Anpassung und Widerstand: Weiße Rose, 20. Juli und Ausstellungskonzept · Einzellizenz (1 Lehrkraft) · €39,90
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Anpassung und Widerstand: Weiße Rose, 20. Juli und Ausstellungskonzept – Unterrichtsreihe Geschichte Sek II, 12 Stunden
Komplett geplante Unterrichtsreihe für Geschichte (Sek II · GK/LK): 12 Stunden à 45 Minuten mit Material, Lösungen und Leistungsnachweis.
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Was steckt in „Anpassung und Widerstand: Weiße Rose, 20. Juli und Ausstellungskonzept“?
12 ausgearbeitete Unterrichtsstunden à 45 Minuten für Geschichte (Sek II · GK/LK). Ablauf: Einstieg → Erarbeitung → Analyse → Vertiefung → Sicherung → Projekt → Überarbeitung → Praxis. Im Paket: 4 Bausteine mit zusammen 42 Seiten. Leistungsnachweis: Übungsklausur, Transferprodukt.
„Leistet passiven Widerstand“: Der Satz stammt aus dem ersten Flugblatt der Weißen Rose vom Juni 1942, und er fordert etwas, wovon er nicht berichtet. Die Reihe liest den Appell als Mobilisierungsversuch, vergleicht Flugblattverbreitung und Umsturzplanung nach Ziel, Adressaten, Ressourcen und Risiko und trennt politische Wirkung von moralischem Urteil. Am Ende entwerfen die Lernenden ein Ausstellungskonzept mit zwei belegten Biografien und einer Begriffstafel.
- Fach
- Geschichte
- Stufe
- Sek II · GK/LK
- Umfang
- 12 × 45 Min. plus Wahlstationen, auch als 6 Doppelstunden
- Material
- 42 Seiten in drei A4-PDFs, dazu bearbeitbare Inhalte als JSON
- Leistungsnachweis
- Übungsklausur (90 Min., 60 Inhaltspunkte) mit Erwartungshorizont
- Lehrplanbezug
- Orientierung an den Vorgaben für das Zentralabitur NRW 2029
Die 12 Unterrichtsstunden
Tippe auf eine Stunde, um Ziel, Ablauf und Material zu sehen. Die Farben zeigen die Phase der Reihe.
- Stunde 1Einstieg
Titelmotiv, Vorwissen und Leitfragen
Das KI-Titelmotiv wird gekennzeichnet, danach sammeln die Lernenden Vorwissen. Drei Leitfragen betreffen den Appell, den Vergleich der Handlungsformen und das Urteil.
Material Schülerheft S. 1–2
- Stunde 2Erarbeitung
Begriffe, Netzwerke, Verantwortung
Leseteams lesen „Begriffe und Abstufungen“, „Unterschiedliche Netzwerke“ und „Verantwortung ohne Rollenzwang“. Das Begriffsnetz unterscheidet Verweigerung, Protest und Umsturz.
Material Schülerheft S. 3–5
- Stunde 3Analyse
Flugblatt der Weißen Rose erschließen
M1 bringt den Aufruf „Leistet passiven Widerstand“ mit Verweis auf das Bundesarchiv. In Aufgabe A1 ordnen die Lernenden Textart, Adressaten und Aussagegrenze ein.
Material Schülerheft S. 6–7
- Stunde 4Analyse
Appell oder Bericht?
Aufgabe A2: Was belegt ein Imperativ, und was nicht? Die Belegprüfung trennt den Mobilisierungsversuch vom erreichten Erfolg.
Material Schülerheft S. 8, 12
- Stunde 5Vertiefung
Weiße Rose und 20. Juli vergleichen
M2 stellt beide Handlungsformen gegenüber. Aufgabe A3 vergleicht Ziel, Adressaten, Ressourcen und Risiko, ohne die Beteiligten zu einer Gruppe zu verschmelzen.
Material Schülerheft S. 9–10
- Stunde 6Sicherung
Urteil und Planung des Ausstellungskonzepts
In Aufgabe A4 trennen die Lernenden Wirkung, Absicht, Risiko und normative Bewertung. Danach planen sie im Blatt P2 zwei Varianten des Konzepts.
Material Schülerheft S. 11, 16
- Stunde 7Projekt
Erste Fassung des Konzepts
Teams aus zwei bis drei Personen wählen zwei Biografien aus und entwerfen die Begriffstafel. Die Auswahl wird begründet, ein Ranking von Mut oder Leid ist ausgeschlossen.
Material Schülerheft S. 15
- Stunde 8Projekt
Belege und Auswahlregel prüfen
Die Teams prüfen, ob beide Biografien belegt sind und ob ihre Auswahlregel auch gescheiterte Versuche und Hilfe für Verfolgte erfassen würde.
Material Schülerheft S. 15–16
- Stunde 9Überarbeitung
Feedback in Tandems
Tandempräsentation, dann Rückmeldung zu einer konkreten Stelle des Konzepts mit umsetzbarer Änderung im Blatt P3.
Material Schülerheft S. 17
- Stunde 10Überarbeitung
Zweite Fassung
Die Teams überarbeiten Biografien, Begriffstafel und Begründung und dokumentieren, welche Vorschläge sie übernommen oder begründet abgelehnt haben.
Material Schülerheft S. 17
- Stunde 11Praxis
Präsentation und Diskussion
Die Konzepte werden verglichen. Diskutiert wird, welche Kategorien den Begriff Widerstand schärfen und wo er beliebig würde.
Material Lehrermaterial S. 3, 9
- Stunde 12Sicherung
Rückkehr zur Leitfrage
Individuelle Reflexion: Welche Vorstellung hat sich verändert, welche Aussage trägt jetzt einen Beleg, welche Grenze der eigenen Erklärung ist erkennbar?
Material Schülerheft S. 18
Komplett geplant: 12 Stunden, 42 Seiten, sofort einsetzbar.
Das ist enthalten
Lern- und Arbeitsheft
24 SeitenLeitfragen, drei Reader-Texte, Material M1 (Flugblatt-Impuls) und M2 (Vergleichsdarstellung), Aufgaben A1 bis A4, Methodenblatt, Glossar mit Begriffen wie Verweigerung, Umsturz und Handlungsspielraum, Bildkritik zum KI-Motiv, Projektblätter P1 bis P3, Reflexion und sechs Wahlstationen.
Lehrermaterial
12 SeitenKonzeption, Stoffverteilung mit Minutenangaben, Lösungen zu A1 bis A4, Musterabsatz, Differenzierung, Projektbewertung, Lösungen der Wahlstationen sowie Quellen und KI-Transparenz.
Klausur mit Erwartungshorizont
6 SeitenKlausurvorschlag mit einem neuen didaktischen Modell, Erwartungshorizont zu drei Aufgaben und Bewertungsbogen.
Bearbeitbare Fassung
JSONAlle Texte, Aufgaben und Lösungen als strukturierte Datei zum Anpassen.
Kompetenzen
- Begriffe wie Verweigerung, Protest und Umsturz als Analysewerkzeuge verwenden
- Einen appellativen Quellentext von einem Bericht über Wirkung unterscheiden
- Handlungsformen nach Ziel, Ressourcen und Risiko vergleichen, ohne Mut oder Leid zu ordnen
- Wirkung, Absicht und normatives Urteil trennen und Auswahlkriterien für eine Darstellung begründen
Darauf kannst du dich verlassen
- Stoffverteilung für 12 Stunden mit Minutenangaben für jede Phase.Lehrermaterial
- Kennzeichnung der Materialarten Originalzitat, eigene Vergleichsdarstellung und neues Modell sind getrennt ausgewiesen.M1, M2, Klausur
- Drei Hilfestufen mit Sprachgerüst; die Zuordnung kann je Aufgabe wechseln.Basis, Standard, Vertiefung
- Erwartungshorizont mit Teilpunkten Punkteverteilung je Aufgabe, erkennbare Teilleistungen werden anteilig honoriert.Klausur
Leistungsbewertung
Drei Aufgaben mit 12, 30 und 18 Inhaltspunkten zu einem Ausstellungskonzept als Modell. Der Bewertungsbogen ergänzt 40 Punkte für Aufbau und Sprache und kommt auf 100 Punkte.
Das Ausstellungskonzept wird mit einem Vorschlag von 40 Punkten bewertet. Technischer Aufwand und persönliche Offenlegung zählen nicht.
Die Klausur ist ein didaktischer Vorschlag und keine amtliche Abiturprüfung. Punkte werden nicht automatisch in Noten umgerechnet, die Fachkonferenz legt Benotung und Anforderungen fest. Das Klausurmaterial ist ein neues Modell und kein historisches Dokument, das Titelmotiv ein KI-Bild und kein historisches Foto.
Für wen eignet sich die Reihe?
Für Geschichtskurse der Oberstufe (GK/LK), die Anpassung und Widerstand im NS-Staat an zwei Beispielen vergleichen und über Begriffe und Urteilskriterien nachdenken. Die Reihe ist kein Überblick über alle Formen von Widerstand und Verfolgung und behauptet keine vollständige Abdeckung aller Abiturinhalte.
Fragen zu „Anpassung und Widerstand: Weiße Rose, 20. Juli und Ausstellungskonzept“
Welche Originalquelle ist enthalten?
Woher stammen die übrigen Texte?
Passt die Reihe zu den Abiturvorgaben?
Müssen Lernende sich in Verfolgte oder Täter hineinversetzen?
Lässt sich die Reihe in Doppelstunden unterrichten?
Wie bekomme ich das Material nach dem Kauf?
Was ist der Unterschied zwischen Einzellizenz und Schullizenz?
In welchem Format liegt das Material vor?
Wie kann ich bezahlen?
Was passiert, wenn das Material nicht zu unseren Vorgaben passt?
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Kurzfazit
„Anpassung und Widerstand: Weiße Rose, 20. Juli und Ausstellungskonzept“ ist eine vollständig ausgearbeitete Unterrichtsreihe für Geschichte (Sek II · GK/LK) mit 12 geplanten Stunden. Ablauf, Material und Lösungen liegen fertig vor, sodass die Reihe ohne eigene Vorplanung starten kann.
ⓘ KI-Transparenz
Bei der Erstellung dieses Materials können KI-gestützte Systeme zur Erstellung oder Bearbeitung von Texten, Illustrationen und Bildern eingesetzt worden sein. Dies umfasst auch stilisierte sowie realistisch wirkende künstlich erzeugte oder bearbeitete Darstellungen. KI-unterstützte Inhalte werden redaktionell geprüft und bearbeitet. Synthetische Darstellungen sind, sofern nicht anders gekennzeichnet, nicht als dokumentarischer Nachweis realer Personen, Orte oder Ereignisse zu verstehen.