Digitale Unterrichtsvorbereitung: Präsentation, Geräte, Ausfallplan

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Digitale Unterrichtsvorbereitung: Präsentation, Geräte, Ausfallplan

Wie digitale Werkzeuge in der Unterrichtsvorbereitung sinnvoll eingesetzt werden: Präsentation und Gerätefrage vorab klären, zuverlässige Dateiformate wählen, einen Ausfallplan bereithalten und Datenschutz beim Einsatz von Tools beachten.

  • 1Ausfallplan ohne Technik je Stunde mit Präsentation
  • 2Dateiformate, die auf jedem Schulgerät verlässlich öffnen
  • 5Minuten für den Gerätecheck vor Stundenbeginn
  • 0personenbezogene Daten in nicht geprüften Tools

Digitale Unterrichtsvorbereitung bedeutet, die Präsentation in einem zuverlässigen Format vorzubereiten, die Geräte- und Netzlage des Raums vorab zu klären und für den Fall eines technischen Ausfalls eine Alternative ohne Technik bereitzuhalten. Digitale Werkzeuge lohnen sich dort, wo sie Zeit sparen oder etwas ermöglichen, das analog nicht funktioniert, etwa Bildvergleiche oder Tonbeispiele; sie kosten Zeit, wo sie ein analog schnelleres Verfahren ersetzen. Beim Einsatz von Tools mit Schülerdaten gilt Zurückhaltung: Nur geprüfte, von der Schule freigegebene Anwendungen kommen mit personenbezogenen Daten in Berührung.

Die Präsentation vorbereiten

Eine digitale Präsentation ersetzt keinen durchdachten Stundenverlauf, sie strukturiert ihn nur sichtbar. Vor der Erstellung lohnt sich die Frage, welche Inhalte tatsächlich visuell unterstützt werden müssen und welche allein durch gesprochene Erklärung funktionieren, statt jede Information zusätzlich auf eine Folie zu bringen.

Bei einem bildlastigen Thema wie Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch – Suprematismus – Kunstunterricht SEK I ist eine Präsentation naheliegend, weil der direkte Vergleich mehrerer Werke ohne digitale Projektion kaum in derselben Qualität möglich ist. Hier bringt das digitale Werkzeug einen echten Mehrwert gegenüber gedruckten Kopien, deren Farbwiedergabe je nach Drucker stark schwankt.

Wie sich eine solche bildgestützte Präsentation für eine einzelne Stunde konkret aufbauen lässt, zeigt Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch vorbereiten: Präsentation, Geräte, Ausfallplan an diesem Beispiel mit einer Struktur, die sich auch auf andere bildlastige Kunstthemen übertragen lässt.

Eine Präsentation sollte so wenig Text wie möglich enthalten und stattdessen als Gesprächsanlass dienen. Eine Folie, die bereits alle Informationen in ganzen Sätzen enthält, verleitet dazu, sie vorzulesen, statt mit der Klasse ins Gespräch über das Gezeigte zu kommen.

Eine bewährte Faustregel ist, pro Folie höchstens eine zentrale Frage oder ein einzelnes Bild zu zeigen, statt mehrere Gedanken gleichzeitig unterzubringen. Das zwingt bei der Vorbereitung dazu, die Stunde tatsächlich in einzelne Gesprächsschritte zu gliedern, statt eine fertige Erklärung nur auf Folien zu übertragen, was am Ende zu einer klareren Stundenstruktur führt als eine nachträglich bebilderte Erklärung.

Geräte- und Netzfrage vorab klären

Wer eine Präsentation vorbereitet, ohne vorher zu wissen, ob der vorgesehene Raum über einen funktionierenden Beamer oder eine stabile Internetverbindung verfügt, riskiert, dass die Vorbereitung in der Stunde selbst nutzlos wird. Diese Klärung gehört an den Anfang der Vorbereitung, nicht an deren Ende, weil sie darüber entscheidet, welches Format und welcher Aufbau überhaupt sinnvoll sind.

Bei einem Thema wie Henri Rousseau – „Kampf zwischen Tiger und Büffel“ – Kunstunterricht SEK I genügt für die reine Bildbetrachtung häufig schon ein Gerät ohne Internetzugang, wenn die Bilder vorab lokal gespeichert wurden, statt bei jedem Aufruf neu aus dem Netz geladen zu werden. Das reduziert auch das Risiko, dass eine einzelne Verbindungsstörung die gesamte Stunde beeinträchtigt.

Wie sich eine solche Stunde auch ohne verlässliche Internetverbindung im Raum vorbereiten lässt, beschreibt Unterrichtsvorbereitung Kunst: Henri Rousseau — Präsentation, Geräte, Ausfallplan an diesem Beispiel mit einer Vorgehensweise, die sich auch auf andere Räume ohne stabiles Netz übertragen lässt.

Ein kurzer Gerätecheck von etwa fünf Minuten vor Stundenbeginn, bei dem Beamer, Ton und die tatsächlich benötigte Datei einmal testweise geöffnet werden, verhindert die meisten technischen Überraschungen, die sonst erst vor der Klasse auffallen. Dieser Check lohnt sich besonders in Räumen, die nicht regelmäßig für dasselbe Fach genutzt werden, weil dort Kabel oder Anschlüsse häufiger vom letzten Nutzer verändert wurden.

Zuverlässige Dateiformate wählen

Eine Präsentation, die nur auf dem eigenen Gerät in der eigenen Softwareversion korrekt aussieht, ist ein Risiko, sobald sie auf einem Schulgerät geöffnet werden muss. Ein PDF-Export der fertigen Präsentation öffnet auf praktisch jedem Gerät identisch, während das ursprüngliche Bearbeitungsformat je nach installierter Version abweichend dargestellt werden kann, etwa mit verschobenen Bildern oder fehlenden Schriftarten.

Bei einer Präsentation zu Gustav Klimt – „Der Kuss“ – Kunstunterricht SEK I mit mehreren großformatigen Bildern ist das PDF-Format zusätzlich deshalb sinnvoll, weil eingebettete Bilder darin nicht verloren gehen, wie es bei manchen älteren Präsentationsformaten beim Kopieren zwischen Geräten vorkommen kann. Ein verlorenes Bild fällt in einer solchen Präsentation besonders auf, weil die Bildwirkung meist im Zentrum der Stunde steht.

Wie sich eine bildlastige Präsentation zuverlässig speichern und zwischen Geräten übertragen lässt, zeigt Unterrichtsvorbereitung Gustav Klimt – Der Kuss – Kunstunterricht SEK I an diesem Beispiel mit einer Vorgehensweise, die sich auch bei anderen bildzentrierten Themen bewährt.

Neben dem Hauptformat lohnt sich eine zweite, einfachere Fassung als Rückfalloption, etwa eine Auswahl der wichtigsten Bilder als einzelne Bilddateien, die sich notfalls auch ohne Präsentationssoftware direkt öffnen lassen. Diese Fassung sollte auf einem eigenen Speichermedium oder lokal auf dem Gerät liegen, damit sie auch ohne Internetzugang verfügbar ist.

Einen Ausfallplan bereithalten

Jede Stunde, die auf digitaler Technik aufbaut, sollte eine Alternative besitzen, die ohne Beamer und ohne Internetverbindung funktioniert. Diese Alternative muss nicht gleichwertig ausführlich sein, sollte aber dasselbe fachliche Ziel auf anderem Weg erreichen, statt die Stunde ohne Technik komplett ausfallen zu lassen.

Bei einem Thema wie Franz Marc – „Blaues Pferd“ – Kunstunterricht SEK I lässt sich als Ausfallplan eine gedruckte Auswahl weniger zentraler Bilder bereithalten, mit denen sich das Kernvorhaben der Stunde auch ohne Projektion umsetzen lässt, wenn auch mit geringerer Bildqualität und weniger Vergleichsmöglichkeiten. Zwei oder drei gut gewählte Ausdrucke reichen für die meisten Kernaufgaben aus, ohne dass ein vollständiger Ersatz aller Bilder nötig wäre.

Wie ein solcher Ausfallplan für eine bildgestützte Kunststunde konkret aussehen kann, beschreibt Unterrichtsvorbereitung Franz Marc – Blaues Pferd – Kunstunterricht SEK I an diesem Beispiel mit einer Auswahl, die sich auch auf andere bildzentrierte Kunststunden übertragen lässt.

Ein Ausfallplan, der erst während eines tatsächlichen Ausfalls entworfen wird, kostet in der Stunde selbst wertvolle Zeit. Wird er dagegen vorab mitgedacht, lässt sich bei einem technischen Problem ohne Umweg auf die Alternative wechseln, ohne dass die Klasse eine lange Unterbrechung bemerkt. Ein kurzer Hinweis auf der eigenen Verlaufsnotiz reicht als Erinnerung meist schon aus, um in der Situation nicht neu überlegen zu müssen, sondern direkt auf den vorbereiteten Weg zu wechseln.

Passende Unterrichtsreihen im Katalog

Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch – Suprematismus – Kunstunterricht SEK I
Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch – Suprematismus – Kunstunterricht SEK IDigitaler DownloadZur Reihe
Henri Rousseau – „Kampf zwischen Tiger und Büffel“ – Kunstunterricht SEK I
Henri Rousseau – „Kampf zwischen Tiger und Büffel“ – Kunstunterricht SEK IDigitaler DownloadZur Reihe
Gustav Klimt – „Der Kuss“ – Kunstunterricht SEK I
Gustav Klimt – „Der Kuss“ – Kunstunterricht SEK IDigitaler DownloadZur Reihe
Franz Marc – „Blaues Pferd“ – Kunstunterricht SEK I
Franz Marc – „Blaues Pferd“ – Kunstunterricht SEK IDigitaler DownloadZur Reihe
Die Schöpfungsgeschichte im Religionsunterricht behandeln – Unterrichtsmaterial für SEK IDie Propheten im Christentum – Unterrichtsmaterial für SEK IMotivation am Morgen – Ein guter Start in die Schule | Unterrichtsmaterial Soziales Lernen SEK IWir erstellen unseren eigenen Zeitstrahl | Unterrichtsmaterial Geschichte SEK IWas machen Historiker und Archäologen? | Unterrichtsmaterial Geschichte SEK IPerspektiven & Fluchtpunkte in der Kunst Unterrichtsmaterial Kunst SEK I

Digitale Vorbereitung: Schritte und Zeitbedarf

Schritt Zeitbedarf Zweck
Präsentation als PDF exportieren 5 Minuten Verlässliche Darstellung auf jedem Gerät
Geräte- und Netzcheck im Raum 5 Minuten vor der Stunde Technische Überraschungen vermeiden
Ausfallplan ohne Technik vorbereiten 10–15 Minuten Stunde bei technischem Ausfall fortsetzen
Zweite, einfache Dateifassung sichern 5 Minuten Rückfalloption ohne Präsentationssoftware
Datenschutzfrage bei neuen Tools klären einmalig pro Tool Zulässigen Einsatz mit Schülerdaten sicherstellen

Wo digitale Werkzeuge wirklich etwas bringen

Ein digitales Werkzeug lohnt sich vor allem dort, wo es etwas ermöglicht, das analog nicht oder nur deutlich aufwendiger möglich wäre: der direkte Vergleich mehrerer großformatiger Bilder, ein Tonbeispiel, ein kurzer Videoausschnitt oder eine interaktive Abstimmung, deren Ergebnis sofort sichtbar wird. In all diesen Fällen eröffnet die eingesetzte Technik eine zusätzliche Möglichkeit, die ohne sie in der verfügbaren Unterrichtszeit kaum umsetzbar wäre.

Bei einem abstrakten Bildthema mit mehreren stilverwandten Werken ist der Bildvergleich ein solcher Fall: Mehrere Werke gleichzeitig in guter Auflösung zu zeigen, ist mit gedruckten Kopien kaum in vergleichbarer Qualität möglich.

Kein echter Mehrwert entsteht dagegen, wenn ein digitales Werkzeug lediglich einen Vorgang ersetzt, der analog genauso schnell und ebenso zuverlässig funktioniert, etwa das Vorlesen eines kurzen Texts, für den ein gedrucktes Blatt völlig ausreicht. Auch eine einzelne Tabelle mit nur wenigen Werten lässt sich an der Tafel oft schneller und unkomplizierter entwickeln als über ein digitales Werkzeug, das dafür erst gestartet und bedient werden muss.

Wo digitale Werkzeuge nur Zeit kosten

Ein häufiges Zeitproblem entsteht, wenn ein digitales Tool zwar prinzipiell zum Thema passt, aber selbst erst erklärt werden muss, bevor es inhaltlich genutzt werden kann. Diese Einarbeitungszeit geht von der eigentlichen fachlichen Arbeitszeit ab und lohnt sich nur, wenn das Tool anschließend mehrfach wiederverwendet wird, statt einmalig für eine einzige Aufgabe eingeführt zu werden.

Bei einer kurzen Meinungsabfrage wäre es beispielsweise wenig sinnvoll, für eine einzige Abstimmung ein neues, der Klasse unbekanntes Umfragetool einzuführen, wenn eine einfache Abstimmung per Handzeichen dieselbe Information in derselben Zeit liefert.

Ein zweites Zeitproblem entsteht bei technischen Störungen während der Stunde selbst: Jede Minute, die für die Fehlersuche an einem nicht funktionierenden Gerät verwendet wird, fehlt an anderer Stelle der Stunde. Ein vorab getestetes, einfaches Werkzeug ist deshalb einem neuen, ungetesteten Werkzeug mit mehr Funktionen meist vorzuziehen, selbst wenn das neue Werkzeug im Prinzip mehr könnte. Diese Zurückhaltung gilt besonders für Stunden mit ohnehin knappem Zeitplan und wenig Puffer für Improvisation.

Datenschutz beim Einsatz von Tools

Sobald ein digitales Werkzeug Namen, Ergebnisse oder andere personenbezogene Daten von Lernenden verarbeitet, reicht die alleinige fachliche Eignung des Tools nicht mehr aus. Es gilt zu prüfen, ob die Schule das Tool freigegeben hat und ob eine Nutzung ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten überhaupt zulässig ist.

Für die reine Präsentation von Inhalten, bei der keine Schülerdaten erfasst werden, etwa das Zeigen von Bildern oder das Abspielen eines Tonbeispiels, stellt sich diese Frage in der Regel nicht in derselben Schärfe wie bei einem Tool, das Namen, Antworten oder Lernfortschritte einzelner Lernender speichert. Diese Unterscheidung zwischen reiner Anzeige und tatsächlicher Datenerfassung ist der erste Schritt, um den Prüfaufwand für ein neues Werkzeug realistisch einzuschätzen.

Im Zweifel ist die schulische IT-Ansprechperson oder die Datenschutzbeauftragte die richtige Stelle für eine Einschätzung, bevor ein neues Tool mit Klassendaten eingesetzt wird, nicht die eigene Vermutung, dass ein bekanntes Tool schon in Ordnung sein wird.

Praktisch bedeutet das auch, dass eine Ergebnisliste eines digitalen Quiz nicht ungeprüft mit Klarnamen exportiert und etwa in einer privaten Cloud gespeichert werden sollte. Eine anonymisierte oder rein mündlich besprochene Auswertung erfüllt in vielen Fällen denselben pädagogischen Zweck, ohne dass personenbezogene Daten dauerhaft außerhalb der Schule gespeichert werden. Wo eine Schule bereits ein geprüftes Lernmanagementsystem bereitstellt, ist dessen Nutzung meist die unkompliziertere Wahl gegenüber einem neuen, ungeprüften Tool von außen.

Digitale Vorbereitung im größeren Zusammenhang

Digitale Vorbereitung für eine einzelne Stunde unterscheidet sich von der Frage, wie eine ganze Unterrichtsreihe am Ende überprüft wird, auch wenn beide Themen zusammenhängen können, etwa wenn eine digital erstellte Präsentation Teil einer Leistungsüberprüfung wird. In diesem Fall gelten für die Präsentation dieselben Grundsätze zu Format und Ausfallplan wie für jede andere digital vorbereitete Stunde. Wie eine solche Überprüfung am Ende einer Reihe sinnvoll aufgebaut wird, beschreibt die Seite Leistungsüberprüfung am Ende einer Unterrichtsreihe planen.

Wie sich der Zeitbedarf für Material und Stundenaufbau insgesamt realistisch einschätzen lässt, auch wenn digitale Werkzeuge einen Teil davon ausmachen, ist auf der Seite Unterrichtsvorbereitung: Material, Zeitbedarf, Stundenaufbau zusammengefasst.

Auch bei religionskundlichen Themen wie Unterrichtsvorbereitung Die Schöpfungsgeschichte im Religionsunterricht lassen sich Bild- und Textquellen digital gut aufbereiten, solange dieselben Grundsätze zu Format und Ausfallplan gelten wie bei bildlastigen Themen aus dem Kunstunterricht. Der Übergang zwischen Bild und Text stellt dabei zusätzliche Anforderungen an die Übersichtlichkeit einzelner Folien.

Weiteres Material mit vergleichbarem Bedarf an vorbereiteten Bildquellen, etwa zu Unterrichtsvorbereitung Die Propheten im Christentum: Präsentation, Geräte, Ausfallplan, findet sich zusammen mit weiteren Themen in der Sammlung der Unterrichtsreihen im Shop.

Wer digitale Vorbereitung zum ersten Mal systematisch angeht, muss nicht jeden Baustein von Anfang an perfekt umsetzen. Ein zuverlässiges Dateiformat und ein einfacher Ausfallplan bringen bereits den größten Teil der Sicherheit, während sich Feinheiten wie eine zweite Rückfalloption erst nach den ersten Erfahrungen ergänzen lassen, sobald sich zeigt, welche Räume und Geräte im Schulalltag tatsächlich zuverlässig funktionieren.

Was eine digitale Unterrichtsvorbereitung trägt

  • Eine Präsentation mit wenig Text, die als Gesprächsanlass dient statt als Lesetext.
  • Eine vorab geklärte Geräte- und Netzlage im tatsächlich genutzten Raum.
  • Ein zuverlässiges Exportformat, das auf jedem Schulgerät gleich aussieht.
  • Eine zweite, einfachere Dateifassung als Rückfalloption ohne spezielle Software.
  • Ein Ausfallplan ohne Technik, der dasselbe fachliche Ziel auf anderem Weg erreicht.
  • Der Einsatz digitaler Werkzeuge dort, wo sie einen echten fachlichen Mehrwert bringen.
  • Der Verzicht auf neue, ungetestete Tools, wenn ein einfaches Verfahren ebenso schnell und zuverlässig funktioniert wie eine digitale Alternative.
  • Eine geklärte Datenschutzfrage vor dem Einsatz eines Tools mit Schülerdaten.

Die vorgestellten bildgestützten Materialien aus dem Kunst- und Religionsunterricht lassen sich mit zuverlässigem Dateiformat und vorbereitetem Ausfallplan digital in den Unterricht einbinden, unabhängig von der technischen Ausstattung des jeweiligen Raums oder Schulgebäudes.

Häufige Fragen

Wie genau bereitet man eine digitale Präsentation für den Unterricht sinnvoll vor?

Eine gute Präsentation sollte insgesamt wenig Text enthalten und vor allem als Gesprächsanlass dienen, nicht als vorgelesener Fließtext. Vor der Erstellung lohnt sich die Frage, welche Inhalte tatsächlich visuell unterstützt werden müssen, etwa Bildvergleiche, und welche allein durch gesprochene Erklärung ebenso gut funktionieren. Pro Folie hat sich höchstens eine zentrale Frage oder ein einzelnes Bild bewährt, damit die Stunde in klaren Gesprächsschritten verläuft.

Welche Dateiformate sind für Präsentationen im Unterricht zuverlässig?

Ein PDF-Export der fertigen Präsentation öffnet auf praktisch jedem Schulgerät identisch, während das ursprüngliche Bearbeitungsformat je nach installierter Software abweichend dargestellt werden kann. Eine zweite, einfachere Fassung als einzelne Bilddateien eignet sich zusätzlich als Rückfalloption ohne spezielle Präsentationssoftware, besonders wenn diese Fassung lokal statt nur online gespeichert ist und damit auch ohne Internetzugang verfügbar bleibt.

Wie sieht ein sinnvoller Ausfallplan für eine digitale Stunde aus?

Ein Ausfallplan funktioniert ohne Beamer und ohne Internetverbindung und erreicht dasselbe fachliche Ziel auf anderem Weg, etwa mit einer gedruckten Auswahl der wichtigsten Bilder statt einer projizierten Präsentation. Wichtig ist, diesen Plan vorab zu entwerfen, statt ihn erst während eines tatsächlichen Ausfalls zu improvisieren, und einen kurzen Hinweis darauf in der eigenen Verlaufsnotiz festzuhalten, damit er im Ernstfall sofort greifbar ist.

Wo bringen digitale Werkzeuge im Unterricht einen echten Mehrwert?

Ein Mehrwert entsteht dort, wo ein digitales Werkzeug etwas ermöglicht, das analog nicht oder nur deutlich aufwendiger möglich wäre, etwa der direkte Vergleich mehrerer großformatiger Bilder oder ein Tonbeispiel. Ersetzt das Werkzeug dagegen nur ein Verfahren, das analog ebenso schnell funktioniert, etwa das Vorlesen eines kurzen Texts, entsteht meist kein zusätzlicher Nutzen, der den zusätzlichen Vorbereitungsaufwand rechtfertigt.

Wann kosten digitale Werkzeuge im Unterricht nur Zeit?

Zeit geht verloren, wenn ein Tool selbst erst erklärt werden muss, bevor es inhaltlich genutzt werden kann, oder wenn eine technische Störung während der Stunde behoben werden muss. Ein vorab getestetes, einfaches Werkzeug ist deshalb einem neuen, ungetesteten Werkzeug mit mehr Funktionen meist vorzuziehen, besonders in Stunden mit ohnehin knappem Zeitplan und wenig Spielraum für Improvisation.

Worauf muss man beim Datenschutz digitaler Tools im Unterricht achten?

Sobald ein Tool Namen, Ergebnisse oder andere personenbezogene Daten von Lernenden verarbeitet, muss geprüft werden, ob die Schule das Tool freigegeben hat und ob eine Nutzung ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten zulässig ist. Im Zweifel gibt die schulische IT-Ansprechperson oder die Datenschutzbeauftragte Auskunft, bevor das Tool mit Klassendaten eingesetzt wird. Für reine Präsentationen ohne Datenerfassung stellt sich diese Frage deutlich seltener und mit geringerer Dringlichkeit.