Musik· Sek II

Unterrichtsvorbereitung Außermusikalische Bedeutungen: Präsentation, Geräte, Ausfallplan

von Luca 11.09.2026 1 Min. Lesezeit
Außermusikalische Bedeutungen – Unterrichtsmaterial Musikinterpretation Sekundarstufe II

Bei der Unterrichtsvorbereitung zu außermusikalischen Bedeutungen legen Sie vorab fest, wie viele Hördurchgänge mit welchem jeweiligen Hörauftrag die Stunde vorsieht, speichern das Hörbeispiel lokal in guter Qualität und stellen sicher, dass sich einzelne Passagen am Gerät gezielt wiederholen lassen, ohne die gesamte Datei neu starten zu müssen.

Material zu diesem Artikel

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Warum die Anzahl der Hördurchgänge hier entscheidend ist

Außermusikalische Bedeutungen lassen sich selten beim ersten Hören erschließen, weil die Lerngruppe zunächst grundsätzlich hört, bevor sie gezielt auf einzelne Motive oder Klangfarben achtet. Wer nur einen einzigen Durchgang einplant, überfordert die Klasse mit zwei Aufgaben gleichzeitig: dem Gesamteindruck und der Detailanalyse.

Sinnvoll sind mindestens zwei, oft drei Durchgänge mit jeweils einem eigenen Hörauftrag, etwa erst zum Gesamteindruck, dann zu einem bestimmten Motiv und schließlich zur Instrumentierung. Diese Struktur sollte bereits in der Präsentation als klare Abfolge angelegt sein, damit während der Stunde nicht improvisiert werden muss.

Eine verbreitete Fehlvorstellung besteht darin, dass ein einzelnes zusätzliches Hören automatisch zu mehr Erkenntnis führt, unabhängig davon, wonach die Klasse dabei sucht. Ursache ist oft ein zu allgemein formulierter Hörauftrag wie „Hört noch einmal genau hin“. Ein konkret benannter Fokus je Durchgang bringt hier deutlich mehr als ein zusätzlicher, aber unspezifischer Durchgang.

Endgeräte, die gezieltes Wiederholen erlauben

Die Außermusikalische Bedeutungen – Unterrichtsmaterial Musikinterpretation Sekundarstufe II funktioniert am besten mit einer Abspielsoftware, die einzelne Zeitmarken direkt ansteuern kann, statt jedes Mal von vorn beginnen zu müssen. Eine solche Sprungfunktion spart in der Stunde spürbar Zeit, wenn Sie eine bestimmte Passage für den dritten Hörauftrag gezielt wiederholen wollen.

Ein einfacher MP3-Player ohne Zeitmarken erschwert das genaue Ansteuern einer Stelle erheblich. Vorab lohnt sich deshalb ein kurzer Test, ob sich mit der vorhandenen Software oder App tatsächlich präzise auf eine bestimmte Sekunde springen lässt.

Für diesen Test lohnt sich ein fester Arbeitsschritt von etwa zehn Minuten: Sie legen die drei geplanten Zeitmarken bereits vorab in der Software an und prüfen, ob sich jede davon direkt und ohne Verzögerung ansteuern lässt, statt dies erst während der Stunde auszuprobieren.

Dateiformate und Präsentation

MP3 in möglichst hoher Bitrate reicht für die meisten Klassenraumsituationen aus, sollte aber vorab über die tatsächlich verwendeten Lautsprecher getestet werden, weil außermusikalische Bedeutungen oft an leisen Details wie einem einzelnen Instrumenteneinsatz hängen. Eine Präsentation mit eingeblendeten Zeitmarken hilft der Klasse, sich während des Hörens zu orientieren.

Die Reihe zu außermusikalischen Bedeutungen liefert dafür bereits vorbereitete Hörauftrag-Karten, die sich direkt in die Präsentation einbauen lassen, sodass jeder Durchgang für die Klasse sichtbar einen eigenen Fokus bekommt.

Als Bewertungskriterium für eine schriftliche Höranalyse zu diesem Thema eignet sich, ob die Lerngruppe ein konkretes musikalisches Mittel mit der behaupteten außermusikalischen Bedeutung verknüpft, statt die Bedeutung nur zu behaupten. Diese Begründungsleistung wiegt fachlich schwerer als eine originelle, aber unbelegte Interpretation.

Ausfallplan ohne Streaming-Abhängigkeit

Läuft die Internetverbindung während der Stunde nicht, sollte das zentrale Hörbeispiel bereits lokal auf dem verwendeten Gerät liegen, damit alle geplanten Hördurchgänge trotzdem stattfinden können. Ein USB-Stick mit derselben Datei sichert zusätzlich für den Fall ab, dass der Klassenraumrechner gewechselt werden muss.

Als konkretes Beispiel für Programmmusik mit klar erkennbaren außermusikalischen Bezügen eignet sich die Unterrichtsreihe zur Moldau von Smetana, die sich mit derselben Mehrfach-Hördurchgang-Struktur unterrichten lässt und für jüngere Klassen einen zugänglicheren Einstieg bietet.

In einer jüngeren Lerngruppe der Sekundarstufe I reichen häufig zwei statt drei Hördurchgänge, wenn der zweite Durchgang Motiv und Instrumentierung gemeinsam statt getrennt abfragt. In der Oberstufe lohnt sich dagegen die dritte, feinere Unterscheidung, um subtilere außermusikalische Bezüge herauszuarbeiten.

Weiterführende Planung und Medienkompetenz

Wie sich das Hörbeispiel grundsätzlich für den Musikunterricht vorbereiten lässt, ordnet die Übersichtsseite zur Vorbereitung des Hörbeispiels im Musikunterricht ein. Zu Material, Zeitbedarf und Stundenaufbau insgesamt liefert die Grundlagenseite zu Material, Zeitbedarf und Stundenaufbau in der Unterrichtsvorbereitung weitere Kriterien.

Für Lerngruppen ohne Instrumentarium eignet sich der Beitrag zu Musik ohne Instrumente unterrichten, zur Begriffsklärung der Beitrag zum Unterschied zwischen Programmmusik und absoluter Musik und landesbezogen der Beitrag zur Höranalyse nach den Fachanforderungen in Schleswig-Holstein. Für den bilingualen Unterricht liegt bei teachlessons.us mit englischsprachigem Material zu Concept Albums und Medienkompetenz das passende Parallelangebot für CLIL-Klassen und internationale Schulen.

Häufige Fragen

Wie viele Hördurchgänge braucht eine Stunde zu außermusikalischen Bedeutungen?

Meist zwei bis drei Durchgänge mit jeweils eigenem Hörauftrag: erst der Gesamteindruck, dann ein bestimmtes Motiv, schließlich die Instrumentierung. Ein einziger Durchgang überfordert die Klasse häufig, weil Gesamteindruck und Detailanalyse dann gleichzeitig verlangt werden, statt nacheinander schrittweise aufgebaut zu werden.

Welche Abspielsoftware eignet sich für mehrfaches gezieltes Wiederholen?

Am besten eine Software oder App mit direkt ansteuerbaren Zeitmarken, damit Sie eine bestimmte Passage nicht jedes Mal von vorn abspielen müssen. Ein einfacher MP3-Player ohne diese Funktion kostet in der Stunde spürbar Zeit und sollte vorab durch eine geeignetere Lösung ersetzt werden.

Was tue ich, wenn die Internetverbindung während der Stunde ausfällt?

Speichern Sie das zentrale Hörbeispiel vorab lokal auf dem verwendeten Gerät, damit alle geplanten Hördurchgänge unabhängig von der Verbindung stattfinden können. Ein zusätzlicher USB-Stick mit derselben Datei sichert ab, falls Sie kurzfristig auf einen anderen Klassenraumrechner ausweichen müssen. So bleibt die geplante Abfolge der Höraufträge auch bei einem technischen Defekt vollständig durchführbar.

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Über den Autor
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Luca
Bildungsgestalter & Gründer von stifo.de

Luca beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Frage, was guten Unterricht ausmacht - und wie Lehrkräfte dabei wirklich entlastet werden können. Als Gründer von stifo.de entwickelt er strukturierte Unterrichtsmaterialien, die Lehrerinnen und Lehrer im Alltag spürbar unterstützen: durchdacht aufgebaut, direkt einsetzbar und didaktisch solide.

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Die Einzellizenz gilt für eine Lehrkraft. Du darfst das Material ausdrucken und im eigenen Unterricht beliebig oft einsetzen. Die digitalen Dateien an andere Lehrkräfte weiterzugeben oder sie zu veröffentlichen, ist davon nicht gedeckt.

Für Fachschaften gibt es bei vielen Produkten eine Schullizenz, die mehrere Lehrkräfte einer Schule abdeckt. Sie steht direkt auf der Produktseite zur Auswahl.

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