Wochenplanung
Teach-Life-Balance Advanced
Editierbarer Lehrerplaner mit Wochen- und Monatsübersichten sowie Vorlagen zur Differenzierung – als reines Organisationswerkzeug für den Unterrichtsalltag.
3 Materialien = 15 % · 4 = 20 % · 5 = 25 % Rabatt.
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Teilzeit · Arbeitsorganisation · Deputatslogik
Ein reduziertes Deputat verändert die Rechnung, nicht nur die Stundenzahl: Korrekturaufwand, Konferenzpflichten und Vorbereitungszeit skalieren selten proportional mit. Diese Seite liefert ein Wochenmodell mit Deputatsverteilung und eine Übersicht, welche Aufgaben sich delegieren oder standardisieren lassen, dazu Material für Planung und Routinen.
Arbeitsorganisation in Teilzeit gelingt, wenn Deputat, Korrekturlast und feste Aufgaben in einem Wochenraster sichtbar gemacht und dort standardisiert werden, wo sich Entscheidungen wiederholen. Ein Stoffverteilungsplan macht die Reihenfolge des Schuljahres planbar, ein editierbarer Lehrerplaner mit Wochen- und Monatsübersicht bündelt Termine und Routinen an einer Stelle statt in mehreren parallelen Listen.
Ein Deputat von 50 Prozent bedeutet nicht automatisch 50 Prozent des Arbeitsaufwands einer Vollzeitstelle. Konferenzen, Klassenleitungen und außerunterrichtliche Aufgaben werden an vielen Schulen nicht strikt anteilig verteilt, sondern nach Verfügbarkeit vergeben. Wer in Teilzeit arbeitet, sollte deshalb zu Schuljahresbeginn ausdrücklich klären, welche dieser Aufgaben anteilig reduziert werden und welche als Festbetrag bestehen bleiben.
Die Zahl der wöchentlichen Pflichtstunden in Vollzeit unterscheidet sich je nach Schulform und Bundesland; ebenso die Regeln zur Anrechnung von Klassenleitung, Fachkonferenzleitung oder besonderen Aufgaben auf das Deputat. Verbindlich ist ausschließlich die aktuelle Pflichtstundenverordnung des jeweiligen Bundeslands (Stand 03.09.2026); diese Seite ersetzt diese Verordnung nicht, sondern liefert eine Struktur, um die eigene Stundenverteilung sichtbar zu machen.
Korrekturlast folgt einer eigenen Logik: Sie hängt nicht vom Deputat, sondern von der Zahl der unterrichteten Lerngruppen und Fächer ab. Zwei Fächer mit je einer halben Stelle erzeugen häufig mehr Korrekturaufwand als ein einziges Fach mit voller Stelle, weil die Vorbereitungszeit pro Fach nicht sinkt, während sich die Zahl der zu korrigierenden Klassenarbeiten addiert. Diese Rechnung gehört an den Anfang jeder Planung, nicht an deren Ende.
Die folgenden sechs Materialien bündeln Planung, Standardisierung und feste Abläufe – ohne Ratschläge zu Gesundheit oder Belastung, ausschließlich als Organisationswerkzeug.
Wochenplanung
Editierbarer Lehrerplaner mit Wochen- und Monatsübersichten sowie Vorlagen zur Differenzierung – als reines Organisationswerkzeug für den Unterrichtsalltag.
Planungsraster
Über 150 Seiten Checklisten, editierbare Wochenpläne, Feedback- und Elternbrief-Vorlagen für die tägliche Organisation.
Standardisierte Routinen
24 Ritualkarten und Konsequenzenstufen, die tägliche Einzelentscheidungen zur Klassenführung durch feste Abläufe ersetzen.
Klassenleitung planen
Zehn Tagesraster, geeignet auch zur Übergabe zwischen zwei Klassenleitungen bei einer Ko-Leitung in Teilzeit.
Jahresplanung
Excel-Jahresraster, mit dem sich Vorbereitung über das Schuljahr bündeln statt täglich neu entscheiden lässt.
Korrekturstandard
Kriterienraster und Bewertungsbögen, die Korrekturentscheidungen vereinheitlichen und beschleunigen.
Standardisierung bedeutet, eine wiederkehrende Entscheidung einmal zu treffen und danach nur noch anzuwenden. Das betrifft in erster Linie Aufgaben ohne fachliche Kernentscheidung: Korrekturzeichen, Formulierungsbausteine für Elternbriefe, Ablauf einer Vertretungsstunde oder die Struktur eines Stundeneinstiegs. Wo eine Vorlage einmal steht, entfällt die tägliche Neuentscheidung.
Delegation ist im Schulalltag begrenzter möglich als in anderen Berufen, weil Unterricht und Bewertung an die einzelne Lehrkraft gebunden sind. Dennoch lassen sich organisatorische Teilaufgaben abgeben: Ämter in der Klasse für Materialausgabe und Ordnungsdienste, feste Rollen in Gruppenarbeiten, die Selbstkontrolle von Hausaufgaben durch Lösungsblätter statt Einzelkorrektur. Jede abgegebene Teilaufgabe reduziert die Zahl der Entscheidungen, die an einem Schultag getroffen werden müssen.
Der dritte Hebel ist die Bündelung gleichartiger Aufgaben zu festen Zeitblöcken. Korrekturen an einem festen Wochentag, Elternkommunikation in einem festen Zeitfenster, Unterrichtsvorbereitung für mehrere Wochen im Voraus statt täglich neu: Diese Bündelung reduziert nicht die Gesamtarbeitszeit, senkt aber die Zahl der Kontextwechsel, die selbst Zeit kosten.
| Deputatsanteil | Unterrichtstage (Richtwert) | Feste Blöcke pro Woche | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| 100 % | 5 Tage | 1 Korrekturblock, 1 Vorbereitungsblock | Klassenleitung und ein Amt planbar |
| 75–90 % | 4–5 Tage | 1 Korrekturblock, 1 Vorbereitungsblock | Klassenleitung möglich, zweites Amt prüfen |
| 50–70 % | 3–4 Tage | 1 Korrekturblock | Klassenleitung mit Ko-Leitung sinnvoll |
| unter 50 % | 2–3 Tage | 1 gebündelter Block für Korrektur und Vorbereitung | Klassenleitung eher vermeiden, feste Randstunden bevorzugen |
Die Richtwerte gehen davon aus, dass unterrichtsfreie Tage möglichst zusammenhängend liegen, weil verstreute freie Stunden selten für zusammenhängende Vorbereitung oder Korrektur ausreichen. Wer die Verteilung der Unterrichtstage bei der Stundenplanwunschabgabe mitgestalten kann, sollte diesen Punkt vor der Zahl der Randstunden priorisieren.
Ein zweiter Stellhebel ist die Lage der Randstunden. Eine erste oder letzte Stunde an einem sonst freien Tag verkürzt die nutzbare Zeit für zusammenhängende Aufgaben stärker, als es die einzelne Stunde vermuten lässt, weil Anfahrt und Rüstzeiten unabhängig von der Stundenzahl anfallen. Bei der Stundenplanwunschabgabe lohnt es sich deshalb, gezielt um randstundenfreie Tage zu bitten, statt allgemein um weniger Stunden. Auch Springstunden zwischen zwei Unterrichtsblöcken lassen sich meist nicht für konzentrierte Vorbereitung nutzen und sollten in der eigenen Zeitrechnung als Pufferzeit, nicht als Arbeitszeit, geführt werden.
Sie wird anteilig aus dem Vollzeitdeputat der jeweiligen Schulform berechnet, dessen Höhe von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt ist. Prüfen Sie die aktuelle Pflichtstundenverordnung Ihres Bundeslands oder fragen Sie in der Schulverwaltung nach, da sich Werte ändern können.
Das hängt vom Deputatsanteil und der Zahl der unterrichtsfreien, zusammenhängenden Tage ab. Ab etwa 70 Prozent ist eine alleinige Klassenleitung meist gut planbar, bei geringeren Anteilen bewährt sich eine Ko-Klassenleitung mit klar aufgeteilten Zuständigkeiten.
Ein festes Kriterienraster beschleunigt die Korrektur, weil jede Bewertungsentscheidung nur einmal getroffen und danach angewendet wird, statt bei jeder Arbeit neu abgewogen zu werden. Gebündelte Korrekturblöcke an festen Wochentagen reduzieren zusätzlich Kontextwechsel.
Organisatorische Teilaufgaben wie Materialausgabe, Ordnungsdienste oder feste Rollen in Gruppenarbeiten eignen sich gut zur Delegation an die Klasse. Fachliche Bewertung und die Verantwortung für den Unterricht selbst bleiben bei der Lehrkraft und lassen sich nicht abgeben.
Ein gebündelter Block, der Vorbereitung und Korrektur zusammenfasst statt sie über die Woche zu verteilen, reduziert Wechselkosten. Ein Jahresraster mit vorab geplanter Stoffverteilung verhindert zusätzlich, dass Vorbereitung erst kurzfristig unter Zeitdruck erfolgt.
Nein. Diese Seite behandelt ausschließlich Arbeitsorganisation, Deputatslogik und die Standardisierung wiederkehrender Aufgaben. Fragen zu Gesundheit oder psychischer Belastung gehören in ärztliche oder betriebsärztliche Beratung und werden hier bewusst nicht behandelt.