistungen über die Alpenpässe. Die Schweizerische Nationalbank nahm von der Deutschen Reichsbank Gold entgegen, das zum Teil geraubt worden war. In den 1990er-Jahren wurde dies zusammen mit den Konten von Opfern des Nationalsozialismus zu einem internationalen Streit, der die Schweiz zu einer Neubewertung zwang.
Der Bundesrat setzte daraufhin die Unabhängige Expertenkommission ein, die 2002 mit einem umfangreichen Schlussbericht abschloss. Für den Unterricht ist weniger das Dokument selbst nützlich als die Methode: Eine unabhängige Historikerkommission wertet Quellen aus und kommt zu differenzierten Ergebnissen, die weder entlasten noch pauschal verurteilen. Auszüge aus der Zusammenfassung eignen sich am Gymnasium als Darstellung, an der die Klasse Aussagen, Belege und Urteilskriterien trennt.
Wichtig ist die Einordnung: Der Handel mit dem Reich war nicht einheitlich, die Abhängigkeit war real, und es gab Entscheidungen mit Spielraum. Ein Streitgespräch in der Klasse kann diese drei Faktoren sichtbar machen, wenn drei Gruppen je eine Rolle übernehmen, zum Beispiel Behörde, Unternehmen und Hilfswerk, und anhand eines kurzen Quellenpakets Argumente für ihr Handeln entwickeln. Danach wechselt die Klasse die Perspektive und prüft, welche Argumente trotz allem tragen.
Lektionenplan und typische Missverständnisse
Ein Plan für acht Lektionen zu 45 Minuten kann so aussehen: Lektion 1 klärt Vorwissen und Leitfrage, Lektion 2 behandelt Landi, Mobilmachung und Geistige Landesverteidigung, Lektion 3 die Réduit-Strategie, Lektionen 4 und 5 die Flüchtlingspolitik mit J-Stempel, Grenzschliessung und Einzelfällen, Lektion 6 die Wirtschaftsbeziehungen, Lektion 7 die Erinnerungsdebatten und Lektion 8 die Lernkontrolle. Am Gymnasium werden die Lektionen 4 bis 7 jeweils um eine Quellenarbeit erweitert.
Vier Missverständnisse treten verlässlich auf. Das erste lautet, die Schweiz sei von Deutschland nie bedroht worden; dagegen helfen zeitgenössische Planungen und die Frage, weshalb die Armee in den Alpen Stellung bezog. Das zweite lautet, die Schweiz habe alle Flüchtlinge abgewiesen; dagegen hilft der Hinweis auf die Unterscheidung zwischen Aufnahme und Abweisung und auf die unterschiedlichen Gruppen. Das dritte lautet, Neutralität bedeute Gleichgültigkeit, und das vierte, die Debatten der 1990er-Jahre seien nur ein Angriff von aussen gewesen. Wer jedes dieser Missverständnisse ernst nimmt und mit Quellen beantwortet, vermeidet Streit um Schlagworte.
Hilfreich ist ein kurzes Lernjournal, in dem die Klasse nach jeder Lektion einen Satz zu «Das wusste ich schon» und einen zu «Das hat mich überrascht» notiert. Die Einträge zeigen der Lehrperson, wo das mitgebrachte Bild stabil ist und wo es ins Wanken gerät, und sie liefern Material für das Schlussgespräch.
Erinnerung: vom Mythos zur Debatte
Die Erinnerung an den Krieg hat sich in der Schweiz in Phasen verändert. In den Jahrzehnten nach 1945 dominierte das Bild des erfolgreichen Widerstandswillens. In den 1990er-Jahren brachen Debatten über Flüchtlingspolitik, Gold und Vermögen dieses Bild auf. 1995 entschuldigte sich der damalige Bundespräsident Kaspar Villiger für die Flüchtlingspolitik. Wer diese Entwicklung zeigt, macht deutlich, dass Erinnerung selbst eine historische Quelle ist.
Im Zyklus 3 genügt ein einfacher Vergleich zweier Darstellungen, etwa eines Schulbuchtextes aus den 1960er-Jahren und eines Textes von heute. Die Klasse markiert, welche Dinge fehlen oder anders gewichtet sind. Am Gymnasium kann ein Zeitzeugengespräch oder ein Archivbesuch hinzukommen, sofern er sorgfältig vorbereitet wird.
Zur Beurteilung: In Zyklus 3 bietet sich eine Lernkontrolle an, die eine Quelle mit zwei Fragen verbindet, einer zur Einordnung und einer zur Beurteilung. Am Gymnasium können Aufgaben dieser Art in die Vorbereitung der Matura einfliessen. Die Note 6 ist die beste, und das Raster sollte vorab bekannt sein.
Was aus dem deutschen Material direkt passt und was Sie ergänzen müssen
Die vier unten verlinkten Materialien stammen aus dem deutschen Sortiment und sind für den Geschichtsunterricht in Deutschland geschrieben. Sie sind nicht ministeriell geprüft und nicht auf den Lehrplan 21 oder den Rahmenlehrplan für die Maturitätsschulen zugeschnitten. Die Übersicht zeigt, wo sie sich einsetzen lassen und wo die Schweizer Perspektive fehlt.
| Thema |
Passt direkt |
Muss ergänzt oder angepasst werden |
| Herrschaft des Nationalsozialismus |
Ja, als Hintergrund zu Terror, Wirtschaftspolitik und Widerstand |
Rolle der Schweiz, Neutralität und Aktivdienst ergänzen |
| Judenverfolgung und Holocaust |
Ja, als Rahmen für die Flüchtlingsfrage |
J-Stempel 1938, Grenzschliessung 1942 und Fall Grüninger ergänzen |
| Vergangenheitspolitik nach 1945 |
Teilweise, das Muster der Aufarbeitung ist vergleichbar |
Schweizer Debatten der 1990er-Jahre und Bergier-Kommission ergänzen |
| Erinnerungskultur |
Ja, für Gedenktage und Deutungen |
Schweizer Orte und Formen des Erinnerns ergänzen |
| Nachkriegsordnung |
Ja, als europäischer Kontext |
Stellung der Schweiz zur UNO und zur europäischen Integration ergänzen |
| Begriffe wie Klausur, Sek I, Bundesland |
Nein |
Durch Lernkontrolle, Zyklus 3, Kanton ersetzen |
Die Übersetzung ist in einem Satz zusammengefasst: Das deutsche Material erklärt, was geschah, die Schweizer Ergänzung erklärt, wie die Schweiz darin stand. Wer beide Teile kombiniert, erhält eine Reihe mit europäischer Perspektive und lokalem Bezug. Für die Auswahl von Quellen und Lernorten sind Archive, Museen und Fachstellen der Kantone Anlaufstellen.
Material zur Schweiz im Zweiten Weltkrieg
Alle vier Titel sind deutsche Materialien. Die Beschreibungen sagen jeweils, wofür sie sich in Schweizer Klassen eignen und was Sie ergänzen sollten.
HintergrundZyklus 3 und Gymnasium · NS-Herrschaft
Unterrichtsmaterial
Behandelt Terror, Wirtschaftspolitik, Weisse Rose und Edelweisspiraten. Als Hintergrund und für Widerstandsbeispiele brauchbar, die Schweiz kommt nicht vor. Die Einheiten zu Neutralität und Flüchtlingspolitik bauen Sie als Ergänzung selbst.
Nach 1945Gymnasium · Vergangenheitspolitik
Unterrichtsreihe
Zeigt den Umgang mit dem Nationalsozialismus in den Besatzungszonen Deutschlands. Als Vergleichsfolie für die Schweizer Debatten der 1990er-Jahre nutzbar. Die Schweiz hatte keine Besatzung; ihre Aufarbeitung verlief anders und später.
ErinnerungGymnasium · Deutungen von Geschichte
Unterrichtsreihe
Bietet Material zu Gedenktagen, Denkmälern und Deutungen. Für den Teil «Erinnerung» passend, die Beispiele sind deutsch. Ergänzen Sie Schweizer Quellen, etwa Schulbuchtexte unterschiedlicher Jahrzehnte.
KontextGymnasium · Nachkriegszeit
Unterrichtsreihe
Ordnet die Nachkriegszeit in den europäischen Rahmen ein. Als Abschluss der Reihe geeignet. Die Rolle der Schweiz, vor allem ihr Verhältnis zu UNO und europäischer Einigung, fehlt und ist zu ergänzen.
Was diese Seite bereitstellt
-
Leitfrage für die ReiheWie hat die Schweiz ihren Handlungsspielraum genutzt, und was wussten die Verantwortlichen?
-
Gliederung in LektionenSechs bis acht Lektionen in Zyklus 3, acht bis zehn am Gymnasium.
-
QuellenideenLandi 1939, Réduit, Anbauschlacht, J-Stempel, Grenzschliessung, Bergier-Bericht.
-
Hinweise zur FlüchtlingspolitikFall Grüninger, Gegenstimmen und Umgang mit dem Überwältigungsverbot.
-
ÜbersetzungstabelleWelche Teile des deutschen Materials passen und welche Schweizer Inhalte fehlen.
-
BeurteilungEine Lernkontrolle mit Quelle und zwei Fragen, am Gymnasium Aufgaben im Stil der Matura.
Weiterlesen
Diese Beiträge und Seiten vertiefen einzelne Bausteine.
Häufige Fragen
Welche Eckdaten gehören zur Schweiz im Zweiten Weltkrieg unbedingt dazu?
Die Landesausstellung 1939, die Mobilmachung im September 1939, die Réduit-Strategie im Sommer 1940, der J-Stempel von 1938, die Grenzschliessung im August 1942 und der Schlussbericht der Bergier-Kommission 2002. Für die Erinnerungsgeschichte kommen die Debatten der 1990er-Jahre hinzu.
Wie viele Lektionen braucht das Thema?
In Zyklus 3 genügen sechs bis acht Lektionen zu 45 Minuten, am Gymnasium sind acht bis zehn für eine Vertiefung mit Quellenarbeit sinnvoll. Wer weniger Zeit hat, verdichtet die Wirtschaftsbeziehungen und lässt Neutralität und Flüchtlingspolitik in voller Länge stehen.
Wie spreche ich über die Flüchtlingspolitik, ohne zu verurteilen oder zu verharmlosen?
Mit einer Leitfrage, die den Handlungsspielraum und das Wissen der Verantwortlichen untersucht, und mit Quellen verschiedener Perspektiven, darunter Gegenstimmen und Einzelfälle wie Paul Grüninger. Belastende Berichte werden angekündigt und eingeordnet, niemand muss Einzelheiten ansehen, die ihn überfordern.
Kann ich deutsches NS-Material in der Schweiz verwenden?
Als Hintergrund ja. Es erklärt Terror, Wirtschaftspolitik, Widerstand und Erinnerungskultur. Die Rolle der Schweiz fehlt und muss ergänzt werden. Das Material ist nicht ministeriell geprüft und nicht auf den Lehrplan 21 zugeschnitten.
Wie beurteile ich in Zyklus 3 und am Gymnasium?
In Zyklus 3 bewährt sich eine Lernkontrolle mit einer Quelle und zwei Fragen, einer zur Einordnung und einer zur Beurteilung. Am Gymnasium können Aufgaben im Stil der Matura geübt werden, etwa Quellenarbeit oder ein Kurzessay. Die Note 6 ist die beste, das Raster sollte vorab bekannt sein.
Wo finde ich Quellen und Lernorte?
Archive, Museen und Fachstellen der Kantone bieten Unterlagen und Führungen an, ebenso Stiftungen und Gedenkorte. Hinweise erhalten Sie über die Fachschaft und die Pädagogische Hochschule Ihres Kantons. Für das Material aus diesem Sortiment gilt: Es ist deutsch und muss ergänzt werden.