Bildnerisches Gestalten als Grundlagenfach Schweiz: Unterrichtsmaterial | Gymnasium

Bildnerisches Gestalten · Grundlagenfach · Gymnasium Schweiz

Dieses Material richtet sich an Lehrpersonen für Bildnerisches Gestalten, die das Grundlagenfach am Gymnasium oder an der Kantonsschule unterrichten. Es bietet Reihen zu Stillleben, Darstellung von Mensch und Natur, Abstraktion und Moderne, die sich in Lektionen zerlegen und mit dem Sparpaket zur Klassischen Moderne erweitern lassen. Alle Dateien sind deutschsprachig und bearbeitbar.

4 Reihenzu Malerei und Moderne
Gymnasium1.–4. Klasse
GrundlagenfachBildnerisches Gestalten
Downloadsofort, bearbeitbar

Kurz gesagt: Im Grundlagenfach Bildnerisches Gestalten brauchen Lehrpersonen Reihen, die sich in wenigen Lektionen pro Woche umsetzen lassen und Praxis mit Bildbetrachtung verbinden. Die Einzelreihen zu Stillleben, Mensch und Natur, Abstraktion und Kubismus decken zentrale Themen ab, das Sparpaket Klassische Moderne ordnet sie in eine Epoche ein. Das Material ist nicht amtlich geprüft.

Warum das Grundlagenfach schlanke, flexible Reihen braucht

Im Grundlagenfach steht Bildnerisches Gestalten meist mit wenigen Lektionen pro Woche im Stundenplan. Das verlangt Reihen, die in überschaubaren Einheiten funktionieren und trotzdem fachlich tragen: ein klarer Einstieg, eine Gestaltungsaufgabe, eine Phase der Bildbetrachtung und eine Auswertung. Wer nur eine Lektion pro Woche hat, kann keine Sequenz verwenden, die nach jeder Stunde neu aufgebaut werden muss. Fertige Reihen mit abgeschlossenen Teilen helfen, die knappe Zeit sinnvoll zu nutzen und die Planung über das Semester zu überblicken. Hilfreich ist es, die Reihen in Lektionen zu zerlegen und je Lektion ein Ziel festzuhalten, etwa eine Skizze, eine Begriffsliste oder eine kurze Bildbeschreibung. So bleibt der Fortschritt sichtbar, auch wenn zwischen den Stunden eine Woche liegt.

Zugleich soll das Grundlagenfach allen Schülerinnen und Schülern eine solide Grundlage vermitteln, unabhängig davon, ob sie später gestalterische Berufe ergreifen. Themen wie Stillleben, die Darstellung von Mensch und Natur oder der Weg zur Abstraktion bieten dafür einen verständlichen Zugang, weil sie vom Sichtbaren ausgehen und es schrittweise verfremden. Die Reihe zu den Stillleben in verschiedenen Abstraktionsgraden eignet sich als Einstieg, weil sie Beobachten, Gestalten und Vergleichen in einer Sequenz verbindet. Dieser Zugang erleichtert zugleich die Beurteilung: Die Lernenden zeigen an Stillleben, Porträt oder Landschaft, wie sie beobachten und gestalten, und die Lehrperson kann Fortschritte an vergleichbaren Aufgaben festmachen. Bei Bedarf ergänzen Sie am Ende eine kurze Auswertung in der Klasse.

Material für das Grundlagenfach Bildnerisches Gestalten

Vier Einzelreihen von Stillleben bis Kubismus, dazu das Sparpaket Klassische Moderne und das FachKomplett-Paket für das ganze Fach.

Wie sich die Reihe im Unterricht aufbauen lässt

Planen Sie das Grundlagenfach in Blöcken von vier bis sechs Lektionen. Ein Block beginnt mit einer Beobachtungsaufgabe, etwa einem Stillleben, das nach der Vorlage gezeichnet wird. Danach folgen Abwandlungen mit zunehmender Abstraktion und die Betrachtung von Werken, die denselben Weg gegangen sind, zum Beispiel Kandinsky oder Picasso. Zum Abschluss präsentieren die Lernenden ihre Arbeiten und begründen, welche gestalterischen Entscheidungen sie getroffen haben. So entsteht in jedem Block ein vollständiger Kreislauf aus Praxis und Reflexion. Die Reihenfolge der Blöcke lässt sich verschieben, wenn Ausstellungen, Exkursionen oder Prüfungswochen den Plan verändern. Weil jede Reihe in sich abgeschlossen ist, entsteht kein Bruch im Lernweg. So lässt sich der Block gut in ein Semester einbetten.

Wenn Sie über mehrere Klassen hinweg unterrichten, lässt sich der Aufbau von der 1. bis zur 4. Klasse des Gymnasiums steigern. In den unteren Klassen dominieren Beobachten und Üben von Techniken, in den oberen rücken Analyse, Epochenvergleich und eigene Konzepte in den Vordergrund. Die Reihen sind modular aufgebaut, sodass Sie Teile herausnehmen oder ergänzen können. Behalten Sie jeweils eine Lektion für Auswertung und Rückmeldung frei, damit die Arbeiten nicht ohne Besprechung bleiben. Ergänzend bietet sich ein Besuch im Museum an, bei dem die Lernenden ein Werk selbst beschreiben, das sie zuvor im Unterricht nur als Abbildung gesehen haben.

Für welche Stufe eignet sich das Material?

Klasse am Gymnasium Einsatz Schwerpunkt
1. Klasse Beobachten und Techniken Stillleben, Zeichnen nach Vorlage, erste Fachbegriffe
2. Klasse Darstellung und Ausdruck Mensch und Natur, Realismus und Idealisierung
3. Klasse Abstraktion verstehen Kandinsky, Picasso, Wege zur Abstraktion
4. Klasse Epochen und Analyse Klassische Moderne, Bildanalyse, Vorbereitung auf die Matura

Differenzierung für unterschiedliche Lerngruppen

Im Grundlagenfach sitzen Jugendliche mit sehr verschiedenen Interessen und Vorerfahrungen. Aufgaben mit mehreren Schwierigkeitsstufen erlauben es, dass alle am gleichen Thema arbeiten, aber in unterschiedlicher Tiefe. Beim Stillleben etwa können die einen mit einfachen Formen und Schattierungen beginnen, die anderen mit Komposition und Materialwirkung experimentieren. Die Materialien sind bearbeitbar, sodass Sie Aufgabenstellungen kürzen oder erweitern können, ohne die Struktur zu verlieren. Beachten Sie auch den Faktor Zeit: Manche Lernende brauchen für eine Zeichnung doppelt so lang, andere sind früh fertig. Zusatzaufgaben zum Vergleich oder zur Dokumentation sorgen dafür, dass niemand leer läuft.

Auch die Bildbetrachtung lässt sich abstufen. Für einen ersten Zugang genügen Fragen zu Eindruck und Beschreibung, für fortgeschrittene Gruppen kommen Analyse und Epochenvergleich hinzu. Wer Lernende mit anderer Erstsprache unterrichtet, kann Fachbegriffe in Wortlisten festhalten und mit Bildern verknüpfen. Eine Lernkontrolle muss nicht immer schriftlich sein: Eine kurze mündliche Präsentation oder ein Portfolio mit Begründungen zeigt oft besser, was die Lernenden verstanden haben, und lässt sich mit den Noten der Schule verbinden. So verbinden sich Förderung und Herausforderung in derselben Lektion, ohne dass die Gruppe geteilt werden muss. Wichtig bleibt, dass Lernkontrollen zu den Aufgaben passen: Wer praktisch gearbeitet hat, sollte auch praktisch oder mündlich zeigen dürfen, was er gelernt hat.

Einordnung in Gymnasium und Maturität

Bildnerisches Gestalten gehört an Maturitätsschulen zu den Grundlagenfächern. Wie das Fach im Stundenplan verankert ist und was bis zur Maturitätsprüfung verlangt wird, regeln der Kanton bzw. die Schule. Die Reform der gymnasialen Maturität mit neuem Rahmenlehrplan wird ebenfalls kantonal umgesetzt. Das Material ist nicht amtlich geprüft und stammt aus dem deutschen Kunstunterricht. Es lässt sich Inhalten des Fachs zuordnen, ersetzt aber keine schulinterne Planung. Wer das ganze Fach abdecken möchte, findet im FachKomplett Kunst eine breite Auswahl. Planen Sie die Auswahl daher gemeinsam mit Ihrer Fachschaft und halten Sie fest, welche Reihen in welcher Klasse eingesetzt werden.

Massgeblich sind die aktuellen Vorgaben der zuständigen Stelle, also der kantonalen Behörde und Ihrer Schule. Gleichen Sie Reihen, Lektionszahlen und Beurteilungsformen damit ab. Deutsche Jahrgangsangaben wie Klasse 11 übertragen Sie auf Ihre Klassen am Gymnasium, Noten richten sich nach der Skala der Schule, in der die 6 die beste Note ist. Schweizer Schreibweisen und die Anführungszeichen « » setzen Sie bei Bedarf in den bearbeitbaren Dateien um. So bleibt der Aufbau über die vier Jahre nachvollziehbar, und neue Lehrpersonen finden sich rasch in der bestehenden Planung zurecht. Planen Sie ausserdem ein, wie die Reihen in die Semesterbeurteilung einfliessen, damit Lernende wissen, welche Leistungen zählen.

Wie ist das Material aufgebaut?

  • Fachlich fundiertVon Fachlehrkräften erstellte Inhalte mit korrekter Fachterminologie.
  • Direkt einsetzbarFertige Reihen mit Aufgaben – sofort im Unterricht nutzbar.
  • Mit LösungenAlle Aufgaben inklusive ausführlicher Lösungswege.
  • DifferenzierbarAufgabenformate lassen sich an unterschiedliche Lerngruppen anpassen.
  • EditierbarBearbeitbare Formate – frei an Ihre Lerngruppe anpassbar.
  • KombinierbarEinzelreihen lassen sich zu einer eigenen Unterrichtseinheit verbinden.

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Häufige Fragen

Für welche Klassen ist das Material gedacht?

Es richtet sich an das Gymnasium bzw. die Kantonsschule, also an die 1. bis 4. Klasse im Grundlagenfach Bildnerisches Gestalten. Je nach Reihe passen Sie Umfang und Anspruch an Ihre Lerngruppe an. Einzelne Reihen eignen sich auch als Wiederholung in höheren Klassen.

Ist das Material mit dem Lehrplan abgestimmt?

Es ist nicht amtlich geprüft und stammt aus dem deutschen Kunstunterricht. Die Reihen behandeln typische Inhalte des Fachs, die sich Ihrer schulinternen Planung zuordnen lassen. Massgeblich sind die Vorgaben von Kanton und Schule.

Kann ich das Material fachfremd einsetzen?

Ja. Die Reihen sind fertig ausgearbeitet und enthalten Aufgaben mit Lösungswegen. Auch Lehrpersonen, die Bildnerisches Gestalten nur teilweise unterrichten, können sie ohne lange Vorbereitung verwenden.

Sind die Dateien bearbeitbar?

Ja, alle Dateien sind bearbeitbar. Sie können Aufgaben kürzen, auf Lektionen verteilen und an die Schreibweise Ihrer Schule anpassen.

Gibt es Lösungen?

Die Aufgaben enthalten ausführliche Lösungswege, die als Orientierung für die Beurteilung dienen. Eigene Bewertungskriterien können Sie ergänzen.

Kann ich das Material in der Schweiz nutzen und wie wird bezahlt?

Das Material ist deutschsprachig und wird als digitaler Download geliefert. Die Zahlung erfolgt in Euro, der Download steht sofort bereit und lässt sich auch ausserhalb Deutschlands nutzen. Die Lizenz gilt für Ihren eigenen Unterricht.