Strom und Elektrizität - Unterrichtsreihe SEK I
Stromkreis, Spannung und Stromstärke mit einfachen Versuchen und Messprotokollen.
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Physik & Chemie · Mittelschule, AHS & BHS · Schulstufe 5–13
Unterrichtsmaterial für Physik und Chemie in Österreich: Elektrizität, Magnetismus, Kraft und Energie für die Sekundarstufe I, Bindungslehre, Stoffklassen und Kernphysik für die Oberstufe. Alle Reihen sind digitale Sofort-Downloads mit Experimenten, Arbeitsblättern und Lösungen.
Kurz gesagt: Physik und Chemie heißen im Lehrplan 2023 unverändert Physik und Chemie – anders als bei Biologie und Umweltbildung oder Geografie und wirtschaftliche Bildung gab es hier keine Umbenennung. Die Reihen auf dieser Seite reichen von Stromkreis und Magnetismus in der Sekundarstufe I bis zu Ionenbindung, Stoffklassen und radioaktivem Zerfall in der Oberstufe. Für den Einsatz in Österreich sind vor allem Stufenangaben, Notenbezeichnungen und der 50-Minuten-Takt anzupassen.
Beide Gegenstände arbeiten mit demselben Grundmuster: beobachten, messen, modellieren, überprüfen. Wer die Reihen fächerverbindend plant, spart Wiederholungen bei den Methoden – ein Messprotokoll, das in Physik zum Stromkreis eingeführt wurde, trägt in Chemie beim Nachweis von Stoffklassen weiter. Das ist besonders in der Mittelschule hilfreich, wo häufig dieselbe Lehrperson beide Gegenstände unterrichtet.
Inhaltlich verbindet die Energiefrage beide Fächer. Der Vierte Teil des Lehrplans nennt dreizehn übergreifende Themen, darunter Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung, Informatische Bildung und Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung. Eine Reihe zu Energiewende und Elektromobilität bedient alle drei zugleich und lässt sich in der Jahresplanung als fächerverbindendes Vorhaben ausweisen.
Die folgenden fünf Reihen bilden den Kern: Elektrizität und Magnetismus als Einstieg in die Sekundarstufe I, Kraft, Arbeit, Leistung und Energie als mechanische Grundlage, dazu Kunststoffe und Energiewende als chemische Themen mit Alltags- und Umweltbezug.
Stromkreis, Spannung und Stromstärke mit einfachen Versuchen und Messprotokollen.
Magnetfelder, Pole und Anwendungen – anschaulich mit Versuchen für die Klasse.
Die Grundgrößen der Mechanik vom Kraftbegriff bis zur Energieerhaltung.
Aufbau, Eigenschaften und Umweltwirkung von Kunststoffen mit Bewertungsaufgaben.
Energiewende, Biokraftstoffe und Elektromobilität chemisch fundiert beurteilen.
Eine Experimentiereinheit braucht Aufbau, Durchführung, Protokoll und Auswertung. In der 50-Minuten-Einheit geht sich das nur aus, wenn das Material vorbereitet bereitliegt und die Auswertung in die Folgestunde wandert. Wo eine Doppelstunde im Stundenplan steht, lässt sich der ganze Ablauf in einem Zug führen – die Reihen sind so gegliedert, dass beide Varianten möglich sind.
Über das Schuljahr bewährt sich ein Aufbau vom Beobachtbaren zum Modell: erst qualitative Versuche, dann quantitative Messreihen, zuletzt die Formel. Wer im Jänner die Schulnachricht vorbereitet, hat mit Protokollen, kurzen Tests und der laufenden Mitarbeit eine belastbare Grundlage für die Beurteilung beisammen.
| Schulstufe | Schulart | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| 5.–6. Schulstufe | Mittelschule, AHS-Unterstufe | Erste Versuche, Beobachtung und Beschreibung, Sonnensystem |
| 7.–8. Schulstufe | Mittelschule, AHS-Unterstufe | Stromkreis, Magnetismus, Kraft und Energie, einfache Stoffchemie |
| 9.–10. Schulstufe | AHS-Oberstufe, BHS, PTS | Bindungslehre, Stoffklassen, Mechanik mit Rechenaufgaben |
| 11.–12. Schulstufe | AHS-Oberstufe | Atom- und Kernphysik, organische Chemie, Themenbereiche für die mündliche Reifeprüfung |
| 12.–13. Schulstufe | BHS | Anwendungsbezogene Vertiefung im Hinblick auf die Reife- und Diplomprüfung |
Am wirksamsten differenziert man über den Grad der Vorstrukturierung: Eine Gruppe erhält die vollständige Versuchsanleitung mit Tabellenvorlage, eine zweite nur die Fragestellung und die Geräteliste, eine dritte entwickelt den Versuchsaufbau selbst. Alle arbeiten am selben Phänomen, die Auswertung im Plenum bleibt gemeinsam. Die Leistungsniveaus Standard und Standard AHS gelten nur in Deutsch, Mathematik und lebender Fremdsprache – in Physik und Chemie bleibt die Aufgabengestaltung frei.
In der Oberstufe verschiebt sich die Differenzierung auf die Rechen- und Modellebene: dieselbe Messreihe einmal mit vorgegebener Formel, einmal mit eigenständiger Herleitung, einmal mit Fehlerbetrachtung. Kündigt sich eine negative Beurteilung an, greift das Frühwarnsystem nach § 19 SchUG; ein schriftlich vereinbartes Zusatzpaket aus Protokollen und Übungsaufgaben ist dann leichter nachvollziehbar als mündliche Absprachen.
Der Lehrplan 2023 gilt seit 2023/24 aufsteigend für Volksschule, Mittelschule und AHS-Unterstufe; die 8. Schulstufe folgt 2026/27. Der Aufbau ist in allen Gegenständen gleich: Bildungs- und Lehraufgabe, Didaktische Grundsätze, Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche. Die Fachnamen Physik und Chemie blieben unverändert, während etwa Biologie und Umweltbildung neu benannt wurde – bei der Materialsuche lohnt es sich, die alten Bezeichnungen der Nachbarfächer mitzudenken.
Für die Reifeprüfung gilt: Zentral gestellt sind unter anderem Deutsch, Mathematik beziehungsweise Angewandte Mathematik und die lebenden Fremdsprachen. Physik und Chemie sind nicht standardisiert und werden daher mündlich geprüft, mit einem schulintern erstellten Themenpool aus zwei bis drei Themenbereichen je Jahreswochenstunde, höchstens achtzehn. Die abschließende Arbeit darf ausdrücklich forschende Formate annehmen – eine eigene Messreihe mit Dokumentation und Reflexion des Entstehungsprozesses ist damit zulässig.
Zuerst die Stufenangaben. Deutsche Reihen sind nach Klassen benannt, Österreich zählt Schulstufen: „Klasse 7“ entspricht der 7. Schulstufe, also der 3. Klasse Mittelschule oder AHS-Unterstufe; „8. Klasse AHS“ meint dagegen die 12. Schulstufe. Bei naturwissenschaftlichem Material ist das mehr als Kosmetik, weil die Rechenanforderungen an die Mathematikkenntnisse der jeweiligen Schulstufe gekoppelt sind: Ein Blatt, das eine Stufe zu hoch eingeordnet wird, überfordert an der falschen Stelle.
Zweitens Beurteilung und Prüfungsformate. Die Skala lautet Sehr gut (1), Gut (2), Befriedigend (3), Genügend (4), Nicht genügend (5); „mangelhaft“ und „ungenügend“ existieren nicht. Wo eine schriftliche Leistungsfeststellung vorgesehen ist, heißt sie Schularbeit, die kurze Überprüfung heißt Test, dazu kommt die Mitarbeit. Verweise auf VERA gehen ins Leere: In Österreich heißen die Instrumente Bildungsstandards, kurz BIST, und die Individuelle Kompetenzmessung IKM+.
Drittens Zeittakt und Ausstattung. Deutsche Stundenbilder rechnen mit 45 Minuten, in Österreich dauert die Unterrichtsstunde nach dem Schulzeitgesetz fünfzig Minuten – die zusätzliche Viertelstunde ist beim Experimentieren die wertvollste, weil sie für Aufbau und Aufräumen reicht. Statt Kernlehrplänen einzelner deutscher Bundesländer sind Kompetenzbeschreibungen und Anwendungsbereiche zu zitieren, die Schulaufsicht heißt Bildungsdirektion. Praktisch ist, dass Schülerinnen und Schüler ab der 5. Schulstufe über die Geräteinitiative ein Notebook oder Tablet haben: Messwerttabellen und Simulationen lassen sich direkt digital bearbeiten.
Der elektrische Stromkreis
Sparpaket Elektrizität & MagnetismusNein. Die Fachnamen Physik und Chemie blieben unverändert, ebenso Mathematik und Bewegung und Sport. Umbenannt wurden dagegen Nachbarfächer wie Biologie und Umweltbildung, Geografie und wirtschaftliche Bildung sowie Technik und Design – das ist bei der Suche nach fächerverbindendem Material zu beachten.
Die Reihen decken die 5. bis 13. Schulstufe ab, also Mittelschule und AHS-Unterstufe, AHS-Oberstufe, BHS und Polytechnische Schule. Die Tabelle auf dieser Seite ordnet jeder Stufe einen Schwerpunkt zu; die Dateien sind bearbeitbar, der Anspruch lässt sich verschieben.
Die Unterrichtsstunde dauert in Österreich fünfzig Minuten. Deutsche Stundenbilder sind auf 45 Minuten gerechnet, es bleibt also Zeit für Aufbau und Aufräumen. Experimentierphasen mit vollständiger Auswertung sind trotzdem in einer Doppelstunde besser aufgehoben.
Physik und Chemie zählen nicht zu den zentral gestellten Klausurfächern und werden mündlich geprüft. Die Fachlehrkräfte erstellen einen Themenpool aus zwei bis drei Themenbereichen je Jahreswochenstunde, höchstens achtzehn. Jede Reihe dieser Seite lässt sich als Grundlage eines Themenbereichs zuschneiden.
Ja. Für die abschließende Arbeit sind neben der klassischen schriftlichen Form auch forschende Formate zulässig, jeweils mit Dokumentation und Reflexion des Entstehungsprozesses. Eine eigene Messreihe auf Basis einer Reihe dieser Seite ist ein tragfähiger Ausgangspunkt für die Betreuung.
Alle Reihen sind digitale Sofort-Downloads in bearbeitbaren Formaten mit Arbeitsblättern, Versuchsanleitungen und Lösungen. Sie lassen sich ausdrucken oder auf den Notebooks und Tablets aus der Geräteinitiative bearbeiten.