Fair spielen
Regeln verstehen aushandeln und einhalten. Fairness als Grundlage die für alle gilt.
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Ob Bewegungsspiel Gruppenarbeit oder Wettbewerb: Kinder gewinnen und verlieren im Schulalltag ständig. Wie sie dabei fair bleiben sich über einen Sieg freuen ohne anzugeben und einen Frust aushalten ohne aufzugeben ist erlernbar. Diese Seite zeigt wie sich das Thema in drei aufeinander aufbauenden Ethik-Einheiten so gestalten lässt dass jedes Kind Fortschritte macht und die Klasse als Gemeinschaft wächst.
Kinder lernen Fairness am besten in dieser Reihenfolge: zuerst gemeinsame Regeln verstehen und einhalten dann den eigenen Sieg zeigen ohne andere klein zu machen und zuletzt mit einer Niederlage umgehen ohne aufzugeben. Wichtig ist dass geübt wird bevor bewertet wird und dass Verlieren als normaler Teil jedes Spiels besprochen wird. Ein kleines sprachliches Werkzeug hilft besonders: das Wort „noch" verwandelt „das kann ich nicht" in „das kann ich noch nicht".
Die drei Einheiten bauen aufeinander auf und schließen mit dem Transfer in den Schulalltag ab.
Regeln verstehen aushandeln und einhalten. Fairness als Grundlage die für alle gilt.
Freude zeigen ohne anzugeben. Dem anderen den Erfolg gönnen und fair anerkennen.
Frust benennen aushalten und dranbleiben. Aus einer Niederlage etwas mitnehmen.
Das Gelernte auf Pause Sportunterricht und Gruppenarbeit übertragen.
Für viele Kinder ist Verlieren ein echter Stresstest. Reagieren sie mit Wut Tränen oder Rückzug ist das kein Fehlverhalten sondern ein Signal. Kleine Umformulierungen und klare Rituale nehmen dem Verlieren die Schärfe ohne den Wettbewerb ganz zu vermeiden.
| Statt | Besser | Warum |
|---|---|---|
| Du hast verloren. | Diese Runde ging an die anderen. | trennt das Ergebnis von der Person und hält die nächste Runde offen |
| Das kann ich nicht. | Das kann ich noch nicht. | macht aus einem Endpunkt einen Zwischenstand und öffnet für Übung |
| Der Verlierer ist raus. | Wer verliert spielt weiter und übt. | hält alle im Spiel und nimmt dem Verlieren den Ausschluss |
| Nicht weinen es ist nur ein Spiel. | Ärger ist okay wir atmen einmal durch. | erlaubt das Gefühl und gibt zugleich ein Werkzeug zur Beruhigung |
Hilfreich ist ein festes Abschlussritual nach jedem Spiel: ein kurzer Satz an das Gegenüber wie „danke für die Runde" macht Fairness sichtbar und beendet den Wettbewerb versöhnlich.
Ein paar Grundlagen helfen die Reaktionen der Kinder einzuordnen und den Unterricht darauf auszurichten.
Im Grundschulalter ist die Selbststeuerung noch in Entwicklung. Eine Niederlage trifft schnell das Selbstbild. Deshalb braucht es Übung und wohlwollende Begleitung statt Ermahnung.
Wer glaubt Können sei veränderbar bleibt nach einem Rückschlag eher dran. Das kleine Wort „noch" macht diese Haltung im Klassenraum jeden Tag hörbar.
Auch der Sieg will gelernt sein. Freude ist erlaubt doch sie darf den anderen nicht abwerten. Anerkennung für die Mitspielenden gehört zum guten Gewinnen dazu.
Klare gemeinsam getragene Regeln machen ein Spiel für alle gerecht. Wer Regeln mitgestaltet hält sie eher ein und erlebt Fairness als etwas Eigenes.
Jede Einheit steht für sich und ist zugleich Teil des roten Fadens. Im Sparpaket sind alle drei bis zu 20 Prozent günstiger.
Regeln Fairness und Teamgeist als Grundlage für gutes Miteinander im Spiel.
Freude zeigen ohne anzugeben und dem anderen den Erfolg gönnen.
Mit Frust umgehen dranbleiben und die Kraft von „noch" nutzen.
Der Schwerpunkt liegt auf Spiel Gespräch und einfachen Satzbausteinen für die eigenen Gefühle.
Zusätzlich schriftliche Reflexion eigene Beispiele und das Ableiten gemeinsamer Klassenregeln.
Klare Rituale eine feste Beruhigungsstrategie und die Möglichkeit erst zu beobachten dann mitzuspielen.
Wortspeicher mit Gefühlskarten und Satzanfängen macht das Sprechen über Sieg und Niederlage zugänglich.
Die Methode verteilt Verantwortung auf alle und stärkt zurückhaltende Kinder durch feste Rollen.
Zusatzauftrag: ein eigenes faires Spiel erfinden Regeln aufschreiben und der Klasse vorstellen.
Drei komplette Einheiten mit ausgearbeiteten Verlaufsplänen für insgesamt zwölf Unterrichtsstunden.
Drei Arbeitshefte drei Gruppenpuzzle und drei Präsentationen für den direkten Einsatz.
Lösungen zu allen Aufgaben und ein Wortspeicher für das Sprechen über Gefühle und Fairness.
Druckfertige PDF sowie editierbare Word- und PowerPoint-Dateien zum Anpassen an die eigene Klasse.
Für die Klassen drei und vier. Mit einfacheren Satzbausteinen lässt es sich auch in einer starken zweiten Klasse einsetzen.
Drei Einheiten mit zusammen zwölf ausgearbeiteten Unterrichtsstunden. Jede Einheit lässt sich auch einzeln unterrichten.
Empfohlen ist die Reihenfolge Fair spielen dann Wenn ich gewinne dann Wenn ich verliere. Jede Einheit funktioniert aber auch für sich.
Verlieren als normalen Teil jedes Spiels besprechen ein festes Beruhigungsritual anbieten und das Wort „noch" nutzen damit ein Rückschlag ein Zwischenstand bleibt.
Eine kooperative Methode bei der jedes Kind einen Teil zum Ergebnis beiträgt. So übernehmen auch zurückhaltende Kinder Verantwortung.
Ja. Neben der druckfertigen PDF gibt es editierbare Word- und PowerPoint-Dateien zum Anpassen.
Im Paket sind die drei Einheiten bis zu zwanzig Prozent günstiger als beim Einzelkauf.
Ja. Fairness Gewinnen und Verlieren lassen sich gut mit Klassenrat Bewegungsspielen und dem Sportunterricht verbinden.