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Stillleben in der Malerei – Von Cézanne bis zur Moderne | Klausur Sek II
Stillleben in der Malerei – Von Cézanne bis zur Moderne | Klausur Sek II
Die Klausur „Stillleben in der Malerei – Von der Klassik zur Moderne“ ist ein anspruchsvolles, vollständig ausgearbeitetes Prüfungsformat für die Sekundarstufe II (Klassen 10–12) und eignet sich ideal für den Kunstunterricht der gymnasialen Oberstufe sowie für kunstgeschichtlich orientierte Kurse. Sie entspricht in Aufbau, Anforderungsniveau und Bewertungssystem den Vorgaben der Oberstufe und der Abiturvorbereitung und ermöglicht eine fundierte Überprüfung analytischer und argumentativer Kompetenzen.
Im Zentrum der Klausur steht das Stillleben als zentrale Gattung der Kunstgeschichte, die sich von symbolisch aufgeladenen Vanitas-Darstellungen der frühen Neuzeit bis hin zu experimentellen Formen der Moderne entwickelt hat. Ausgangspunkt der Analyse bildet Paul Cézannes „Stillleben mit Äpfeln und Orangen“ (um 1899), das exemplarisch für den Übergang von illusionistischer Malerei zu einer strukturellen, modernen Bildauffassung steht.
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich intensiv mit Cézannes Kompositionsprinzipien auseinander. Themen wie die Auflösung der Zentralperspektive, die Reduktion der Gegenstände auf geometrische Grundformen (Kugel, Zylinder, Kegel) sowie die modulierte Farbgebung werden detailliert analysiert. Die Klausur fordert dazu auf, Farbe nicht nur als dekoratives Element, sondern als zentrales Mittel zur Form- und Raumkonstruktion zu verstehen.
Die Aufgaben sind klar entlang der drei Anforderungsbereiche (AFB I–III) strukturiert:
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AFB I (Reproduktion):
Die Lernenden benennen zentrale Merkmale von Cézannes Kompositionsweise und erläutern deren Wirkung auf den Bildaufbau. Fachbegriffe müssen korrekt verwendet und in vollständigen Sätzen erklärt werden. -
AFB II (Analyse):
Im analytischen Schwerpunkt untersuchen die Schülerinnen und Schüler die Wirkung von Farbe und Perspektive. Anhand konkreter Bildbeispiele wird gezeigt, wie Cézanne Räumlichkeit erzeugt und zugleich auflöst. Die Analyse erfordert präzise Bildbeobachtung und eine fachsprachlich saubere Darstellung. -
AFB III (Bewertung & Einordnung):
Abschließend diskutieren die Lernenden, inwiefern Cézannes Stillleben als Schlüsselwerk zwischen Tradition und Moderne gelten kann. In die Argumentation werden weitere Künstler wie Pablo Picasso (Kubismus) und Giorgio Morandi (Reduktion und Kontemplation) exemplarisch einbezogen. Eine eigenständige, begründete Bewertung ist ausdrücklich gefordert.
Ein besonderes Qualitätsmerkmal dieser Klausur ist der sehr detaillierte Erwartungshorizont, der für jede Teilaufgabe konkrete inhaltliche Anforderungen, Punkteverteilungen und Bewertungskriterien transparent darlegt. Dies gewährleistet eine faire, nachvollziehbare und rechtssichere Leistungsbewertung und erleichtert zugleich die Korrektur erheblich.
Didaktisch eignet sich die Klausur nicht nur als Leistungskontrolle, sondern auch:
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zur gezielten Klausur- und Abiturvorbereitung,
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als Musterklausur für Vergleichsarbeiten,
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zur Einübung kunstanalytischer Schreibkompetenzen,
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oder als Grundlage für vertiefende Nachbesprechungen.
Insgesamt stellt die „Stillleben in der Malerei“-Klausur ein hochwertiges, fachlich anspruchsvolles und abiturrelevantes Prüfungsformat für die Sekundarstufe II dar, das kunsthistorisches Wissen mit analytischer Tiefe und reflektierter Urteilsbildung verbindet.

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