Die Geschichte der USA
Reihe zu Staatsgründung und Expansion der USA als Ausgangspunkt der Sequenz.
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Geschichte · USA-Geschichte · Sek I (Klasse 7–9)
Sechs Unterrichtsreihen zur Geschichte der USA für Klasse 7 bis 9: von Staatsgründung und Expansion über die Bürgerrechtsbewegung und Black History bis zur Perspektive der indigenen Völker. Ein Sparpaket bündelt Bürgerrechte damals und heute für Sek I und Sek II.
Kurz gesagt: Die Geschichte der USA lässt sich in der Sek I multiperspektivisch unterrichten: Staatsgründung und Expansion, die Bürgerrechtsbewegung, Black History und die Perspektive der indigenen Völker. Sechs Reihen sowie ein Sparpaket zur Bürgerrechtsbewegung decken die Klassen 7 bis 9 ab.
Die Geschichte der USA wird im Unterricht häufig auf Staatsgründung, Verfassung und Westexpansion verengt. Damit bleibt unsichtbar, dass dieselbe Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt werden muss: aus der Sicht der Siedler und der US-Regierung, aus der Sicht der versklavten und später segregierten Schwarzen Bevölkerung sowie aus der Sicht der indigenen Völker, deren Land besiedelt wurde. Erst das Zusammenspiel dieser Erzählungen macht deutlich, wie widersprüchlich die amerikanische Selbstbeschreibung als Land der Freiheit und Gleichheit tatsächlich war und ist.
Die sechs Reihen auf dieser Seite greifen diese Mehrperspektivität systematisch auf. Sie beginnen mit der Grundreihe zur Geschichte der USA, vertiefen mit der Bürgerrechtsbewegung und dem Black History Month zwei zentrale Stationen Schwarzer Geschichte, ergänzen mit der Harlem Renaissance eine kulturhistorische Facette und stellen mit den indigenen Völkern der USA eine Perspektive in den Mittelpunkt, die im Regelunterricht oft zu kurz kommt. Das Sparpaket zur Bürgerrechtsbewegung verbindet damals und heute und eignet sich auch für den Übergang in die Sek II.
Die folgenden Reihen lassen sich einzeln oder als Sequenz einsetzen und decken Staatsgründung, Bürgerrechte, Black History, indigene Perspektiven und Kultur der USA ab.
Reihe zu Staatsgründung und Expansion der USA als Ausgangspunkt der Sequenz.
Reihe zu Segregation und Bürgerrechtsbewegung mit Reden und Fotos als Quellen.
Reihe zum Black History Month und seiner Bedeutung für Schwarze Geschichte in den USA.
Reihe zur Geschichte und Gegenwart der indigenen Völker Nordamerikas.
Reihe zur kulturellen Blütezeit Schwarzer Kunst und Literatur in den 1920er-Jahren.
Bündelt Bürgerrechte damals und heute für Sek I und den Übergang in die Sek II.
In Klasse 7 bietet sich ein Einstieg über Karten und Zeitleisten zur Gründung und Expansion der USA an: Die Lernenden verfolgen den Weg von den ersten Kolonien bis zum Erreichen des Pazifiks und stellen fest, dass dieser Prozess auf Kosten der indigenen Bevölkerung verlief. Die Reihe zu den indigenen Völkern lässt sich hier bewusst als Gegenperspektive einsetzen, statt sie an das Ende der Einheit zu stellen, damit die Expansion von Anfang an nicht unkommentiert bleibt.
In Klasse 8 rücken Reden und Fotografien der Bürgerrechtsbewegung in den Mittelpunkt: Analyseaufgaben zu Martin Luther King oder zu den Bildern der Sitzstreiks trainieren, Rhetorik und mediale Wirkung zu unterscheiden. Klasse 9 nutzt Black History Month und Harlem Renaissance, um Kultur als historische Quelle zu erschließen – Musik, Literatur und Kunst werden dabei nicht nur illustrativ, sondern als eigenständige Zeugnisse gesellschaftlicher Aushandlung gelesen.
| Stufe | Einsatz | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Klasse 7 | Gründung und Expansion der USA | Karten und Zeitleisten auswerten |
| Klasse 8 | Bürgerrechtsbewegung und Segregation | Reden und Fotos analysieren |
| Klasse 9 | Black History und Harlem Renaissance | Kultur als historische Quelle nutzen |
Die Quellentexte und Redeauszüge lassen sich in Umfang und sprachlichem Niveau anpassen: Für schwächere Lerngruppen genügen gekürzte Ausschnitte mit vorstrukturierten Leitfragen, während stärkere Gruppen mit vollständigen Reden arbeiten und rhetorische Mittel eigenständig benennen. Da die Dateien bearbeitbar sind, können Sie aus einer Vorlage mehrere Differenzierungsstufen erzeugen, ohne den inhaltlichen Kern zu verändern.
Alle sechs Reihen eignen sich zudem für den fächerverbindenden Unterricht mit Englisch, etwa wenn Originalreden im Englischunterricht sprachlich erschlossen und im Geschichtsunterricht historisch eingeordnet werden. Auch eine Verknüpfung mit Musik oder Kunst bietet sich an, wenn die Harlem Renaissance über ihre kulturellen Ausdrucksformen erschlossen wird.
USA-Geschichte gehört in den meisten Bundesländern zum Themenfeld der neueren Weltgeschichte in der Sek I, oft in Verbindung mit Imperialismus, Kolonialismus oder der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Bürgerrechtsbewegung und Segregation sind dabei häufig explizit als Beispiel für gesellschaftlichen Wandel durch zivilen Widerstand vorgesehen.
Die Perspektive der indigenen Völker wird in den Lehrplänen zunehmend eingefordert, um die Expansionsgeschichte nicht einseitig aus Sicht der Siedler zu erzählen. Die hier versammelten Reihen lassen sich so kombinieren, dass sowohl die klassischen Lehrplanvorgaben als auch die geforderte Multiperspektivität abgedeckt werden.
Der amerikanische TraumBewährt haben sich Staatsgründung und Expansion, die Bürgerrechtsbewegung, Black History Month und die Perspektive der indigenen Völker. Diese vier Stränge lassen sich zu einer Sequenz verbinden, die sowohl politische als auch gesellschaftliche und kulturelle Aspekte der US-Geschichte abdeckt.
Die Reihe verbindet zentrale Ereignisse und Personen Schwarzer Geschichte mit kulturellen Ausdrucksformen wie Musik und Literatur. So wird der Black History Month nicht nur als Gedenktag behandelt, sondern als Anlass für eine vertiefte Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Selbstbehauptung.
Ja, eine eigene Reihe widmet sich der Geschichte und Gegenwart der indigenen Völker der USA und stellt sie bewusst neben die Erzählung von Staatsgründung und Expansion. So wird deutlich, dass diese Prozesse aus unterschiedlichen Perspektiven sehr verschieden bewertet werden.
Ja, insbesondere die Reden und Textquellen der Bürgerrechtsbewegung lassen sich im Original für den Englischunterricht nutzen, während der Geschichtsunterricht die historische Einordnung übernimmt. Diese Kombination stärkt sowohl Sprach- als auch Sachkompetenz.
Zu den Aufgaben liegen ausgearbeitete Lösungen beziehungsweise Erwartungshorizonte vor. Bei Bewertungs- und Deutungsaufgaben sind diese als Orientierung formuliert, da mehrere vertretbare Positionen möglich sind.
Die Reihen stehen als bearbeitbare Dateien zum digitalen Download bereit und lassen sich in Umfang und Schwierigkeitsgrad an Ihre Lerngruppe anpassen. Das Sparpaket bündelt mehrere Reihen zu einem reduzierten Gesamtpreis.