
Daten und Datenbanken – Datensätze, Schlüssel, SELECT und WHERE mit Übungsdatenbank und Abfragelabor
Tabellen, Schlüssel, SELECT und WHERE mit Übungsdatenbank und Abfragelabor.
Deutschschweiz · Zyklus 3 · Modullehrplan Medien und Informatik
Der Modullehrplan Medien und Informatik verteilt sich in den Kantonen auf sehr wenige Lektionen. Diese Seite zeigt, wie Sie mit Datenbanken, KI, Netzwerken, Verschlüsselung und Desinformation vier Reihen aufbauen, die in dieses Zeitfenster passen.
Der Lehrplan 21 führt Medien und Informatik als Modullehrplan mit den Teilen Medien, Informatik und Anwendungskompetenzen. Wie viele Lektionen dafür bereitstehen, legt jeder Kanton selbst fest; in Zürich sind es nach vorliegenden Angaben eine Lektion in der 1. und 3. Sek. Planen Sie deshalb in kurzen Reihen von vier bis sechs Lektionen. Die hier beschriebenen deutschen Materialien lassen sich dafür einsetzen, Begriffe und Formate gleichen Sie mit Ihrer kantonalen Fassung ab.
Medien und Informatik ist im Lehrplan 21 ein Modullehrplan mit den drei Teilen Medien, Informatik und Anwendungskompetenzen. Im Zyklus 3, also in der 7. bis 9. Klasse, tragen die Kantone die Umsetzung. Die Lektionendotation unterscheidet sich stark. Für Zürich liegen Angaben von einer Lektion in der 1. und 3. Sek vor, für andere Kantone gelten andere Werte. Klären Sie den Wert für Ihren Kanton und Ihre Schule bei der Schulleitung, bevor Sie eine Reihe festlegen.
Mit einer Lektion pro Woche und knapp 40 Schulwochen steht Ihnen rechnerisch ein Zeitfenster von weniger als 40 Lektionen zur Verfügung. Davon gehen Lernkontrollen, Anlässe und Ausfälle ab. Sinnvoll ist deshalb eine Aufteilung in vier kurze Reihen mit je einem klaren Ergebnis. So bleibt jede Reihe auch dann abschliessbar, wenn eine Lektion ausfällt oder die Klasse für ein Projekt gebraucht wird.
Das Themenfeld Daten eignet sich gut als erste Reihe, weil es wenig Vorwissen braucht. Die Einheit Daten und Datenbanken für Klasse 8/9 führt über Datensatz, Feld und Primärschlüssel zu den Abfragen SELECT und WHERE. Eine Übungsdatenbank mit überprüfbaren Beispieldaten liegt bei, sodass sich jedes Ergebnis kontrollieren lässt. Das Lernmaterial umfasst 42 Seiten, das Lehrmaterial mit Lösungen 21 Seiten. Eine editierbare Präsentation gehört ebenfalls dazu.
Für vier Lektionen wählen Sie eine Auswahl: Aufbau der Tabelle, SELECT, WHERE und eine Auswertung im Abfragelabor. Die Bausteine zu Datenqualität sowie zu Datenschutz und Rollen ergänzen Sie, wenn mehr Zeit bleibt. Typischer Fehler: Die Lernenden schreiben Abfragen, ohne die Tabelle gelesen zu haben. Lassen Sie sie deshalb vor jeder Abfrage laut sagen, welche Zeilen sie erwarten, und vergleichen Sie danach das Ergebnis mit dieser Erwartung.
Schülerinnen und Schüler begegnen KI im Alltag, oft ohne zu wissen, wie ein solches System zu seinen Ausgaben kommt. Die Einheit Wie lernt eine Maschine? baut dieses Wissen mit Trainingsdaten, Testdaten, Fehlerarten und Verzerrung auf. Zum Schluss geht es um Sprachmodelle, Erklärbarkeit und Verantwortung. Das Lernmaterial hat 33 Seiten, das Lehrmaterial 13 Seiten, dazu kommt eine editierbare Präsentation für den Einstieg in die Lektion.
Typischer Fehler im Unterricht: Die Klasse diskutiert sofort über Chancen und Risiken, bevor sie das Prinzip verstanden hat. Setzen Sie daher zuerst die Fallkarten zu Merkmalen und Klassen ein und lassen Sie die Jugendlichen selbst Trainings- und Testbeispiele zusammenstellen. Erst danach lohnt sich die Debatte. Für leistungsstarke Gruppen bietet sich ergänzend die Einheit zur Funktionsweise von KI an. So erreichen auch schnelle Lernende ein Ziel, das über die Grundidee hinausgeht.
Die Einheit Netzwerke und Verschlüsselung ist für die Klassen 9 und 10 geschrieben und passt damit in die oberen Jahrgänge des Zyklus 3. Sie erklärt IP-Adressen, Routing und DNS und lässt die Jugendlichen mit Caesar-Code und Vigenère von Hand ver- und entschlüsseln. Danach werden symmetrische und asymmetrische Verfahren eingeordnet. Einen Rechnerraum brauchen Sie dafür nicht, Papier und Stifte genügen für den Einstieg.
Planen Sie für den Teil Netze zwei Lektionen und für die Verschlüsselung zwei weitere. Der Wechsel von der Handarbeit zur Frage, warum moderne Verfahren zwei Schlüssel kennen, ist anspruchsvoll. Geben Sie dafür ein Beispiel aus dem Alltag vor, etwa den Briefkasten, in den jede Person einwerfen kann, aus dem aber nur eine Person entnehmen darf. Danach fällt die Abstraktion deutlich leichter.
| Themenfeld | Material | Stufe | Lektionen (Planungsvorschlag) |
|---|---|---|---|
| Daten und Datenbanken | Daten und Datenbanken | 8./9. Klasse | 4 bis 6 |
| KI verstehen | Wie lernt eine Maschine? | 7. bis 9. Klasse | 4 bis 5 |
| Netze und Verschlüsselung | Netzwerke und Verschlüsselung | 9. Klasse | 4 |
| Desinformation und Deepfakes | Spotting Misinformation and Deepfakes (Englisch) | 6. bis 8. Klasse | 4 bis 6 |
| Gesamtplanung | Vier Reihen nacheinander | Jahresplan | 16 bis 21 |
Die Lektionenzahl ist ein Planungsvorschlag. Die tatsächliche Dotation legt Ihr Kanton fest.
Das Themenfeld Medien verlangt Prüfstrategien, die auch bei neuen Plattformen noch greifen. Die englischsprachige Einheit Spotting Misinformation and Deepfakes übt Behauptung und Beleg, Lateral reading und die Suche nach dem Originalkontext. Sechs Verification files geben Fälle zum Anwenden vor. Das Lernmaterial umfasst 39 Seiten, der Teacher Guide 19 Seiten mit Lösungen und Erwartungshorizonten. Die Fälle sind kurz genug, um in einer einzelnen Lektion bearbeitet zu werden.
Die Einheit ist in muttersprachlichem Englisch mit US-Bezug geschrieben. Sie eignet sich für bilinguale Angebote, Gymnasien mit zweisprachigem Zweig, Internationale Schulen und Projekte im Fach Englisch. Für den deutschsprachigen Unterricht stellen Sie einzelne Verification files vor und besprechen die Ergebnisse auf Deutsch. Weitere Einheiten dieser Art sammelt die Seite zu englischsprachigen Middle-School-Einheiten. Dort finden Sie auch Material für Fächer ausserhalb der Informatik.
Wer alle vier Themenfelder abdecken will, braucht eine Reihenfolge. Bewährt hat sich: Daten im ersten Quartal, KI im zweiten, Netze und Verschlüsselung im dritten, Desinformation im vierten. Jede Reihe endet mit einer kurzen Lernkontrolle, die Sie aus den Aufgaben der Einheit zusammenstellen. Die Beurteilung richtet sich nach den Vorgaben Ihres Kantons und den Absprachen in Ihrer Fachschaft. Halten Sie die Kriterien für die Lernenden schriftlich fest, bevor die Reihe beginnt, und besprechen Sie sie kurz mit der Klasse.
Wenn Sie die Informatik-Reihen über mehrere Jahrgänge einsetzen, erleichtert FachKomplett Informatik die Abstimmung, weil die Bausteine aufeinander aufbauen. So vermeiden Sie Doppelungen zwischen der 7. und der 9. Klasse. Die einzelnen Einheiten bleiben auch ohne diese Kombination vollständig einsetzbar, Sie können also mit einer Reihe beginnen und im nächsten Jahr erweitern, ohne die bisherige Planung zu ändern. Das spart Vorbereitungszeit in der Fachschaft.

Tabellen, Schlüssel, SELECT und WHERE mit Übungsdatenbank und Abfragelabor.

KI verstehen mit Trainingsdaten, Testdaten, Verzerrung und Sprachmodellen.

IP, DNS, Caesar, Vigenère sowie symmetrische und asymmetrische Verfahren.

Desinformation und Deepfakes prüfen, mit sechs Verification files.

Die Informatik-Bausteine für Sek I aufeinander abgestimmt in einem Paket.

Ergänzende Einheit zur Funktionsweise von KI für leistungsstarke Gruppen.






Das Material ist passend zum Lehrstoff aufgebaut – und falls etwas doch nicht zu euren Vorgaben passt, greift die stifo-Garantie: Wir passen es individuell für euch an.
Sie melden sich innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf, die angepasste Fassung erhalten Sie innerhalb von 10 Werktagen, ohne Zusatzkosten.
Das legen die Kantone fest. Für Zürich liegen Angaben von einer Lektion in der 1. und 3. Sek vor. Fragen Sie für Ihren Kanton bei der Schulleitung oder beim Volksschulamt nach.
Nein. Es sind deutsche Materialien, die Sie einsetzen können. Gleichen Sie Begriffe und Formate mit Ihrer kantonalen Fassung des Lehrplans ab.
Für Datenbanken, KI und Verschlüsselung genügen Papier und Stifte für den Einstieg. Ein Rechnerraum hilft bei Abfragen, ist aber keine Voraussetzung.
Sie ist für die Klassen 9 und 10 geschrieben. Im Zyklus 3 passt sie in die 9. Klasse oder als Auszug in leistungsstarke Gruppen der 8. Klasse.
Ja, einzelne Verification files lassen sich vorstellen und auf Deutsch besprechen. Die Einheit ist vor allem für bilinguale Angebote und Internationale Schulen gedacht.
Jede Einheit enthält Aufgaben und Erwartungshorizonte, aus denen Sie eine Lernkontrolle zusammenstellen. Bewertungsregeln legt Ihr Kanton fest.