Rahmenlehrplan Informatik Berlin: Vorgaben, Unterrichtsplanung und Material
Der Rahmenlehrplan in Berlin beschreibt für Informatik Kompetenzen und Themenfelder und lässt die konkrete Ausgestaltung bei der Schule. Sie entscheiden also, mit welchen Beispielen, Werkzeugen und Sozialformen Sie arbeiten, und halten das im schulinternen Curriculum fest. Wichtig ist dabei die Frage der Ausstattung, denn tragfähiger Informatikunterricht muss auch dann funktionieren, wenn der Computerraum belegt ist. Die verbindliche Fassung der Vorgaben steht bei der für Bildung zuständigen Senatsverwaltung des Landes Berlin.
Die im Text erwähnten Unterrichtsmaterialien auf einen Blick. Digitaler Download, sofort einsetzbar.
Was der Rahmenlehrplan für Informatik in Berlin regelt
Rahmenlehrpläne sind kompetenzorientiert angelegt und beschreiben, was Schülerinnen und Schüler am Ende eines Abschnitts können sollen. Sie ordnen diesen Erwartungen Themenfelder zu und verzichten weitgehend auf Vorgaben zu einzelnen Stunden. Die Umsetzung liegt damit bei der Fachkonferenz.
Die Verankerung des Faches Informatik unterscheidet sich zwischen den Ländern stark. Je nach Schulform und Jahrgang findet sich ein eigenständiges Pflichtfach, ein Wahlpflicht- oder Wahlangebot oder eine enge Verbindung mit der Medienbildung. Welche Regelung für Ihre Schule gilt, entnehmen Sie den aktuellen Vorgaben des Landes.
Viele Rahmenlehrpläne enthalten zusätzlich übergreifende Teile, die für alle Fächer gelten und Medienbildung als gemeinsame Aufgabe beschreiben. Für den Informatikunterricht bedeutet das eine Abstimmung mit anderen Fächern: Sie liefern die technische Erklärung, während andere Fächer die Anwendung im jeweiligen Kontext übernehmen.
Von der Vorgabe zur Unterrichtsreihe
Die Planung wird belastbar, wenn Sie die Ausstattungsfrage von Anfang an mitdenken und nicht erst bei der Stundenvorbereitung.
- Jahresplanung: Markieren Sie, welche Reihen zwingend Geräte brauchen und welche ohne auskommen, und verteilen Sie beide Typen über das Schuljahr.
- Reihenplanung: Formulieren Sie ein Produkt, das sich auch bei eingeschränkter Technik erstellen lässt, etwa eine dokumentierte Planung statt einer fertigen Umsetzung.
- Stundenraster: Planen Sie je Reihe mindestens eine Ersatzstunde ohne Rechner ein.
- Leistungsbewertung: Bewerten Sie Kriterien, die von der Geräteverfügbarkeit unabhängig sind, etwa Nachvollziehbarkeit und fachliche Begründung.
Diese Aufteilung nimmt der Raumfrage einen Teil ihrer Schärfe. Wenn die Hälfte der Reihen bewusst ohne Geräte konzipiert ist, entsteht kein Ausfall, sondern ein Wechsel der Arbeitsform. Für die Lerngruppe ist der Wechsel zwischen Papier und Bildschirm zudem lernförderlich, weil Konzepte zweimal in unterschiedlicher Darstellung auftreten.
Passendes Unterrichtsmaterial für Informatik in Berlin
Für diese Kombination gibt es kein eigenes Lehrplanpaket, weshalb eine breit angelegte Reihensammlung die tragfähigste Grundlage ist. Die FachKomplett Informatik mit über 60 Unterrichtsreihen enthält sowohl geräteabhängige als auch gerätefreie Einheiten und lässt sich an den Vorgaben des Landes einordnen.
Für die Abstimmung mit dem übergreifenden Teil eignet sich die Unterrichtsreihe Medienbildung und Medienkompetenz, die den Bogen von der Nutzung zur Reflexion schlägt und ohne aufwendige Technik auskommt.
Fachlich anspruchsvoll und dennoch gut auf Papier umsetzbar ist Daten und Codierung: Binärsystem und digitale Bilder, weil sich Pixel und Farbwerte in Rastern nachbauen lassen. Einen gestalterischen Zugang eröffnet zusätzlich Webdesign und UX-Design, das sich für fächerverbindende Vorhaben anbietet.
Sekundarstufe I und Sekundarstufe II unterscheiden
In der Sekundarstufe I entstehen die Grundvorstellungen, auf denen später alles aufbaut, und dafür sind analoge Zugänge oft wirksamer als Software. Wie sich zentrale Konzepte ohne Rechner erschließen lassen, zeigt der Beitrag Algorithmisches Denken fördern – auch ohne Computer.
In der Sekundarstufe II steigt der Anteil an Formalisierung und eigenständiger Umsetzung, und der Gerätebedarf nimmt entsprechend zu. Für die inhaltliche Vorbereitung in der Mittelstufe eignen sich die Beiträge Wie funktionieren digitale Bilder? RGB, Pixel und Codierung und Cybersecurity für Jugendliche.
Damit die Progression trägt, sollte die Fachkonferenz festhalten, welche Konzepte in welcher Stufe eingeführt werden. Andernfalls wiederholt die Oberstufe Inhalte auf gleichem Niveau, statt sie zu vertiefen.
Häufige Fragen
Wie viel Informatikunterricht ist ohne Computerraum möglich?
Ein erheblicher Teil der Grundlagen lässt sich ohne Geräte erarbeiten, etwa Algorithmen, Codierung und Netzwerkmodelle. Geräte sind für Programmierung und praktische Anwendungen nötig. Eine Mischung beider Formen macht die Jahresplanung robuster gegenüber Raumengpässen.
Wie stimme ich Informatik und Medienbildung ab?
Legen Sie in der Fachkonferenz fest, welches Fach welchen Aspekt übernimmt, und dokumentieren Sie das im schulinternen Curriculum. Der Informatikunterricht erklärt die Funktionsweise, andere Fächer arbeiten mit den Anwendungen. Maßgeblich sind dabei die Vorgaben des Landes.
Wo finde ich die verbindliche Fassung der Vorgaben?
Verbindlich sind die veröffentlichten Rahmenlehrpläne der zuständigen Senatsverwaltung. Handreichungen und Materialien Dritter unterstützen die Umsetzung, ersetzen die Vorgabe aber nicht. Prüfen Sie zu Beginn jedes Schuljahres, ob eine aktualisierte Fassung vorliegt.
Das ganze Fach Informatik in einer Reihe
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€99,90Zur Reihe
- Alle zentralen Themen des Fachs in einem Paket
- Arbeitsblätter mit Lösungen, Präsentationen und Verlaufsplänen
- Editierbare Formate, damit du an deine Lerngruppe anpassen kannst
- Deutlich günstiger als die enthaltenen Reihen einzeln
Luca beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Frage, was guten Unterricht ausmacht - und wie Lehrkräfte dabei wirklich entlastet werden können. Als Gründer von stifo.de entwickelt er strukturierte Unterrichtsmaterialien, die Lehrerinnen und Lehrer im Alltag spürbar unterstützen: durchdacht aufgebaut, direkt einsetzbar und didaktisch solide.
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FAQ zu den Unterrichtsmaterialien
Das Sortiment reicht von der Kita über die Grundschule und die Sekundarstufe I (Klasse 5–10) bis zur Sekundarstufe II und zur Berufsschule. Jedes Material ist nach Fach, Stufe und - wo sinnvoll - nach Bundesland beschriftet.
Viele Reihen lassen sich mit kleinen Anpassungen auch in benachbarten Schulformen einsetzen, weil die Aufgaben in mehreren Anforderungsniveaus vorliegen.
Eine vollständige Reihe enthält in der Regel:
- mehrere Arbeitsblätter mit ausgearbeiteten Lösungen
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- einen Verlaufsplan für die Stundenstruktur
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Die Dateien liegen in editierbaren Formaten vor, damit du Inhalte an deine Lerngruppe anpassen kannst.
Direkt nach dem Kauf erhältst du eine Bestätigungs-E-Mail mit dem Download-Link. Zusätzlich liegen die Dateien dauerhaft in deinem Kundenkonto unter „Bestellungen" - ohne Ablaufdatum und ohne Downloadlimit.
Es gibt keinen Versand und keine Wartezeit: Der Download steht unmittelbar nach dem Abschluss der Bestellung bereit.
Die Einzellizenz gilt für eine Lehrkraft. Du darfst das Material ausdrucken und im eigenen Unterricht beliebig oft einsetzen. Die digitalen Dateien an andere Lehrkräfte weiterzugeben oder sie zu veröffentlichen, ist davon nicht gedeckt.
Für Fachschaften gibt es bei vielen Produkten eine Schullizenz, die mehrere Lehrkräfte einer Schule abdeckt. Sie steht direkt auf der Produktseite zur Auswahl.
Eine Unterrichtsreihe deckt ein einzelnes Thema ab, etwa „Genetik" oder „Kurzgeschichten analysieren". Sie passt, wenn du gezielt eine Sequenz vorbereitest.
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Die Materialien orientieren sich an den veröffentlichten Vorgaben der Länder - je nach Bundesland am Kernlehrplan, Kerncurriculum, Bildungsplan, Rahmenlehrplan oder an den Fachanforderungen. Für viele Fächer gibt es eigene Pakete je Bundesland.
Eine Prüfung, Zulassung oder Empfehlung durch ein Ministerium besteht nicht. Da die Vorgaben zwischen den Ländern abweichen, lohnt sich vor dem Einsatz ein kurzer Abgleich mit dem schulinternen Lehrplan.
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