Was ist gerecht?
Einstieg über Fairness gleiche Chancen und Regeln aus dem Alltag der Lernenden.
Gerechtigkeit ist eines der zentralen Themen im Fach Ethik. Vom ersten Nachdenken über Fairness und gleiche Chancen in der Sekundarstufe I bis zu den großen Gerechtigkeitstheorien der Oberstufe zieht sich die Frage was gerecht ist durch alle Klassenstufen. Diese Seite zeigt wie das Thema Gerechtigkeit im Ethik Lehrplan verankert ist welche Kompetenzen Lernende erwerben und wie sich der Stoff als roter Faden von Klasse 5 bis zum Abitur unterrichten lässt.
Der Ethik Lehrplan verlangt bei Gerechtigkeit meist drei Schwerpunkte: eine anschauliche Grundlage in Sek I mit Fairness Gleichheit und Regeln dann die Unterscheidung verschiedener Gerechtigkeitsformen wie Tausch- Verteilungs- und Verfahrensgerechtigkeit und schließlich in der Oberstufe die systematische Auseinandersetzung mit Gerechtigkeitstheorien von Aristoteles über Utilitarismus bis zu John Rawls. Kompetenzorientiert steht dabei das begründete Urteilen im Zentrum: Lernende sollen Konflikte analysieren Positionen prüfen und eine eigene Haltung sachlich vertreten.
Die Sequenz führt vom anschaulichen Einstieg in Sek I bis zur theoriegestützten Urteilsbildung der Oberstufe.
Einstieg über Fairness gleiche Chancen und Regeln aus dem Alltag der Lernenden.
Tausch- Verteilungs- und Verfahrensgerechtigkeit an konkreten Fällen unterscheiden.
Aristoteles Utilitarismus und der Ansatz von John Rawls für die Oberstufe.
Aktuelle Konflikte um Verteilung Chancen und Recht begründet beurteilen.
Gerechtigkeit ist in den Kernlehrplänen und Bildungsplänen aller Bundesländer fest verankert. Die folgende Übersicht ordnet das Thema den vier Kompetenzbereichen des Ethik-Unterrichts zu und zeigt was Lernende jeweils können sollen.
| Kompetenzbereich | Was Lernende können | Bezug |
|---|---|---|
| Wahrnehmen und Deuten | Situationen als gerecht oder ungerecht erkennen und beschreiben | Fallbeispiele und Konflikte aus Schule und Gesellschaft |
| Analysieren und Reflektieren | Formen der Gerechtigkeit und Gerechtigkeitstheorien unterscheiden | Tausch- Verteilungs- Verfahrensgerechtigkeit Aristoteles Rawls |
| Argumentieren und Urteilen | Positionen prüfen abwägen und ein eigenes Urteil begründen | Kernkompetenz für Klausur und Abitur in der Oberstufe |
| Handeln und Gestalten | gerechte Regeln aushandeln und Verantwortung übernehmen | Transfer in Klassenrat Alltag und gesellschaftliches Engagement |
Die konkreten Vorgaben unterscheiden sich je Bundesland. Ob Kernlehrplan NRW LehrplanPLUS Bayern oder Bildungsplan Baden-Württemberg: das Thema Gerechtigkeit taucht überall auf nur mit anderen Schwerpunkten und Begriffen. Die einsatzbereiten Unterrichtsreihen im FachKomplett Ethik sind so aufgebaut dass sie zu allen diesen Lehrplänen passen und sich mit wenigen Klicks an das eigene Curriculum anpassen lassen.
Diese Grundbegriffe bilden das fachliche Gerüst für den Unterricht in Sek I und Sek II.
Tauschgerechtigkeit regelt den fairen Austausch Verteilungsgerechtigkeit die Aufteilung von Gütern und Chancen und Verfahrensgerechtigkeit den gerechten Weg der Entscheidung. Diese Unterscheidung ist die Grundlage jeder tieferen Analyse.
Für Aristoteles heißt Gerechtigkeit Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln. Diese klassische Formel hilft Lernenden zu verstehen warum strikte Gleichbehandlung nicht immer gerecht ist.
Der Utilitarismus bewertet Handlungen nach ihrem Nutzen für möglichst viele. Als Gerechtigkeitsmaßstab ist er wirkungsmächtig doch er gerät in Spannung zum Schutz einzelner Personen und Minderheiten.
Rawls fragt welche Regeln wir wählen würden wenn wir unsere eigene Stellung in der Gesellschaft nicht kennen. Sein Ansatz ist ein Kernstück der Gerechtigkeitstheorien in der Oberstufe.
Gerechtigkeit lässt sich für Sek I und Sek II sinnvoll in drei aufeinander bezogene Bausteine gliedern.
Der anschauliche Einstieg in Sek I klärt was gerecht bedeutet und wo Gleichheit an ihre Grenzen stößt.
Die mittlere Stufe unterscheidet Tausch- Verteilungs- und Verfahrensgerechtigkeit an konkreten Fällen.
Die Oberstufe arbeitet mit Aristoteles Utilitarismus und John Rawls und übt das begründete Urteilen fürs Abitur.
Der Schwerpunkt liegt auf anschaulichen Fällen Gesprächen und einfachen Satzbausteinen für erste eigene Urteile.
Die Gerechtigkeitstheorien werden anhand von Kernstellen erarbeitet und in überschaubaren Aufgaben angewendet.
Zusätzliche Originaltexte ein vertiefter Theorienvergleich und anspruchsvolle Urteilsaufgaben auf Abiturniveau.
Wortspeicher mit Fachbegriffen und Satzanfängen macht das Argumentieren über Gerechtigkeit zugänglich.
Reduzierte Texte klare Struktur und gestützte Aufgaben ermöglichen allen Lernenden einen Zugang zum Thema.
Zusatzauftrag: eine aktuelle Gerechtigkeitsdebatte mit einer selbst gewählten Theorie analysieren und präsentieren.
Einsatzbereite Reihen zu Gerechtigkeit mit ausgearbeiteten Verlaufsplänen für Sek I und die Oberstufe.
Aufgaben Materialien und passende Klausuren mit Erwartungshorizont bis auf Abiturniveau.
Fertige Folien führen durch Gerechtigkeitsformen und Theorien und sparen Vorbereitungszeit.
Lösungen zu allen Aufgaben sowie editierbare Dateien zum Anpassen an das eigene Curriculum.
Gerechtigkeit begegnet Lernenden bereits in Sek I mit Fairness und Regeln und wird in der Oberstufe systematisch über Gerechtigkeitstheorien vertieft. Das Thema zieht sich damit von Klasse 5 bis zum Abitur.
Ja. Die Reihen sind an den gemeinsamen Kompetenzbereichen ausgerichtet und passen zum Kernlehrplan NRW zum LehrplanPLUS Bayern zum Bildungsplan Baden-Württemberg und den Vorgaben der übrigen Bundesländer.
Ja. Die Oberstufenreihen behandeln die Gerechtigkeitstheorien auf dem geforderten Niveau und enthalten Klausuren mit Erwartungshorizont zur Vorbereitung auf das Abitur.
Im Zentrum stehen Aristoteles der Utilitarismus und der Ansatz von John Rawls. Ergänzend geht es um Tausch- Verteilungs- und Verfahrensgerechtigkeit.
Ja. Neben druckfertigen PDF gibt es editierbare Dateien sodass sich jede Reihe an den eigenen Lehrplan und die eigene Lerngruppe anpassen lässt.
Ja. Die Inhalte zu Gerechtigkeit sind fachlich anschlussfähig und lassen sich ebenso in Werte und Normen sowie in Praktischer Philosophie einsetzen.
Sehr wenig. Die Reihen sind einsatzbereit mit Verlaufsplan Arbeitsblättern Präsentationen und Lösungen sodass eine Stunde ohne langes Suchen gehalten werden kann.
Ja. Jede Reihe ist modular aufgebaut sodass sich einzelne Stunden zu Gerechtigkeit gezielt in den eigenen Unterricht einbauen lassen.