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Das Marmorbild – Romantik, Sinnlichkeit & Moral | Deutsch-Klausur Sek II
Das Marmorbild – Romantik, Sinnlichkeit & Moral | Deutsch-Klausur Sek II
Die Klausur zu Das Marmorbild von Joseph von Eichendorff ist ein anspruchsvolles, vollständig ausgearbeitetes Prüfungsformat für die Sekundarstufe II (Klassen 11–12) und eignet sich ideal für den Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe. Sie ist konsequent kompetenzorientiert aufgebaut und entspricht in Aufbau, Anspruchsniveau und Bewertungsstruktur den Vorgaben für Oberstufen- und Abiturklausuren.
Im Mittelpunkt der Klausur steht ein umfangreicher literarischer Deutungs- und Sachtext, der Eichendorffs Novelle als zentrales Werk der deutschen Romantik erschließt. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem inneren Konflikt der Hauptfigur Florio auseinander, der zwischen geistig-religiöser Orientierung und sinnlich-ästhetischer Verführung schwankt. Die geheimnisvolle Frauenfigur, die sich als Venus entpuppt, sowie das titelgebende Marmorbild werden als allegorische Symbole einer gefährlichen Kunstverehrung interpretiert.
Die Klausur ist klar entlang der drei Anforderungsbereiche (AFB I–III) strukturiert und für eine Arbeitszeit von 90 Minuten konzipiert:
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AFB I – Reproduktion:
Die Lernenden fassen den Inhalt der Novelle strukturiert zusammen und benennen zentrale Themen, Motive und Figurenkonstellationen. Dabei werden Textverständnis, sachliche Darstellung und der sichere Umgang mit literarischen Grundbegriffen überprüft. -
AFB II – Analyse:
Im analytischen Schwerpunkt untersuchen die Schülerinnen und Schüler, wie Eichendorff durch Sprache, Symbolik und Figurenkontraste den Konflikt zwischen Geistigkeit und Sinnlichkeit gestaltet. Aspekte wie Natur- und Lichtmetaphorik, musikalische Sprache, Traumhaftigkeit sowie der Dualismus von Realität und Vision werden textnah analysiert und in ihrer Wirkung erklärt. -
AFB III – Erörterung & Bewertung:
Abschließend reflektieren die Lernenden, inwiefern Das Marmorbild als Ausdruck romantischer Weltdeutung und zugleich als Kritik an ästhetischer Verführung gelesen werden kann. Bezüge zu aktuellen Fragen von Kunst, Moral, Identität und äußerem Schein werden argumentativ entwickelt und bewertet.
Ein zentrales Qualitätsmerkmal dieser Klausur ist der sehr detaillierte Erwartungshorizont, der für jede Aufgabe präzise ausweist, welche Inhalte, Deutungsansätze, Fachbegriffe und Argumentationslinien erwartet werden. Klare Punkteverteilungen und Bewertungskriterien ermöglichen eine faire, transparente und rechtssichere Leistungsbewertung und erleichtern die Korrektur erheblich.
Didaktisch eignet sich die Klausur nicht nur als klassische Leistungskontrolle, sondern auch:
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zur gezielten Klausur- und Abiturvorbereitung,
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als Musterklausur zur Epoche der Romantik,
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zur Einübung literarischer Analyse- und Erörterungskompetenzen,
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oder als Grundlage für vertiefende Unterrichtsgespräche zu Kunst, Moral und Identität.
Insgesamt stellt die Klausur zu Das Marmorbild ein hochwertiges, fachlich anspruchsvolles und abiturrelevantes Prüfungsformat für die Sekundarstufe II dar, das romantische Ästhetik, Symboldeutung und gesellschaftliche Fragestellungen auf hohem Niveau miteinander verbindet.

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