U.S. Presidents – Building Intercultural Skills in English
Einheit mit Wortschatz, Steckbriefen und Sprechanlässen für die Mittelstufe.
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Englisch · U.S. Presidents & American Politics · Klasse 7–13
Sechs Materialpakete zu den Präsidenten der Vereinigten Staaten, gestuft von Klasse 7 bis zur Qualifikationsphase. Sie erhalten eine Einheit zum Aufbau interkultureller Kompetenz, ein Lernmaterial zu bekannten Amtsinhabern, zwei Oberstufenpakete mit Redenanalyse und Vergleich sowie eine landeskundliche Reihe zur Geschichte und Gesellschaft der USA.
Kurz gesagt: Über die Präsidenten lässt sich das politische System der USA sprachlich und interkulturell erschließen: In Klasse 7 bis 10 über Steckbriefe, Wortschatz und einfache Sachtexte, in der Oberstufe über die Analyse von Reden, Amtsverständnis und historischer Wirkung. Die Materialien auf dieser Seite decken beide Stufen ab und ermöglichen den Vergleich mehrerer Amtsinhaber von George Washington bis in die Gegenwart.
Das Amt des Präsidenten bündelt fast alles, was der Englischunterricht an landeskundlichem Wissen über die USA vermitteln soll. In ihm treffen die Verfassungsordnung – die Exekutivgewalt nach Artikel II, die Gewaltenteilung, die Wahl über das Electoral College – und die symbolische Seite der amerikanischen Politik aufeinander: Antrittsreden, State of the Union, die Erzählung vom Aufstieg aus einfachen Verhältnissen. Für den Unterricht ist das ein Vorteil, weil sich abstrakte Institutionenkunde an konkreten Personen und Texten festmachen lässt, statt in Schaubildern zu bleiben.
Sprachlich ist der Zugang ebenso ergiebig. Präsidentenreden sind rhetorisch durchgearbeitete Texte und liefern damit Musterbeispiele für die Stilmittel, die im Englischunterricht ohnehin behandelt werden: Anapher, Trikolon, Antithese, direkte Anrede und Wir-Formel. Weil viele dieser Reden kurz sind und in Ton und Aufnahme vorliegen, lassen sich Lesen, Hören und Analysieren an einem einzigen Material verbinden. Bereits in Klasse 8 können Lernende an einem Redenausschnitt beschreiben, wie ein Sprecher Zustimmung erzeugt – lange bevor sie den Fachbegriff dafür kennen.
Die Pakete sind nach Stufen gestuft und lassen sich als Spirale anlegen: Steckbrief in der Mittelstufe, Redenanalyse und Vergleich in der Oberstufe.
Einheit mit Wortschatz, Steckbriefen und Sprechanlässen für die Mittelstufe.
Materialheft zu bekannten Amtsinhabern mit Sachtexten und Vergleichsaufgaben.
Oberstufenmaterial zur Analyse von Reden, Amtsverständnis und Wirkung.
Material zur begründeten Bewertung historischer Bedeutung mit Kriterienarbeit.
Fünf Amtszeiten im direkten Vergleich, auch für den Geschichtsunterricht geeignet.
Landeskundlicher Rahmen zu Geschichte, Gesellschaft und sozialen Bewegungen.
In der Mittelstufe empfiehlt sich der Weg über die Person. Jede Lerngruppe erstellt zu einem Amtsinhaber einen englischsprachigen Steckbrief mit festen Kategorien – term of office, background, key decisions, how he is remembered – und stellt ihn in einem kurzen Vortrag vor. Weil die Kategorien identisch sind, entsteht am Ende automatisch eine Vergleichstabelle, mit der sich weiterarbeiten lässt. Ergänzend eignet sich eine kurze Sprechübung, in der Lernende zu zweit Fragen zum Amt stellen und beantworten; damit wird der Wortschatz gesichert, ohne ihn isoliert abzufragen.
In der Oberstufe verschiebt sich der Schwerpunkt auf den Text. Sinnvoll ist es, mit einem kurzen Redenausschnitt zu beginnen, ihn zunächst nur inhaltlich zu erschließen und erst danach nach den Mitteln zu fragen. Anschließend werden zwei Reden aus unterschiedlichen Jahrzehnten gegenübergestellt: Welches Bild von Amerika entwerfen sie, wen sprechen sie an, welche Aufgabe schreiben sie dem Amt zu? Den Abschluss bildet eine Bewertungsaufgabe – etwa eine begründete Rangliste historisch bedeutender Präsidenten –, bei der die Lerngruppe vorher eigene Kriterien festlegen muss. Genau diese Kriterienbildung ist der eigentliche Lernertrag.
| Stufe | Einsatz | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Klasse 7–10 | Intercultural Skills | Steckbriefe, Wortschatz zum politischen System und einfache Sprechanlässe |
| Klasse 8–10 | Famous Presidents | Sachtexte lesen, Informationen entnehmen und Amtsinhaber vergleichen |
| EF | Übergang | Erste Redenausschnitte, rhetorische Mittel benennen und Wirkung beschreiben |
| Q1/Q2 | Advanced Analysis | Redenanalyse, Comment und begründete Bewertung historischer Bedeutung |
Die Spanne von Klasse 7 bis 13 lässt sich mit demselben Gegenstand abdecken, wenn das Anforderungsniveau über die Textsorte gesteuert wird. In der Mittelstufe genügen Steckbriefe, kurze Sachtexte und Bildmaterial; in der Einführungsphase kommen Auszüge aus Reden hinzu, zunächst mit Randglossen und einer Höraufnahme; in der Qualifikationsphase wird ungekürzt gearbeitet. Für schwächere Lerngruppen hat sich bewährt, den Wortschatz zum politischen System – etwa term, cabinet, veto, executive order – vorab als Bildkarte anzubieten, weil daran sonst das gesamte Textverständnis hängt.
Bei der Leistungsüberprüfung sind zwei Formate besonders tragfähig. Erstens die klassische Redenanalyse mit anschließendem Comment: Der Analyseteil verlangt den Nachweis von Mitteln am Textbeleg, der Kommentarteil eine begründete Stellungnahme zu einer politischen Frage aus der Rede. Zweitens die vergleichende Aufgabe, in der zwei Quellen unterschiedlicher Zeit gegenübergestellt werden. Wichtig ist dabei, den Vergleichsmaßstab in der Aufgabenstellung vorzugeben, sonst bleiben die Antworten bei einer Nacherzählung beider Texte stehen.
Die USA sind in allen Lehrplänen der Sekundarstufe I und II ein zentrales Bezugsland des Englischunterrichts. In der Mittelstufe erscheinen sie meist im Zusammenhang mit Landeskunde und interkultureller Kompetenz, in der Oberstufe unter Bezeichnungen wie The American Dream, American Society oder Politics and Society in the USA. Die Präsidentschaft ist dabei kein eigenes Themenfeld, sondern ein Zugang, über den sich mehrere Vorgaben zugleich bedienen lassen: Institutionenkunde, historische Entwicklung und die Analyse öffentlicher Rede.
In der Prüfung erscheint der Bereich fast immer über eine Rede, einen Zeitungskommentar oder eine politische Karikatur. Verlangt werden dann Comprehension, die Analyse sprachlicher und rhetorischer Mittel sowie ein bewertender Teil. Fachlich wichtig ist, dass die Analyse nicht bei der Aufzählung von Stilmitteln stehen bleibt: Bewertet wird, ob die Wirkung eines Mittels am konkreten Textbeleg gezeigt und auf die Aussageabsicht bezogen wird. Die Aufgaben der hier angebotenen Oberstufenpakete sind entsprechend angelegt.
Australien & USA – Politische Systeme im VergleichDer Schwerpunkt liegt auf den Amtsinhabern, die für die Entwicklung der USA prägend waren – von George Washington über Abraham Lincoln und Franklin D. Roosevelt bis zu John F. Kennedy, Ronald Reagan, Barack Obama und Donald Trump. Die Vergleichsreihe stellt fünf Amtszeiten ausdrücklich nebeneinander; die Mittelstufenmaterialien arbeiten mit einer kleineren Auswahl bekannter Namen.
Die Einheiten für den Englischunterricht sind englischsprachig, einschließlich der Arbeitsaufträge. Die Vergleichsreihe zu Washington, Kennedy, Reagan, Obama und Trump ist deutschsprachig angelegt und eignet sich damit auch für den Geschichts- und Politikunterricht oder als Ergänzung im bilingualen Kurs.
Die Materialien arbeiten überwiegend mit Amtsverständnis, Rhetorik und historischer Wirkung – Aspekten, die von der tagespolitischen Lage unabhängig sind. Angaben zu laufenden Amtszeiten sollten Sie vor dem Einsatz prüfen; da die Dateien bearbeitbar sind, lassen sich einzelne Abschnitte ohne Layoutarbeit aktualisieren.
Ja. Die englischsprachigen Einheiten arbeiten mit Sachtexten, Zeitleisten und Quellenauszügen und decken damit typische Inhalte des Geschichtsunterrichts ab. Für den bilingualen Einsatz empfiehlt es sich, Fachbegriffe zweisprachig einzuführen und Zwischenergebnisse auch auf Deutsch zu sichern, damit der historische Inhalt nicht hinter der Sprachhürde zurücktritt.
Sinnvoll ist eine kleine Grundausstattung: Die Exekutivgewalt liegt nach Artikel II der Verfassung beim Präsidenten, die Amtszeit beträgt vier Jahre, und seit dem 22. Verfassungszusatz von 1951 ist die Wiederwahl auf eine zweite Amtszeit begrenzt. Dazu kommen die Wahl über das Electoral College sowie die wichtigsten Befugnisse wie Veto, Begnadigung und Oberbefehl über die Streitkräfte.
Zu den geschlossenen und halboffenen Aufgaben gehören Lösungen. Für Analyse- und Bewertungsaufgaben liegen Erwartungshorizonte vor, die die erwarteten Kategorien und Belege benennen; bei der Bewertung historischer Bedeutung sind mehrere begründete Rangfolgen vertretbar, entscheidend sind dort die zuvor festgelegten Kriterien.