Terme und Gleichungen – Klasse 7 bis 8 | Unterrichtsmaterial Mathematik Sekundarstufe I
Termumformung und lineares Gleichungslösen für die 7. und 8. Schulstufe, mit Lösungen zu allen Aufgaben.
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Mathematik · Sekundarstufe I & II · Zentralmatura
Unterrichtsmaterial für Mathematik von der 5. Schulstufe bis zur Reifeprüfung: Terme und Funktionen in der Sekundarstufe I, Analysis, analytische Geometrie und Stochastik in der Oberstufe – mit Aufgaben, Lösungen und Erwartungshorizonten für 50-Minuten-Einheiten.
Kurz gesagt: Mathematik ist in Österreich durchgängig aufgebaut: In der Sekundarstufe I gilt seit 2023/24 der kompetenzorientierte Lehrplan mit Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereichen, in der Oberstufe führt der Weg zur standardisierten Klausur der SRDP – Mathematik an der AHS, Angewandte Mathematik an der BHS. Die Reihen auf dieser Seite decken beide Abschnitte ab und lassen sich für Schularbeiten wie für die Maturavorbereitung einsetzen.
Der Lehrplan 2023 für Mittelschule und AHS-Unterstufe beschreibt für Mathematik nicht mehr Rechenverfahren, sondern Kompetenzen und die Anwendungsbereiche, in denen sie erworben werden. Die Fachbezeichnung blieb unverändert – anders als bei Geografie und wirtschaftlicher Bildung oder Biologie und Umweltbildung heißt das Fach weiterhin Mathematik. In der AHS-Oberstufe gilt der neue Lehrplan nicht; dort sind die Fachlehrpläne aus dem Jahr 2004 samt Novellen maßgeblich.
Für die Planung bedeutet das einen doppelten Bezugsrahmen: Bis zur 8. Schulstufe zählen Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche, ab der 9. Schulstufe die Fachlehrpläne der Schulart und die Struktur der Reifeprüfung. Wer das früh mitdenkt, bahnt Aufgabenformate der Klausur schon in der Sekundarstufe I an – Aufgaben mit Kontext, Interpretation von Ergebnissen, Begründung von Rechenwegen.
Die folgenden Reihen decken die tragenden Stränge ab: Termumformung und Gleichungen, lineare und quadratische Funktionen, Modellierung mit Analysis sowie Wahrscheinlichkeit und Statistik. Alle Materialien sind digitale Downloads in bearbeitbaren Formaten.
Termumformung und lineares Gleichungslösen für die 7. und 8. Schulstufe, mit Lösungen zu allen Aufgaben.
Steigung, Achsenabschnitt und Sachaufgaben – der Einstieg in funktionales Denken.
Scheitelpunktform und Nullstellen – passend für den Einstieg in die 9. Schulstufe.
Modellieren, Ableiten, Interpretieren – Aufgaben mit Kontext, wie sie die Klausur verlangt.
Wahrscheinlichkeit über Simulationen statt über Formeln – anschlussfähig an Digitale Grundbildung.
In der 5. und 6. Schulstufe tragen Zahlbereiche, Bruch- und Prozentrechnung sowie erste geometrische Konstruktionen. Ab der 6. Schulstufe wird Mathematik in der Mittelschule in den Leistungsniveaus „Standard“ und „Standard AHS“ beurteilt, was eine konsequent gestufte Aufgabenkultur nötig macht. Die 7. und 8. Schulstufe bringen Terme, Gleichungen und lineare Funktionen – jene Bausteine, ohne die der Übergang in die Oberstufe regelmäßig scheitert.
Ab der 9. Schulstufe hängt der Aufbau von der Schulart ab: Die AHS-Oberstufe führt über quadratische Funktionen, Analysis und analytische Geometrie zur standardisierten Klausur, die BHS arbeitet in Angewandter Mathematik stärker mit fachbezogenen Kontexten und schließt fünfjährig mit der Reife- und Diplomprüfung ab. In beiden Fällen lohnt es sich, Aufgaben mit Kontext und Interpretationsteil von Anfang an mitzuführen, statt sie erst im Maturajahr einzuführen.
| Schulstufe | Schulart | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| 5.–6. Schulstufe | MS, AHS-Unterstufe | Zahlbereiche, Bruch- und Prozentrechnung, Konstruktionen |
| 7.–8. Schulstufe | MS, AHS-Unterstufe | Terme, Gleichungen, lineare Funktionen, Statistik |
| 9.–10. Schulstufe | AHS-Oberstufe, PTS, BMS, BHS | Quadratische Funktionen, Trigonometrie, Vektoren |
| 11.–13. Schulstufe | AHS-Oberstufe, BHS | Analysis, analytische Geometrie, Stochastik, Klausurformate |
In der Mittelschule verlangt die Beurteilung in „Standard“ und „Standard AHS“ Aufgaben, die dieselbe mathematische Idee in unterschiedlicher Offenheit prüfen: mit vorgegebenem Ansatz, mit teilweise vorgegebenem Lösungsweg oder vollständig offen. Praktisch bewährt sich ein Aufgabenblock, dessen erste Teilaufgaben rein operativ sind und dessen letzte Teilaufgabe eine Begründung oder Interpretation verlangt – so entsteht Differenzierung ohne getrennte Arbeitsblätter.
In der Oberstufe kommt ein zweiter Grund dazu: Wer eine Klausur negativ abschließt, kann im selben Prüfungstermin zur mündlichen Kompensationsprüfung antreten. Aufgaben, die Rechnung und Deutung sauber trennen, üben genau das ein. Alle Reihen enthalten Lösungen und Erwartungshorizonte.
Schularbeiten in Mathematik sind durch die Leistungsbeurteilungsverordnung geregelt; die Aufgaben der Reihen samt Lösungen lassen sich unmittelbar zu Angaben umbauen. Zur laufenden Beurteilung kommt die Mitarbeit, und bei drohender negativer Note greift das Frühwarnsystem nach § 19 SchUG mit verpflichtender Information und Beratungsgespräch – ein Grund mehr, Zwischenstände zu dokumentieren.
Am Ende steht die standardisierte kompetenzorientierte Reifeprüfung: Mathematik an der AHS und Angewandte Mathematik an der BHS sind zentral gestellte Klausurfächer. Für die mündliche Teilprüfung erstellt die Fachgruppe einen Themenpool aus zwei bis drei Themenbereichen pro Jahreswochenstunde der Oberstufe, höchstens achtzehn; geprüft wird einer von zwei gezogenen Themenbereichen. Seit dem Haupttermin 2026 ist die abschließende Arbeit freiwillig – statt ihrer ist eine weitere Klausur oder mündliche Teilprüfung möglich.
Die wichtigste Anpassung ist die Stufenzählung. Deutsche Reihen sind nach Klassen benannt, Österreich zählt Schulstufen 1 bis 13 durchgehend. In der Sekundarstufe I stimmen beide Angaben überein: „Klasse 8“ entspricht der 8. Schulstufe, also der 4. Klasse der Mittelschule oder AHS-Unterstufe. Ab der Oberstufe kippt das Bild – „Klasse 9“ meint die 9. Schulstufe, in der AHS also die 5. Klasse, in einer BHS den 1. Jahrgang. Wer die deutsche Klassenangabe eins zu eins auf die österreichische Klassenzählung überträgt, verfehlt das Niveau um vier Jahre.
Zweitens die Prüfungslogik. Deutsches Oberstufenmaterial ist auf die Vorgaben einzelner Bundesländer zugeschnitten; in Österreich gilt bundesweit die SRDP mit zentral gestellter Klausur, Kompensationsprüfung und schulisch festgelegtem Themenpool. Übungsklausuren aus deutschen Beständen taugen daher als Aufgabenfundus, ihre Struktur ist aber anzupassen – und mündliche Fragen werden aus dem eigenen Themenpool der Schule abgeleitet.
Drittens Sprache und Rahmen. In Sachaufgaben ersetzen Sie „Januar“ durch „Jänner“ und deutsche Verwaltungs- oder Landesbezüge durch österreichische; verbindliche Referenz ist das Österreichische Wörterbuch. Aus der „Klassenarbeit“ wird die „Schularbeit“, aus dem „Abitur“ die „Matura“, aus dem Klassenlehrer der „Klassenvorstand“. Die Notenskala lautet nach § 18 SchUG Sehr gut (1) bis Nicht genügend (5); „mangelhaft“ und „ungenügend“ existieren nicht. Und schließlich der Takt: Deutsche Stundenbilder rechnen mit 45 Minuten, die österreichische Unterrichtseinheit dauert nach dem Schulzeitgesetz 50 Minuten – Zeit, die sich gut für eine Sicherungsphase mit Ergebnisvergleich nutzen lässt. Das „ß“ bleibt anders als in der Schweiz unverändert.
Bruchrechnung komplett
Prozent- und Zinsrechnung
Geraden und Ebenen im Raum
Konfidenzintervalle verstehenDie Reihen sind nach mathematischen Strängen aufgebaut und lassen sich den Anwendungsbereichen des Lehrplans 2023 zuordnen. Weil der Lehrplan Kompetenzbeschreibungen statt Stoffkatalogen vorgibt, prüfen Sie am besten anhand der enthaltenen Aufgaben, welche Kompetenzen eine Reihe tatsächlich abdeckt.
In der Sekundarstufe I ist die deutsche Klassenangabe gleich der österreichischen Schulstufe: „Klasse 8“ meint die 8. Schulstufe und damit die 4. Klasse der Mittelschule oder AHS-Unterstufe. Ab der Oberstufe ist Vorsicht geboten, denn die österreichische „5. Klasse AHS“ ist die 9. Schulstufe.
Ja, insbesondere die Oberstufenreihen zu Analysis, analytischer Geometrie und Stochastik. Sie enthalten Aufgaben mit Kontext, die Rechnung und Interpretation trennen – genau die Struktur, die in der standardisierten Klausur und in der mündlichen Kompensationsprüfung gefragt ist.
Ja. Da alle Dateien bearbeitbar sind, lassen sich Aufgaben auswählen, Zahlenwerte ändern und Kontexte austauschen. Die mitgelieferten Lösungen und Erwartungshorizonte erleichtern die Punktevergabe nach der Leistungsbeurteilungsverordnung.
Bewährt hat sich, denselben Aufgabenblock in drei Offenheitsgraden anzubieten: mit vorgegebenem Ansatz, mit teilweise vorgegebenem Lösungsweg und vollständig offen mit Begründungsteil. Thema und Beurteilungskriterien bleiben dabei gleich, nur die geforderte Selbstständigkeit unterscheidet sich.
Die Bausteine sind so geschnitten, dass Einstieg, Erarbeitung und Sicherung in eine Unterrichtseinheit passen. Weil deutsche Stundenbilder mit 45 Minuten kalkulieren, bleiben in Österreich rund fünf Minuten zusätzlich – ideal für einen Ergebnisvergleich im Plenum.