Unterrichtsreihe
Newtonsche Axiome: Kreisbewegungen
Strukturierte Reihe zu den Grundlagen der klassischen Mechanik: Kreisbewegungen und Drehimpulserhaltung ausgehend von den drei Axiomen.
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Physik · Mechanik · Jubiläum 2027
Isaac Newton starb 1727 – 2027 jährt sich sein Tod zum 300. Mal, auch wenn die genaue Datumszählung wegen des damaligen Kalenderwechsels zwischen England und Kontinentaleuropa erklärungsbedürftig ist. Diese Seite ordnet die drei Newtonschen Axiome mit Schülerexperimenten und liefert einen wissenschaftsgeschichtlichen Unterrichtsstrang.
2027 jährt sich Isaac Newtons Tod zum 300. Mal, sofern man den in Kontinentaleuropa bereits gültigen gregorianischen Kalender zugrunde legt, nach dem sein Sterbedatum auf den 31. März 1727 fällt. Für den Physikunterricht lassen sich seine drei Axiome der Mechanik mit den Reihen Newtonsche Axiome: Kreisbewegungen und Drehimpulserhaltung und Kraft, Arbeit, Leistung und Energie mit Schülerexperimenten erarbeiten.
Isaac Newton wurde am 25. Dezember 1642 nach julianischem Kalender geboren, was nach dem in Kontinentaleuropa bereits genutzten gregorianischen Kalender dem 4. Januar 1643 entspricht. England wechselte erst 1752 zum gregorianischen Kalender und begann das Kalenderjahr bis dahin offiziell am 25. März. Newton starb in der Nacht zum 20. März 1726 nach dieser englischen Zählung – umgerechnet auf den gregorianischen Kalender und mit Jahresbeginn am 1. Januar ist das der 31. März 1727.
Für den Unterricht bedeutet das: Die Jahreszahl 1727 ist korrekt, wenn man den international gebräuchlichen gregorianischen Kalender zugrunde legt, während ältere oder englischsprachige Quellen häufig „1726“ oder „1726/27“ notieren, weil sie die zeitgenössische englische Zählung übernehmen. Beide Angaben sind richtig, beziehen sich aber auf unterschiedliche Kalendersysteme. Wer 2027 einen 300. Todestag ankündigt, sollte diesen Punkt kurz erklären, statt ihn zu verschweigen oder ein einzelnes Datum unkommentiert zu übernehmen.
Fachlich wichtiger als das exakte Sterbedatum ist Newtons Werk „Philosophiae Naturalis Principia Mathematica“ von 1687, in dem er die drei Bewegungsgesetze formulierte, die bis heute als Newtonsche Axiome unterrichtet werden: das Trägheitsgesetz, das Grundgesetz der Dynamik (Kraft gleich Masse mal Beschleunigung) und das Wechselwirkungsgesetz („actio gleich reactio“).
Diese drei Gesetze bilden das Rückgrat der klassischen Mechanik im Physikunterricht der Sekundarstufe I und II und lassen sich durchgängig mit einfachen Experimenten belegen, von der Rollreibung auf der Fahrbahn bis zum Rückstoß beim Werfen.
Die folgenden Reihen decken die Newtonschen Axiome von der Sekundarstufe I bis zur Oberstufe ab.
Unterrichtsreihe
Strukturierte Reihe zu den Grundlagen der klassischen Mechanik: Kreisbewegungen und Drehimpulserhaltung ausgehend von den drei Axiomen.
Unterrichtsreihe Sek I
Praxisorientierte Grundlage für die Sekundarstufe I zu Bewegung und Geschwindigkeit, Basis für das erste Newtonsche Axiom.
Unterrichtsreihe Sek I
Reihe zum zweiten Newtonschen Axiom (Kraft gleich Masse mal Beschleunigung) mit Anwendungen auf Arbeit, Leistung und Energie.
Unterrichtsreihe Sek II
Impuls, Energie, Wurfbewegung und Kreisbewegung für Einführungs- und Qualifikationsphase, aufbauend auf den drei Axiomen.
Sparpaket Sek I
Drei Reihen zu Messen, Bewegung und Kräften für Klasse 5 bis 9, als durchgängige Grundlage vor den Newtonschen Axiomen.
FachKomplett
Über 70 Unterrichtsreihen für Sek I und Sek II, deckt Mechanik, Elektrizität und weitere Themen für ein Jubiläumsjahr-Curriculum ab.
Newton entwickelte seine Mechanik nicht im luftleeren Raum: Er baute auf Galileo Galileis Fallgesetzen und Johannes Keplers Planetengesetzen auf und verband beides mit seiner eigenen Gravitationstheorie zu einem einheitlichen System. Diese Verbindung eignet sich, um im Unterricht zu zeigen, wie wissenschaftlicher Fortschritt in der Regel verläuft: nicht als plötzlicher Geniestreich, sondern als Zusammenführung vorheriger Erkenntnisse zu einer neuen, umfassenderen Theorie.
Für die praktische Erarbeitung eignet sich ein Dreischritt je Axiom: Zuerst wird das Gesetz an einem einfachen Alltagsbeispiel eingeführt, etwa dem Anfahren eines Zuges für das Trägheitsgesetz. Danach folgt ein Schülerexperiment, das die Wirkung des Gesetzes sichtbar macht, etwa mit Rollwagen und unterschiedlichen Massen für das zweite Axiom. Zum Abschluss wird das Gesetz formal notiert und auf ein neues Beispiel angewendet.
Für das dritte Axiom (Wechselwirkungsgesetz) bieten sich Experimente mit Luftballonraketen oder Rollwagen an, die durch eine Feder auseinandergestoßen werden: Beide Wagen bewegen sich, obwohl nur eine Feder beteiligt ist, was die Gleichzeitigkeit von Kraft und Gegenkraft direkt erfahrbar macht.
Ein historischer Ausblick auf die Grenzen der Newtonschen Mechanik, etwa im Bereich sehr hoher Geschwindigkeiten, wo die Relativitätstheorie greift, rundet den Strang für die Oberstufe ab, ohne die Bedeutung der Newtonschen Axiome für den Alltag und die Sekundarstufe I zu schmälern.
Die folgende Tabelle ordnet jedem Axiom sein Alltagsbeispiel, ein passendes Schülerexperiment und die Jahrgangsstufe zu.
| Axiom | Kernaussage | Schülerexperiment | Jahrgangsstufe |
|---|---|---|---|
| 1. Trägheitsgesetz | Ein Körper bleibt in Ruhe oder gleichförmiger Bewegung, solange keine Kraft wirkt | Ruckartiges Ziehen einer Tischdecke unter Gegenständen | Klasse 7/8 |
| 2. Grundgesetz der Dynamik | Kraft gleich Masse mal Beschleunigung (F = m · a) | Rollwagen mit unterschiedlichen Zusatzmassen und Federkraftmesser | Klasse 8/9 |
| 3. Wechselwirkungsgesetz | Kraft und Gegenkraft sind gleich groß und entgegengesetzt | Zwei Rollwagen, durch Feder auseinandergestoßen | Klasse 9/10 |
| Gravitationsgesetz (ergänzend) | Anziehungskraft zwischen Massen nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab | Modellrechnung zu Planetenbahnen | Einführungsphase |
| Anwendung Impulserhaltung | Gesamtimpuls in einem System bleibt erhalten | Stoßversuche mit Kugeln unterschiedlicher Masse | Qualifikationsphase |
Der folgende Ablauf lässt sich unabhängig vom verwendeten Material für jedes der drei Axiome einsetzen und auf eine Doppelstunde (90 Minuten) verteilen.
Beides ist richtig, je nach Kalender. Nach der zeitgenössischen englischen Zählung (julianischer Kalender, Jahresbeginn 25. März) starb er am 20. März 1726. Nach dem international gebräuchlichen gregorianischen Kalender mit Jahresbeginn am 1. Januar fällt sein Tod auf den 31. März 1727. Für den 300. Todestag 2027 ist die gregorianische Zählung maßgeblich.
Das Trägheitsgesetz (ein Körper bleibt in Ruhe oder gleichförmiger Bewegung ohne wirkende Kraft), das Grundgesetz der Dynamik (Kraft gleich Masse mal Beschleunigung) und das Wechselwirkungsgesetz (Kraft und Gegenkraft sind gleich groß und entgegengesetzt).
Das Trägheitsgesetz lässt sich bereits in Klasse 7 oder 8 mit einfachen Alltagsbeispielen einführen. Das Grundgesetz der Dynamik folgt meist in Klasse 8 oder 9, das Wechselwirkungsgesetz in Klasse 9 oder 10. Die vollständige mathematische Herleitung ist Gegenstand der Oberstufe.
Zwei Rollwagen, die durch eine gespannte Feder auseinandergestoßen werden, zeigen anschaulich, dass beide Wagen sich bewegen, obwohl nur eine Kraftquelle beteiligt ist. Mit einer Waage lässt sich zusätzlich zeigen, dass die zurückgelegten Strecken vom Massenverhältnis der Wagen abhängen.
Newton baute auf Galileo Galileis Fallgesetzen und Johannes Keplers Planetengesetzen auf und verband beide mit seiner Gravitationstheorie zu einem einheitlichen mechanischen Weltbild, veröffentlicht 1687 in den „Principia“. Dieser Zusammenhang eignet sich, um wissenschaftlichen Fortschritt als Zusammenführung statt als plötzlichen Geniestreich zu zeigen.
Das hängt vom Bundesland und dem jeweils gültigen Kernlehrplan ab. Diese Seite nennt keine erfundenen Prüfungstermine oder Schwerpunkte. Prüfen Sie die aktuellen Vorgaben über die zuständige Landesquelle, etwa das Kultusministerium oder das Landesinstitut Ihres Bundeslands.