Editable Sight Word Bundle – Fry und Dolch
Bündelt die Arbeitsblätter zu beiden Wortlisten als Druck- und Digitalversion.
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Englisch · Sight Words & Leseflüssigkeit · Klasse 1–2
Editierbare Arbeitsblätter für den frühen Leseaufbau im Englischen: Sight Words nach den Listen von Dolch und Fry werden erkannt, geschrieben, gebaut und in Sätzen angewendet. Die Materialien liegen in Differenzierungsstufen vor und lassen sich als Druckversion sowie digital in Google Slides und PowerPoint einsetzen.
Kurz gesagt: Sight Words sind hochfrequente englische Wörter, die auf einen Blick erkannt werden sollen, weil sie sich lautlich oft nicht regelmäßig erschließen lassen. Die editierbaren Dolch- und Fry-Arbeitsblätter trainieren sie in drei Differenzierungsstufen – vom Nachspuren über das Zusammenbauen bis zum eigenständigen Satzbau – und führen so zur Leseflüssigkeit.
Ein kleiner Teil des englischen Wortschatzes trägt einen großen Teil jedes Textes: Wörter wie the, and, was, said oder they erscheinen in nahezu jedem Satz. Wer sie jedes Mal einzeln erlesen muss, verbraucht seine Aufmerksamkeit für den Entschlüsselungsvorgang und hat keine Kapazität mehr für den Inhalt. Werden diese Wörter dagegen als Ganzes gespeichert, entlastet das den Leseprozess spürbar, und die Lernenden erfassen zusammenhängende Sätze statt einzelner Buchstabenfolgen.
Hinzu kommt eine Besonderheit des Englischen: Viele der häufigsten Wörter folgen den üblichen Laut-Buchstaben-Zuordnungen gerade nicht. Wer said oder one nach den Regeln der Phonics zu erlesen versucht, kommt zu einem falschen Ergebnis. Deshalb ergänzen Sight-Word-Übungen die Phonics-Arbeit, statt sie zu ersetzen: Regelmäßige Wörter werden erlesen, die häufigen unregelmäßigen zusätzlich als Ganzwort gesichert. Beide Zugänge zusammen ergeben einen tragfähigen Leseaufbau.
Die Pakete decken die gängigen Wortlisten, die Übungsformate und den Übergang zum Satzbau ab.
Bündelt die Arbeitsblätter zu beiden Wortlisten als Druck- und Digitalversion.
Übt die 100 häufigsten Wörter der Fry-Liste, auch für Google Slides und PowerPoint.
Dasselbe Wort auf drei Anforderungsniveaus – für heterogene Lerngruppen.
Führt vom einzelnen Wort zum vollständigen Satz und trainiert die Leseflüssigkeit.
Arbeitet die Primer-Stufe der Dolch-Liste systematisch durch.
Verbindet die Wortarbeit mit Themen aus Herbst, Winter und Frühling.
Bewährt ist ein fester wöchentlicher Rhythmus mit einer kleinen Wortmenge. Fünf bis acht neue Wörter pro Woche reichen aus; entscheidend ist die Wiederholung über mehrere Tage in wechselnden Formaten. Ein möglicher Ablauf: am ersten Tag das Wort sehen, hören und nachspuren, am zweiten Tag aus Buchstabenkarten bauen, am dritten Tag in einer Wortsuche wiederfinden, am vierten Tag selbst schreiben und am fünften Tag in einem Satz verwenden. Die Arbeitsblätter sind so aufgebaut, dass dieselben Wörter in diesen unterschiedlichen Zugriffen wiederkehren.
Weil die Vorlagen editierbar sind, lässt sich die Wortauswahl an das eigene Lehrwerk anpassen. Sinnvoll ist das vor allem dann, wenn die im Unterricht eingeführten Themenwörter mit den Sight Words zusammengeführt werden sollen – etwa wenn nach der Einheit zu Farben ein Satz wie „I like the red one“ entstehen soll. Für die tägliche Routine eignen sich außerdem kurze Wortkartenrunden zu Stundenbeginn: Die Karten werden in schneller Folge gezeigt, richtig erkannte Wörter kommen auf einen Stapel, unsichere bleiben im Umlauf.
| Stufe | Einsatz | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Vorschule / Klasse 1 | Wörter erkennen | Trace, Write, Build und Find – erster Zugriff auf das Wortbild |
| Klasse 1/2 | Leseflüssigkeit | Fry First 100 und Dolch Primer als wiederkehrendes Training |
| Klasse 2 | Sätze bauen | Sentence Building und Transfer in eigene kurze Texte |
Die drei Anforderungsstufen unterscheiden sich in der Menge der Vorgaben: Auf der ersten Stufe wird das Wort nachgespurt und aus vorgegebenen Buchstaben zusammengesetzt, auf der zweiten teilweise selbst geschrieben, auf der dritten frei notiert und in einem eigenen Satz verwendet. Damit kann dieselbe Wortliste gleichzeitig in einer Lerngruppe mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen bearbeitet werden, ohne dass für einzelne Kinder ein Sonderweg vorbereitet werden muss.
Zur Lernstandserhebung genügt eine kurze Einzelabfrage mit Wortkarten, bei der notiert wird, welche Wörter innerhalb weniger Sekunden erkannt werden. Diese Erhebung eignet sich als Ausgangs- und als Vergleichsmessung nach einigen Wochen und macht Fortschritte für die Kinder sichtbar. Wichtig ist, dass die Rückmeldung sich auf die Zahl der sicher erkannten Wörter bezieht und nicht auf Geschwindigkeit allein – Tempo ergibt sich aus Sicherheit, nicht umgekehrt.
Der frühe Englischunterricht ist in Deutschland überwiegend mündlich angelegt; Lesen und Schreiben treten hinzu, sind aber nicht der Ausgangspunkt. Sight-Word-Arbeit passt dazu, wenn sie an bereits mündlich gesicherten Wortschatz anschließt: Erst wird das Wort gehört und gesprochen, dann als Schriftbild angeboten. In dieser Reihenfolge unterstützt das Material den Aufbau von Wortschatz und Schriftbild, ohne die Lernenden mit unbekannter Lautung zu überfordern.
Über die Grundschule hinaus lassen sich die Materialien auch in bilingualen Klassen, in internationalen Lerngruppen und in der Förderung eingesetzter Lernender nutzen, deren Englischerwerb im schulischen Alltag stattfindet. Für Lehrkräfte, die englischsprachiges Material bevorzugen, ist außerdem relevant: Arbeitsanweisungen und Wortmaterial sind durchgängig englisch, sodass kein Sprachwechsel innerhalb des Arbeitsblattes nötig ist.
Trace, Write, Build & Find – Dolch und Fry
Seasonal Sight Word Worksheets K–2
Grade 1 Phonics Writing Prompts
Grade 2 Phonics & Phonological Awareness
Daily ELA Practice – Task Cards Klasse 3–5Sight Words sind hochfrequente englische Wörter, die beim Lesen sofort erkannt werden sollen. Da sie in nahezu jedem Satz vorkommen und sich zum Teil nicht regelmäßig erlesen lassen, entlastet ihre sichere Beherrschung den gesamten Leseprozess. Die Aufmerksamkeit kann dann auf den Inhalt statt auf die Entschlüsselung einzelner Buchstaben gerichtet werden.
Beide Listen erfassen häufige Wörter, gehen aber unterschiedlich vor. Die Dolch-Liste ist nach Stufen geordnet, beginnend mit Pre-Primer und Primer, und enthält vor allem Funktionswörter. Die Fry-Liste ordnet Wörter nach ihrer Häufigkeit in Texten und umfasst zusätzlich Inhaltswörter. Die Listen überschneiden sich in großen Teilen, sodass beide Zugänge kombinierbar sind.
Ja, die Wortlisten lassen sich in den Vorlagen austauschen, sodass Sie die Übungsblätter an Ihr Lehrwerk oder an den aktuellen Unterrichtswortschatz anpassen können. Layout und Aufgabenformate bleiben dabei erhalten, nur die eingesetzten Wörter ändern sich.
Ja, mehrere Pakete liegen zusätzlich in digitaler Form vor und lassen sich in Google Slides beziehungsweise PowerPoint bearbeiten. Damit sind sie sowohl für die Arbeit am Tablet als auch für die Projektion im Klassenraum einsetzbar.
In der Regel genügen fünf bis acht neue Wörter pro Woche. Entscheidend ist weniger die Menge als die Wiederholung: Dieselben Wörter sollten über mehrere Tage in wechselnden Aufgabenformaten wiederkehren, damit sich das Wortbild festigt.
Nein, beide ergänzen einander. Regelmäßig aufgebaute Wörter werden über die Laut-Buchstaben-Zuordnung erlesen, häufige unregelmäßige Wörter zusätzlich als Ganzwort gesichert. Erst die Verbindung beider Zugänge führt zu einem tragfähigen Leseaufbau.