Kernlehrplan Geographie GOSt Nordrhein-Westfalen
Material entlang der Inhaltsfelder der GOSt, getrennt für Grund- und Leistungskurs.
Praktische Ideen, neue Materialien und dein 10%-Willkommenscode per Mail.
Wir haben dir eine Bestätigungs-E-Mail geschickt. Ein Klick, und dein 10%-Code kommt automatisch.
Erdkunde · Lehrplanbezug · Sekundarstufe II
Für sechs Bundesländer liegt hier jeweils ein eigenes Materialpaket vor, das die Geographie-Reihen den Vorgaben des dortigen Lehrplans zuordnet. Sie sehen also nicht nur, welches Material es gibt, sondern auch, an welche Stelle Ihres Kurshalbjahres es gehört. Das ersetzt die Zuordnungsarbeit, die sonst am Anfang jeder Jahresplanung steht.
Kurz gesagt: Die Inhaltsfelder und Kursthemen der gymnasialen Oberstufe unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland erheblich – im Zuschnitt der Themen ebenso wie in der Reihenfolge über die Halbjahre. Diese Pakete ordnen die vorhandenen Geographie-Materialien direkt dem Lehrplan des jeweiligen Landes zu und decken Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg und Berlin ab. Sie können damit ein Kurshalbjahr planen, ohne jedes Material einzeln gegen die Vorgaben zu prüfen.
Material für den Geographieunterricht gibt es reichlich; was fehlt, ist meist die Zuordnung. Ob eine Reihe zur Verstädterung in Ihrem Kurshalbjahr überhaupt vorgesehen ist, ob sie im Grundkurs oder erst im Leistungskurs vertieft wird und mit welchem Raumbeispiel sie geführt werden soll, steht nicht auf dem Material, sondern im Lehrplan. Diese Prüfung kostet vor jedem Halbjahr Zeit, und sie muss bei jedem Schulwechsel über eine Landesgrenze hinweg vollständig neu geleistet werden.
Hinzu kommt, dass die Lehrpläne unterschiedlich stark steuern. Manche Länder benennen verbindliche Raumbeispiele und Maßstabsebenen, andere formulieren offener und überlassen die Konkretisierung der Fachkonferenz. Wer neu in einem Land unterrichtet oder ein Fach fachfremd übernimmt, erkennt diesen Unterschied erst beim genauen Lesen. Die hier angebotenen Pakete nehmen Ihnen diesen Abgleich ab: Sie folgen der Gliederung des jeweiligen Lehrplans und hängen das passende Material an die vorgesehene Stelle.
Jedes Paket ist an der Struktur des jeweiligen Landeslehrplans entlang aufgebaut und lässt sich für die Kursplanung wie ein Inhaltsverzeichnis lesen.
Material entlang der Inhaltsfelder der GOSt, getrennt für Grund- und Leistungskurs.
Zuordnung zu den Lernbereichen des LehrplanPLUS in der Oberstufe.
Rahmenthemen des Kerncurriculums mit passendem Material für beide Anforderungsniveaus.
Nach Kurshalbjahren gegliedert, für Grund- und Leistungskurs unterschieden.
Material zu den Bildungsplaneinheiten samt Anschluss an die Leitperspektiven.
Semesterweise Zuordnung entlang des Rahmenlehrplans für die gymnasiale Oberstufe.
Beginnen Sie mit dem Halbjahr, nicht mit dem einzelnen Thema. Legen Sie zuerst fest, welche Kursthemen laut Lehrplan zu bearbeiten sind und wie viele Wochen realistisch zur Verfügung stehen – Klausurtermine, Studienfahrt und bewegliche Ferientage abgezogen. Erst dann ordnen Sie dem Raster die Reihen zu. Weil die Pakete der Gliederung des Landeslehrplans folgen, wird dabei sofort sichtbar, wo Material vorhanden ist und wo Sie eigene Bausteine ergänzen oder ein Schulbuchkapitel einsetzen.
Für die Ausgestaltung der Reihen hat sich ein Wechsel der Maßstabsebenen bewährt: ein lokales oder regionales Raumbeispiel zum Einstieg, danach die Übertragung auf die nationale oder globale Ebene und am Ende die Rückbindung an das Konzept oder Modell. Halten Sie in der Jahresplanung außerdem fest, welche Methoden wo eingeführt werden – Kartenauswertung, Diagrammanalyse, Auswertung statistischer Reihen, Arbeit mit Satellitenbildern –, damit sich die Methodenschulung nicht in einzelnen Reihen wiederholt, sondern über das Schuljahr aufbaut.
| Stufe | Einsatz | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Einführungsphase | Grundlagen und Arbeitsweisen aufbauen | Inhaltsfelder des Landes zuordnen, Methodenrepertoire sichern |
| Qualifikationsphase 1 | Kursthemen mit Material hinterlegen | Reihen, Raumbeispiele und Klausuren einplanen |
| Qualifikationsphase 2 | Vorgaben für die Abiturprüfung abgleichen | Wiederholung, Vernetzung und Prüfungstraining |
Der Unterschied zwischen Grund- und Leistungskurs liegt in der Geographie selten in anderen Themen, sondern in Tiefe, Komplexität der Materialbasis und Selbstständigkeit der Auswertung. Im Grundkurs arbeiten Sie eher mit aufbereiteten Karten und Diagrammen und einem klar geführten Auswertungsauftrag. Im Leistungskurs treten mehrgliedrige Materialkombinationen hinzu, in denen Text, Statistik und Karte einander widersprechen können und deren Widerspruch selbst zum Gegenstand der Analyse wird. Die Pakete für NRW, Hessen und Niedersachsen weisen diese Unterscheidung aus.
Innerhalb einer Lerngruppe lässt sich zusätzlich über den Umfang der Materialbasis differenzieren: Alle bearbeiten dieselbe Leitfrage, aber leistungsstärkere Lernende erhalten eine zusätzliche Quelle oder eine Statistik ohne vorbereitete Auswertungshilfe. Weil die Materialien bearbeitbar sind, können Sie Aufgabenstellungen umformulieren, Operatoren austauschen und Hilfekarten ergänzen. Für die Rückmeldung eignet sich ein Kriterienraster, das die Anforderungsbereiche der Aufgabenstellung sichtbar macht – das erleichtert später auch die Bewertung von Klausuren.
Nordrhein-Westfalen führt die Oberstufe über Inhaltsfelder mit inhaltlichen Schwerpunkten und ergänzt sie durch die Kompetenzbereiche Sach-, Methoden-, Urteils- und Handlungskompetenz; hinzu kommen die für den jeweiligen Abiturjahrgang veröffentlichten Vorgaben. Bayern strukturiert den Unterricht im LehrplanPLUS über kompetenzorientierte Lernbereiche, Niedersachsen arbeitet im Kerncurriculum mit Rahmenthemen und unterscheidet grundlegendes und erhöhtes Anforderungsniveau. Hessen gliedert das Kerncurriculum nach Kurshalbjahren, was die Jahresplanung besonders unmittelbar unterstützt.
Baden-Württemberg bindet die Bildungsplaneinheiten zusätzlich an Leitperspektiven wie die Bildung für nachhaltige Entwicklung, die sich in der Geographie ohnehin an vielen Stellen anschließt. Berlin arbeitet mit einem semesterweise gegliederten Rahmenlehrplan für die gymnasiale Oberstufe. Für Ihre Praxis heißt das: Ein Materialpaket aus einem anderen Land ist inhaltlich fast immer brauchbar, die Reihenfolge und die Schwerpunktsetzung aber nicht übertragbar. Deshalb liegt hier für jedes Land ein eigenes Paket vor, statt einer allgemeinen Sammlung.
Fachlehrplan Geographie Oberstufe Sachsen-Anhalt
Lehrplan Erdkunde Oberstufe Saarland
Lehrplan Erdkunde Oberstufe Rheinland-Pfalz
Bildungsplan Geographie Studienstufe Hamburg
Sparpaket XXL Geographie für die OberstufeAls Karten aufgeführt sind Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg und Berlin. Weitere Länder wie Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Hamburg finden Sie in der Übersicht darunter. Die Pakete sind einzeln erhältlich, Sie kaufen also nur das Land, in dem Sie unterrichten.
Ja. Die Pakete für Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen weisen die Anforderungsniveaus getrennt aus, weil die Lehrpläne dieser Länder das ebenfalls tun. Der Unterschied zeigt sich vor allem im Umfang der Materialbasis und im Grad der Selbstständigkeit bei der Auswertung.
Die Pakete verbinden die Lehrplangliederung mit den dazu passenden Unterrichtsreihen, sodass Sie das Material nicht mehr selbst zuordnen müssen. Die Reihen enthalten Arbeitsmaterial und Aufgaben und lassen sich unmittelbar einsetzen.
Wenn die Zahl der zur Verfügung stehenden Unterrichtswochen und die Klausurtermine feststehen, ist die Zuordnung der Reihen zu den Kursthemen in der Regel in einer Sitzung erledigt. Der zeitaufwendige Teil – das Prüfen, welches Material zu welcher Vorgabe passt – ist bereits geleistet.
Zu den Aufgaben der enthaltenen Reihen gehören Lösungen beziehungsweise Erwartungshorizonte. Bei Beurteilungsaufgaben, die mehrere begründete Positionen zulassen, benennen die Lösungen die erwarteten Argumente und Kriterien statt einer einzigen richtigen Antwort.
Lehrpläne werden in den Ländern in unterschiedlichen Abständen fortgeschrieben, die Inhaltsfelder der Geographie bleiben dabei meist stabil, während sich Formulierungen und Schwerpunkte verschieben. Die Materialien selbst sind bearbeitbar und lassen sich an geänderte Vorgaben anpassen.