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Epigenetik und Genregulation – Unterrichtsreihe Biologie Sek II
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Epigenetik und Genregulation – Unterrichtsreihe Biologie Sek II
Epigenetik und Genregulation – Umwelt, Zellidentität und Krankheit verstehen ist eine ausgearbeitete Unterrichtsreihe für die Biologie der Sekundarstufe II. Sie umfasst vier Doppelstunden mit insgesamt 8 × 45 Minuten und enthält Lerntexte, Arbeitsblätter, ausgearbeitete Lösungen, eine Lernzielkontrolle, eine Lehrkraft-Handreichung je Doppelstunde, Vorbereitungs- und Materialhinweise, ein Bewertungsraster, eine fachliche Orientierung sowie eine Präsentation mit 9 Folien. Alle Materialien liegen als DOCX und PPTX vor und sind vollständig editierbar.
Darum geht es in der Unterrichtsreihe
Nahezu alle Körperzellen eines Menschen tragen dieselbe DNA-Sequenz. Trotzdem stellt eine Leberzelle andere Proteine her als eine Nervenzelle. Diese Beobachtung ist der Ausgangspunkt der Reihe: Sie erweitert molekulargenetische Grundlagen um die Frage, wie Genaktivität reguliert wird und wie Umweltbedingungen darauf einwirken können. Die Lernenden arbeiten mit Modellen, bereitgestellten Datensätzen und Fallbeispielen. Sie unterscheiden Genregulation von Sequenzveränderung, analysieren DNA-Methylierung und Histonmodifikationen und prüfen, wann ein beobachteter Zusammenhang als Kausalnachweis trägt.
Die Leitfrage begleitet alle vier Doppelstunden: Wie kann dieselbe DNA in unterschiedlichen Zellen und Lebensphasen zu unterschiedlichen biologischen Ergebnissen führen? Die Reihe arbeitet dabei bewusst gegen das Bild eines einfachen An-Aus-Schalters: Genexpression ist abgestuft, zeitabhängig und in Netzwerke eingebettet. Die Lernenden bilden Kausalketten vom Signal über regulatorische DNA-Abschnitte, Proteine und Chromatinzugänglichkeit bis zur veränderten Zellfunktion – und benennen jeweils, wo die Aussagekraft ihres Modells endet.
Das erhalten Sie
- Vier ausgearbeitete Doppelstunden mit Verlaufsplanung im Zeitraster, Phasen und Sicherungsformen
- Lehrkraft-Handreichung zu jeder Doppelstunde mit fachlicher Leitidee und Hinweisen zur Gesprächsführung
- Lerntexte für die Hand der Lernenden mit Leseauftrag, Schlüsselbegriffen und Selbstkontrolle
- Arbeitsblätter mit gestuften Aufgaben von der Beschreibung über die Erklärung bis zur Bewertung
- Ausgearbeitete Lösungen und Erwartungshorizonte zu den Aufgaben
- Lernzielkontrolle zur Leistungsmessung am Ende der Reihe
- Bewertungsraster mit fachlichen Mindestkriterien für die Lernprodukte
- Vorbereitungs- und Materialhinweise je Doppelstunde, einschließlich diagnostischer Vorabprüfung zentraler Begriffe
- Fachliche Orientierung für die Lehrkraft, auch zu typischen Fehlvorstellungen
- Differenzierungsangebote auf drei Niveaus: Basis, Standard und Erweiterung
- Präsentation mit 9 Folien für Beamer, Whiteboard oder digitale Ausgabe
- Exit-Ticket-Formate zur Sicherung und zur Diagnose des Lernstands
Inhalte und fachliche Schwerpunkte
- Zellidentität trotz identischer DNA – Genaktivität und Differenzierung; die Lernenden entwickeln aus dem Vergleich zweier Zelltypen eine überprüfbare Hypothese. Lernprodukt: Regulationsmodell.
- Chromatin als dynamische Verpackung – Methylierung und Histonmodifikation; die Mechanismen werden in ihrer Wirkung auf die Chromatinzugänglichkeit verglichen. Lernprodukt: Mechanismenvergleich.
- Umwelt, Entwicklung und Krankheit – Daten kritisch auswerten; die Lernenden prüfen Befunde auf Reichweite und Grenzen. Lernprodukt: Evidenzurteil.
- Epigenetische Therapie und Verantwortung – Transfer und Bewertung; Chancen und Risiken werden anhand offengelegter Kriterien abgewogen. Lernprodukt: Policy-Brief.
- Transkriptionsfaktoren, Promotoren, Enhancer und Silencer als regulatorische Ebene der Genexpression
- DNA-Methylierung und Histonmodifikation als epigenetische Markierungen ohne Änderung der Basensequenz
- Chromatinzustand und Zugänglichkeit als Bindeglied zwischen Markierung und Transkriptionsrate
- Ebenentrennung zwischen Mutation und epigenetischer Veränderung in biologischen Erklärungen
- Korrelation, Kausalität und Reversibilität bei der Beurteilung epigenetischer Daten
Kompetenzen und Lernziele
- Regulation erklären: Die Lernenden erklären Modelle der Genregulation auf molekularer Ebene und verknüpfen die beteiligten Ebenen zu einer vollständigen Kausalkette.
- Mechanismen unterscheiden: Sie grenzen DNA-Methylierung, Histonmodifikation und Chromatinzustand fachsprachlich präzise voneinander ab.
- Daten auswerten: Sie werten bereitgestellte Daten zu Genexpression und epigenetischen Markierungen geordnet aus und beschreiben Befunde, bevor sie sie deuten.
- Evidenz beurteilen: Sie trennen Korrelation, Kausalität und Reversibilität und benennen, welche zusätzliche Messung ein Urteil belastbarer machen würde.
- Anwendung bewerten: Sie beurteilen Chancen und Grenzen epigenetischer Diagnostik und Therapie anhand offengelegter Kriterien.
Unterrichtlicher Einsatz und zeitlicher Umfang
Die Reihe ist auf vier Doppelstunden angelegt und deckt 8 × 45 Minuten ab. Jede Doppelstunde folgt einer klaren Struktur: Einstiegsimpuls mit Hypothesenbildung, Erarbeitung am Lerntext, materialgestützte Analyse, gemeinsame Sicherung und ein Transfer mit Exit-Ticket. Die Verlaufspläne nennen Zeitangaben, Lernaktivität und Sicherungsform, sodass Sie ohne zusätzliche Planung starten können. Die Reihe eignet sich als Vertiefung nach der Molekulargenetik, als Brücke zwischen Genetik und Entwicklungsbiologie oder als Wiederholungsblock vor dem Abitur. Wichtig für die Planung: Die Materialien arbeiten mit Modellen, bereitgestellten Datensätzen und Fallbeispielen, nicht mit realen DNA-Proben. Es ist keine Laborausstattung erforderlich; benötigt werden Ausdrucke oder digitale Bereitstellung, farbige Stifte und optional Karten für ein Regulationsmodell.
Differenzierung und Leistungsbewertung
Alle Lernenden bearbeiten denselben fachlichen Kern auf drei Niveaus. Die Basisebene gibt Satzstarter, eine reduzierte Datenauswahl und farblich codierte Prozessebenen vor. Die Standardebene verlangt eine vollständige Kausalkette mit Beleg. Die Erweiterung fordert eine alternative Erklärung oder eine eigene Versuchsplanung. Für die Diagnose enthält jede Doppelstunde konkrete Beobachtungsfragen, etwa ob DNA-Sequenz und Genaktivität sauber unterschieden werden, ob Befunde vor der Erklärung beschrieben werden und ob Grenzen und Alternativerklärungen genannt werden. Die Bewertung stützt sich auf das mitgelieferte Raster mit fachlichen Mindestkriterien sowie auf die Lernzielkontrolle mit ausgearbeiteten Lösungen. Die Lernprodukte jeder Doppelstunde – Regulationsmodell, Mechanismenvergleich, Evidenzurteil und Policy-Brief – lassen sich zusätzlich als sonstige Mitarbeit bewerten.
Zielgruppe und geeignete Schulformen
Die Reihe richtet sich an Biologielehrkräfte in der Einführungsphase und der Qualifikationsphase, also in den Klassen 10 bis 13. Sie passt an Gymnasien, Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe, Beruflichen Gymnasien, Fachoberschulen mit biologischem Schwerpunkt sowie an Kollegs. Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse zu DNA, Transkription und Proteinbiosynthese; diese lassen sich mit dem enthaltenen diagnostischen Einstieg vorab prüfen. Auch Referendarinnen und Referendare können die ausgearbeiteten Verlaufspläne als Grundlage für eigene Entwürfe nutzen.
Dateiformate und Bearbeitung
Sie erhalten die Materialien als DOCX-Datei und die Präsentation als PPTX-Datei. Beide Formate öffnen und bearbeiten Sie in Microsoft Word und PowerPoint sowie in kompatiblen Programmen wie LibreOffice oder Google Docs. Sie können Aufgaben kürzen, ergänzen oder umstellen, Datensätze durch eigene Beispiele ersetzen, Kopfzeilen mit Ihrem Schullogo versehen und einzelne Seiten für Ausdruck oder Lernplattform auswählen. Die Schülerseiten sind schlicht gestaltet, damit sie sauber drucken und sich gut digital bereitstellen lassen.
Häufige Fragen
Wird für die Reihe ein Labor benötigt?
Nein. Die Lernenden arbeiten mit Modellen, bereitgestellten Datensätzen und Fallbeispielen. Es werden keine realen DNA-Proben verwendet und keine Geräte vorausgesetzt.
Welches Vorwissen ist nötig?
Grundkenntnisse zu DNA, Transkription, Promotor und Proteinbiosynthese. Der diagnostische Einstieg der ersten Doppelstunde prüft diese Begriffe und macht Lücken sichtbar.
Kann ich einzelne Doppelstunden separat einsetzen?
Ja. Jede Doppelstunde endet mit einem eigenen Lernprodukt und ist in sich abgeschlossen. Der vollständige Kompetenzaufbau ergibt sich aus der Abfolge aller vier Einheiten.
Gibt es Lösungen zu allen Aufgaben?
Ja. Zu den Arbeitsblättern liegen ausgearbeitete Lösungen vor, dazu eine Lernzielkontrolle mit Lösungsteil und ein Bewertungsraster mit fachlichen Mindestkriterien.
Passt die Reihe zum Abiturniveau?
Die Aufgaben sind gestuft und decken Beschreibung, Erklärung und Bewertung ab. Sie eignen sich damit für die Qualifikationsphase und als Wiederholung vor der Prüfung.
Welche Lizenz ist die richtige für mich?
Die Einzellizenz gilt für eine Lehrkraft und deren eigene Lerngruppen. Die Schullizenz erlaubt die Nutzung durch alle Lehrkräfte einer Schule.
Wie schnell erhalte ich die Dateien?
Der Download steht Ihnen unmittelbar nach dem Kauf zur Verfügung.
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FAQ zu diesem Material
Bewertung: Epigenetik und Genregulation – Unterrichtsreihe Biologie Sek II
Epigenetik und Genregulation – Unterrichtsreihe Biologie Sek II ist eine vollständig ausgearbeitete Unterrichtsreihe für Biologie in EF · Q1 · Q2. Stärke des Materials ist die direkte Einsatzbereitschaft: Arbeitsblätter, Lösungen und Erwartungshorizont liegen fertig vor, sodass eine Stunde ohne zusätzliche Vorbereitung starten kann.
Passend für Lehrkräfte, die ein Thema kurzfristig abdecken, für Referendarinnen und Referendare mit hohem Planungsdruck und für Vertretungsstunden – und überall dort, wo eine Stunde kurzfristig stehen muss.



