Schularbeit Bildzitate in Kunst, Medien und Popkultur: die Schularbeit vorbereiten
In eine Schularbeit zu Bildzitaten in Kunst, Medien und Popkultur gehören Aufgaben, die sich unter Zeitdruck und ohne Hilfsmittel eindeutig bewerten lassen, etwa das Erkennen und Einordnen konkreter Bildzitate, während offene Rechercheaufgaben, Projektarbeiten und laufende Mitarbeit im Unterricht besser in die Beurteilung der Mitarbeit gehören, wo deutlich mehr Zeit und andere Bewertungsmaßstäbe zur Verfügung stehen als in der eigentlichen Prüfungssituation.
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Warum nicht jede gute Aufgabe in die Schularbeit gehört
Eine Rechercheaufgabe, bei der Schülerinnen und Schüler selbst Beispiele für Bildzitate in aktueller Werbung oder Popkultur suchen, ist didaktisch wertvoll, passt aber schlecht in eine Schularbeit, weil sie Zugang zu Internet oder Bildmaterial voraussetzt, das während einer Schularbeit üblicherweise nicht zur Verfügung steht. Solche Aufgaben gehören eher in die laufende Mitarbeit, wo sie über mehrere Wochen bearbeitet und im Unterricht besprochen werden können. Eine ähnliche Unterscheidung beschreibt auch eine Reihe zu Andy Warhol im Unterricht, die zwischen kurzfristig prüfbaren Kenntnissen und längerfristigen Projektarbeiten trennt.
In die Schularbeit gehören stattdessen Aufgaben, die mit vorgelegtem Bildmaterial arbeiten und in begrenzter Zeit lösbar sind, etwa das Erkennen bekannter Bildzitate und deren Einordnung in einen kunsthistorischen oder gesellschaftlichen Kontext. Die Unterrichtsreihe zu Bildzitaten in Kunst, Medien und Popkultur liefert dafür Bildpaare, die sich direkt als Prüfungsmaterial verwenden lassen, ohne dass eigene Recherche der Schülerinnen und Schüler vorausgesetzt wird und ohne dass zusätzliche Bildrechte für die Schularbeit geklärt werden müssen.
Welche Kompetenzen sich unter Zeitdruck überhaupt fair prüfen lassen
Wiedererkennen, Einordnen und eine kurze schriftliche Begründung lassen sich in der begrenzten Zeit einer Schularbeit fair prüfen, weil sie mit vorgelegtem Material arbeiten und keine zusätzliche Recherche erfordern. Schwieriger wird es bei Aufgaben, die eine vertiefte eigene Position verlangen, etwa eine ausführliche Bewertung der gesellschaftlichen Wirkung eines Bildzitats, weil dafür unter Zeitdruck oft die nötige gedankliche Tiefe fehlt und die Antworten am Ende nur oberflächlich bleiben.
Ein Vergleich mit einem verwandten Werkkomplex, etwa der Reihe zur politischen Kunst zwischen Käthe Kollwitz und Ai Weiwei, zeigt, dass sich auch gesellschaftlich aufgeladene Themen mit klar begrenzten Aufgaben prüfen lassen, solange die Fragestellung konkret genug bleibt und nicht in eine vollständige gesellschaftliche Bewertung ausufert, für die in der Schularbeit ohnehin keine Zeit bliebe.
Wie sich Mitarbeit und Schularbeit sinnvoll ergänzen
Wenn Rechercheaufgaben und Projektarbeiten in die Mitarbeit fließen, deckt die Gesamtbeurteilung am Ende sowohl kurzfristig abrufbares Wissen als auch längerfristige, selbstständige Auseinandersetzung ab, ohne dass eine einzelne Prüfungsform beides gleichzeitig leisten muss und dabei zwangsläufig überfrachtet wird. Eine vergleichbare Aufteilung beschreibt auch eine Reihe zur Halbjahresplanung Alte Meister im Kunstunterricht, die zeigt, wie sich Projektphasen und Prüfungsphasen im Schuljahr sinnvoll abwechseln lassen.
Die Unterrichtsreihe zu Bildzitaten in Kunst, Medien und Popkultur eignet sich für beide Beurteilungsformen: Ihre Bildbeispiele lassen sich sowohl für die Schularbeit als auch für Rechercheaufgaben im Rahmen der Mitarbeit einsetzen, ohne dass zusätzliches Material beschafft werden muss, was die Vorbereitungszeit für beide Beurteilungsformen deutlich reduziert.
Diese Trennung schon bei der Ankündigung deutlich machen
Wird die Trennung zwischen Schularbeit und Mitarbeit erst nach der Prüfung erklärt, wirkt sie für Schülerinnen und Schüler willkürlich. Besser ist es, schon bei der Ankündigung der Stoffgebiete klarzustellen, welche Aspekte in der Schularbeit und welche im Rahmen der Mitarbeit bewertet werden. Für die Vorbereitung von Schularbeiten gehört diese Klarstellung zur fairen Vorbereitung dazu.
Diese Transparenz erleichtert auch die eigene Unterrichtsplanung, weil sich Recherche- und Projektphasen gezielt außerhalb der Schularbeitstermine ansetzen lassen, statt beide Formate in derselben Woche zu überlagern. Das gilt fachübergreifend, wie auch eine Reihe zur Materialbeschaffung für die Kunst-Fachkonferenz zeigt, und passt zum Anspruch von Unterrichtsmaterialien für Österreich nach Lehrplan 2023, Beurteilungsformen klar voneinander abzugrenzen, statt sie zu vermischen.
Häufige Fragen
Warum passen Rechercheaufgaben schlecht in eine Schularbeit?
Weil eine Schularbeit typischerweise unter Zeitdruck und ohne Zugang zu Internet oder eigenem Bildmaterial geschrieben wird, während Recherche Zeit und Zugriff auf Quellen braucht. Solche Aufgaben eignen sich besser für die laufende Mitarbeit, wo sie über mehrere Wochen bearbeitet und im Unterricht besprochen werden können, ohne unter Prüfungsdruck zu stehen.
Welche Aufgabentypen eignen sich am besten für eine Schularbeit zu Bildzitaten?
Aufgaben mit vorgelegtem Bildmaterial, die Wiedererkennen, Einordnen und eine kurze Begründung verlangen, lassen sich unter Zeitdruck fair bewerten. Aufgaben, die eine ausführliche eigene Position oder zusätzliche Recherche erfordern, passen dagegen besser in die Mitarbeit, wo mehr Zeit zur Verfügung steht und Zwischenschritte über mehrere Wochen begleitet werden können, statt in wenigen Minuten beantwortet werden zu müssen.
Wann sollte die Trennung zwischen Schularbeit und Mitarbeit kommuniziert werden?
Am besten schon bei der Ankündigung der Stoffgebiete, damit Schülerinnen und Schüler wissen, welche Aufgaben in welcher Form bewertet werden. Eine nachträgliche Erklärung nach der Prüfung wirkt dagegen oft willkürlich und lässt sich für die eigentliche Vorbereitung nicht mehr sinnvoll nutzen.
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