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Unterrichtsreihe Kunst: Antike Bildwelten & Historizität der Medien
Unterrichtsreihe Kunst: Antike Bildwelten & Historizität der Medien
Von römischen Mosaiken bis zur digitalen Rekonstruktion – Antike Bildwelten historisch deuten und künstlerisch reflektieren
Die Unterrichtsreihe „Historizität bildnerischer Medien – Antike Bildwelten im Spiegel der Kunst“ erschließt Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe die vielschichtige Beziehung zwischen antiker Bildsprache und moderner Kunstproduktion. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit der historischen Bedingtheit von Kunstwerken, ihrem medialen Wandel und ihrer Funktion im gesellschaftlichen Kontext – von der Antike bis heute.
Die Reihe führt in zentrale Konzepte der Historizität und Medialität bildnerischer Darstellungen ein und verknüpft diese mit praxisnahen Aufgaben aus der Kunstproduktion und Bildanalyse. Antike Artefakte – etwa Wandmalereien aus Pompeji, Skulpturen der griechischen Klassik oder politische Bildprogramme des römischen Reichs – werden unter Aspekten wie Material, Funktion, Repräsentation und Inszenierung untersucht.
Dabei werden Verbindungen zur Gegenwartskunst und zu medialen Transformationen gezogen: Wie rezipieren Künstlerinnen und Künstler der Moderne (z. B. Anselm Kiefer, Jeff Koons, Antony Gormley) antike Formen und Inhalte? In welchem Spannungsfeld steht der Rückgriff auf antike Bildsprache zwischen Zitat, Kritik und Rekonstruktion?

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