Performance- & Körperkunst im Unterricht: Material (Sek II)

Performancekunst & Körperkunst · Sek II

Körper, Aktion und Zeit als künstlerisches Material: Mit diesem Unterrichtsmaterial erschließt du Performance- und Body Art – von Rebecca Horns Körper-Maschinen bis zu Interaktion und Transformation als Werkidee.

5Unterrichtsreihen
EF–Q2anpassbar
PDFsofort einsetzbar
Rebecca Hornim Fokus

Kurz gesagt: Performancekunst-Unterrichtsmaterial für die Sek II vermittelt, wie Körper, Handlung und Zeit selbst zum künstlerischen Material werden. Anhand von Rebecca Horn, Body Art und Konzepten von Interaktion und Transformation erarbeitet deine Lerngruppe den erweiterten Werkbegriff – mit fertigen Werkanalysen, Aufgaben und Materialien für EF, Q1 und Q2.

Was ist Performance- und Körperkunst?

Performance- und Körperkunst lösen sich vom klassischen Werkbegriff eines fertigen, dauerhaften Objekts. Im Mittelpunkt steht stattdessen die Handlung selbst: Der Körper der Künstlerin oder des Künstlers wird zu Material, Werkzeug und Ausdrucksträger zugleich, oft ergänzt durch Objekte, Technik oder den Raum, in dem die Aktion stattfindet. Zeit, Bewegung und Vergänglichkeit werden dadurch zu zentralen künstlerischen Mitteln – ein Perspektivwechsel, der Schülerinnen und Schülern zeigt, wie vielfältig sich Kunst seit dem 20. Jahrhundert definiert.

Warum Performancekunst im Kunstunterricht der Sek II?

Der erweiterte Werkbegriff gehört zu den zentralen Auseinandersetzungen im Kunstunterricht der gymnasialen Oberstufe: Deine Lerngruppe lernt, Kunstwerke nicht nur formal-ästhetisch, sondern auch in ihrem Handlungs-, Prozess- und Interaktionscharakter zu deuten. Positionen wie Rebecca Horn oder Konzepte von Interaktion und Transformation eignen sich besonders gut, um exemplarisch zu erarbeiten, wie Körper, Technik und Raum zusammenwirken – eine Grundlage, die sich in der Oberstufe von der Werkanalyse bis zur eigenen gestalterischen Auseinandersetzung fortführen lässt.

Unterrichtsmaterial zu Performancekunst

Diese Reihen führen dein Kurs von der Definition über exemplarische Positionen bis zur eigenständigen Analyse – wähle passend zu Rebecca Horn, Körperdarstellung oder erweitertem Werkbegriff.

Für welche Stufe eignet sich das Material?

Stufe Einsatz Schwerpunkt
EF Einführung in den erweiterten Werkbegriff und die Rolle des Körpers als künstlerisches Material Grundlagen von Body Art und Aktionskunst
Q1 Vertiefte Werkanalyse exemplarischer Positionen wie Rebecca Horn Körper, Technik und Interaktion
Q2 Vergleichende Analyse und eigene Positionierung, auch als Abiturvorbereitung nutzbar Transformation, Prozess- und Zeitbezug in der Kunst

Wie ist das Material aufgebaut?

  • Werkanalysen mit BildmaterialFundierte Einordnung zentraler Positionen der Performance- und Körperkunst
  • Klare AufgabenstellungenFür unterschiedliche Anforderungsniveaus und Sozialformen
  • Fachbegriffe verständlich erklärtErweiterter Werkbegriff, Aktion, Interaktion und Transformation
  • Sofort einsetzbarDigitaler Download als PDF, direkt für den Unterricht nutzbar
  • Für EF, Q1 und Q2 anpassbarFlexibel je nach Vorwissen und Kursniveau einsetzbar
  • Mit LösungshinweisenErleichtert die Vor- und Nachbereitung deines Unterrichts

Passende Sammlungen

Häufige Fragen zu Performancekunst-Unterrichtsmaterial

Was versteht man unter Performance- und Körperkunst?

Performance- und Körperkunst verstehen den Körper, die Handlung und die Zeit selbst als künstlerisches Material. Statt eines dauerhaften Objekts steht die Aktion im Mittelpunkt – oft ergänzt durch Objekte, Technik oder den Raum, in dem sie stattfindet.

Warum eignet sich Rebecca Horn für den Kunstunterricht der Sek II?

Rebecca Horns Werk verbindet Körper und Technik auf besonders anschauliche Weise und macht zentrale Aspekte des erweiterten Werkbegriffs greifbar. Damit eignet sie sich hervorragend als exemplarische Position für die Werkanalyse in der Oberstufe.

Was bedeutet „erweiterter Werkbegriff“ im Kunstunterricht?

Der erweiterte Werkbegriff beschreibt, dass Kunst nicht nur klassische Objekte wie Gemälde oder Skulpturen umfasst, sondern auch Handlungen, Prozesse und Interaktionen – etwa in der Performance- oder Aktionskunst.

Für welche Jahrgangsstufen ist das Material geeignet?

Das Material ist für die gymnasiale Oberstufe konzipiert und lässt sich für EF, Q1 und Q2 anpassen – von der Einführung in den erweiterten Werkbegriff bis zur vertiefenden Werkanalyse.

Wie sind die Unterrichtsreihen aufgebaut?

Jede Reihe enthält Werkanalysen mit Bildmaterial, klar formulierte Aufgabenstellungen sowie Hinweise zur Lösung. Die digitalen Downloads lassen sich direkt im Unterricht einsetzen.