Was sind Kinderrechte?
Grundlagen verstehen. Was ein Recht ist und warum die UN-Kinderrechtskonvention für alle Kinder gilt.
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Jedes Kind hat Rechte. Doch was das genau bedeutet welche Rechte es gibt und warum sie für alle Kinder auf der Welt gelten muss erst erfahrbar werden. Diese Seite zeigt wie sich Kinderrechte in drei aufeinander aufbauenden Sachunterricht-Einheiten so vermitteln lassen dass Kinder ihre Rechte nicht nur kennen sondern auch erleben mitreden und sich für Gerechtigkeit einsetzen.
Kinder verstehen Kinderrechte am besten in dieser Reihenfolge: zuerst begreifen was ein Recht überhaupt ist und dass die UN-Kinderrechtskonvention für alle Kinder gilt dann die drei großen Rechtegruppen Schutz Förderung und Beteiligung am eigenen Alltag entdecken und zuletzt erkennen dass Rechte nicht überall gleich verwirklicht sind und wie man sich dafür einsetzen kann. Wichtig ist dass Rechte mit konkreten Beispielen aus dem Kinderleben verknüpft werden statt abstrakt zu bleiben.
Die drei Einheiten bauen aufeinander auf und schließen mit dem Transfer in den eigenen Alltag ab.
Grundlagen verstehen. Was ein Recht ist und warum die UN-Kinderrechtskonvention für alle Kinder gilt.
Schutz Förderung und Beteiligung entdecken und im eigenen Leben von Schule und Familie wiederfinden.
Gerechtigkeit weltweit. Erkennen dass Rechte nicht überall gleich gelten und sich dafür einsetzen.
Das Gelernte in Klassenrat Schule und Familie übertragen und die eigene Stimme nutzen.
Kinderrechte wirken für Kinder schnell fern und paragrafenhaft. Damit sie nicht nur Wörter bleiben braucht es konkrete Beispiele aus dem Kinderleben und die Erfahrung dass Mitreden wirklich etwas bewirkt. Kleine sprachliche Umstellungen machen aus einem fernen Gesetz ein eigenes Recht.
| Statt | Besser | Warum |
|---|---|---|
| Kinder müssen gehorchen. | Kinder haben Rechte und werden gehört. | macht aus einem Kind einen Träger eigener Rechte statt nur eines Empfängers von Regeln |
| Das steht in einem Gesetz. | Das ist dein Recht auf Schutz und Bildung. | verwandelt einen fernen Paragrafen in etwas das dem Kind selbst gehört |
| Erwachsene entscheiden alles. | Zu Dingen die dich betreffen darfst du mitreden. | zeigt Beteiligung als echtes Recht und nicht als Gunst der Erwachsenen |
| Anderen Kindern geht es eben schlechter. | Alle Kinder haben dieselben Rechte auch wenn sie nicht überall gelten. | weckt Gerechtigkeitssinn und macht Ungleichheit zu etwas Veränderbarem |
Besonders wirksam ist ein fester Ort für echte Beteiligung: ein Klassenrat in dem Kinder mitentscheiden macht das Recht auf Mitsprache jede Woche im Klassenzimmer erlebbar.
Ein paar Grundlagen helfen das Thema einzuordnen und den Unterricht kindgerecht darauf auszurichten.
1989 von fast allen Staaten der Welt beschlossen fasst sie die Rechte aller Kinder zusammen. Deutschland hat sie 1992 anerkannt. Sie gilt für jedes Kind bis achtzehn Jahre.
Die vielen Rechte lassen sich in drei Gruppen ordnen: Schutz vor Gefahr und Gewalt Förderung von Bildung und Gesundheit sowie Beteiligung durch Mitreden und Mitgestalten.
Kinderrechte gelten unabhängig von Herkunft Sprache oder Geschlecht. Doch nicht überall werden sie gleich verwirklicht. Dieses Wissen weckt bei Kindern früh einen Sinn für Gerechtigkeit.
Das Recht mitzureden entfaltet sich nur wenn Kinder es üben. Ein Klassenrat feste Gesprächsregeln und echte Entscheidungen machen Beteiligung von einem Wort zu einer Erfahrung.
Jede Einheit steht für sich und ist zugleich Teil des roten Fadens. Im Sparpaket sind alle drei bis zu 20 Prozent günstiger.
Grundlagen der Kinderrechte und der UN-Kinderrechtskonvention kindgerecht erklärt.
Die drei Rechtegruppen entdecken und im eigenen Alltag wiederfinden.
Gerechtigkeit weltweit verstehen und Wege finden sich einzusetzen.
Der Schwerpunkt liegt auf Bildern Gespräch und einfachen Beispielen zu einzelnen Rechten aus dem Kinderalltag.
Zusätzlich schriftliche Reflexion eigene Beispiele und der Blick auf Gerechtigkeit und Rechte weltweit.
Rechte-Karten mit Symbolen kurze Sätze und Vorlesephasen machen die Inhalte auch ohne sicheres Lesen zugänglich.
Ein Wortspeicher mit Bildkarten und Satzanfängen macht das Sprechen über Rechte und Beteiligung leichter.
Die Methode verteilt Verantwortung auf alle und stärkt zurückhaltende Kinder durch feste Rollen und Themen.
Zusatzauftrag: ein eigenes Kinderrecht als Plakat gestalten und der Klasse mit einem Beispiel vorstellen.
Drei komplette Einheiten mit ausgearbeiteten Verlaufsplänen für insgesamt zwölf Unterrichtsstunden.
Drei Arbeitshefte drei Gruppenpuzzle und drei Präsentationen für den direkten Einsatz.
Lösungen zu allen Aufgaben und ein Wortspeicher für das Sprechen über Rechte und Gerechtigkeit.
Druckfertige PDF sowie editierbare Word- und PowerPoint-Dateien zum Anpassen an die eigene Klasse.
Für die Klassen drei und vier. Mit einfacheren Beispielen lässt es sich auch in einer starken zweiten Klasse einsetzen.
Drei Einheiten mit zusammen zwölf ausgearbeiteten Unterrichtsstunden. Jede Einheit lässt sich auch einzeln unterrichten.
Empfohlen ist die Reihenfolge Was sind Kinderrechte dann Schutz Förderung Beteiligung dann Kinderrechte gelten für alle. Jede Einheit funktioniert aber auch für sich.
Schutz vor Gefahr und Gewalt Förderung von Bildung und Gesundheit sowie Beteiligung durch Mitreden und Mitgestalten. Diese Einteilung ordnet die vielen Einzelrechte.
Ein 1989 von fast allen Staaten beschlossenes Abkommen das die Rechte aller Kinder festhält. Deutschland hat es 1992 anerkannt.
Eine kooperative Methode bei der jedes Kind einen Teil zum Ergebnis beiträgt. So übernehmen auch zurückhaltende Kinder Verantwortung.
Ja. Neben der druckfertigen PDF gibt es editierbare Word- und PowerPoint-Dateien zum Anpassen an die eigene Klasse.
Ja. Kinderrechte verbinden sich gut mit Demokratiebildung dem Klassenrat und Themen wie Gemeinschaft und Zusammenleben im Sachunterricht.