Unterrichtsreihe
Nigeria verstehen: Identität, koloniales Erbe und Zukunft
Perspektiven vergleichen, Position auf Englisch beziehen, Audioausstellung produzieren. 39,90 € Einzellizenz, 199,50 € Schullizenz.
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Englisch Sek II · Postcolonial Perspectives
Eine kompakte Reihe für Grund- und Leistungskurse, die Perspektiven auf Nigeria vergleicht und zu einer begründeten Position auf Englisch führt. Am Ende steht eine Audioausstellung.
Wie spricht man im Englischunterricht über ein Land mit über 200 Millionen Menschen, ohne es auf eine einzige Geschichte zu verkürzen? Die Reihe Nigeria verstehen: Identität, koloniales Erbe und Zukunft arbeitet dafür mit drei Grundbegriffen: Perspektive, koloniales Erbe und Sprachmittlung. An einem eigenen Unterrichtstext mit fiktiver Sprecherstimme fassen die Lernenden zusammen, analysieren Kontraste und eine Porträtmetapher und schreiben eine Empfehlung für eine Austauschwebsite. Danach produzieren sie zu dritt eine englischsprachige Audioausstellung aus drei recherchierten Perspektiven. Die Aufgaben werden auf Englisch bearbeitet. Die Reihe umfasst 25 Seiten, plant alle zwölf Stunden und enthält eine Übungsklausur mit Erwartungshorizont. Sie kostet 39,90 € als Einzellizenz und 199,50 € als Schullizenz. Weitere Titel zum Thema stehen in der Kollektion zu Nigeria und Postkolonialismus.
Nigeria ist im Englischunterricht ein naheliegendes Länderbeispiel. Die Gefahr liegt in der Verkürzung: ein Land, eine Geschichte, ein Bild. Die Reihe setzt dort an und fragt, wie unterschiedliche Stimmen über Nigeria sprechen und was dabei ausgeblendet wird. Ziel ist eine differenzierte, textgestützte Position auf Englisch.
Drei Grundbegriffe ordnen die Arbeit. Perspektive macht bewusst, von wo aus jemand spricht. Koloniales Erbe verbindet Gegenwartsfragen mit der Geschichte des Landes, ohne alles darauf zurückzuführen. Sprachmittlung trainiert, Inhalte zwischen Deutsch und Englisch adressatengerecht zu übertragen. Die Lernenden lesen kurze Erklärtexte auf Deutsch und prüfen jeden Begriff an Beispiel und Gegenbeispiel.
Das Material M1 ist ein eigener Unterrichtstext mit fiktiver Sprecherstimme. Er enthält Kontraste und eine Porträtmetapher, an denen sich zeigen lässt, wie ein einheitliches nationales Narrativ infrage gestellt wird. Weil M1 keine reale Person zitiert, recherchieren die Teams für das Projekt eigene, belegte Perspektiven. So lernen sie, zwischen Modelltext und Quelle sauber zu unterscheiden. Diese Unterscheidung brauchen sie später bei jeder Recherche.
Unterrichtsreihe
Perspektiven vergleichen, Position auf Englisch beziehen, Audioausstellung produzieren. 39,90 € Einzellizenz, 199,50 € Schullizenz.
Unterrichtsmaterial
Unterrichtsmaterial zu Postkolonialismus und Nigeria für die Oberstufe, ab 24,99 €.
Sparpaket
Ein Sparpaket zu postkolonialen Perspektiven auf Indien, Nigeria und Migration, ab 49,99 €.
Sparpaket
Ein Sparpaket zu Literatur und Postkolonialismus mit Shakespeare, Dystopia und weiteren Themen, ab 84,99 €.
Die Reihe beginnt mit Diagnose: erste Vermutungen, ein Begriffsnetz und eine Lernfrage, aus der eine überprüfbare Ausgangsthese entsteht. Stunde 2 erschließt die Grundbegriffe.
In den Stunden 3 bis 5 arbeiten die Lernenden mit M1. A1 lautet: Summarise the speaker’s concern in English. A2 verlangt: Analyse how contrasts and the portrait metaphor challenge a single national narrative. A3 fordert eine Empfehlung mit 180 Wörtern für eine Austauschwebsite, die zeigt, wie unterschiedliche nigerianische Perspektiven präsentiert werden sollten. Danach prüfen die Lernenden ein Gegenargument und überarbeiten ihre Empfehlung.
Ab Stunde 6 folgt das Projekt. Dreiergruppen planen eine englischsprachige Audioausstellung aus drei recherchierten Perspektiven, entwerfen zwei Varianten und prüfen sie auf Machbarkeit. In zwei Praxisstunden entstehen vergleichbare Fassungen. Nach einer Tandemrückmeldung treffen die Gruppen eine begründete Änderungsentscheidung und setzen sie in einer zweiten Fassung um. Die letzten beiden Stunden dienen der Präsentation, einer Transferfrage und der Rückkehr zur Ausgangsthese mit individueller Reflexion. Die zwölf Stunden lassen sich zu sechs Doppelstunden zusammenfassen.
Die zwölf Stunden gliedern sich in fünf Phasen.
| Phase | Stunden | Was passiert | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Einstieg und Begriffe | 1–2 | Diagnose, Perspektive, koloniales Erbe, Sprachmittlung | Ausgangsthese |
| Analyse an M1 | 3–5 | Summary, Analyse, Recommendation auf Englisch | Überarbeitete Empfehlung |
| Planung | 6 | Audioausstellung planen, zwei Varianten | Projektplan |
| Produktion und Überarbeitung | 7–10 | Fassungen, Tandemfeedback, Revision | Zweite Fassung |
| Sicherung | 11–12 | Präsentation, Transferfrage, Reflexion | Audioausstellung und Reflexion |
Die Übungsklausur dauert 90 Minuten und umfasst drei Aufgaben mit 12, 30 und 18 Punkten, zusammen 60 Punkte. Der Erwartungshorizont weist Teilpunkte aus. Die Klausur nutzt das bekannte Material M1 und trainiert Aufgabenformat, Zeitplanung und Erwartungshorizont. Eine Prüfung mit unbekanntem Material ersetzt sie nicht. Die Gewichtung ist ein didaktischer Vorschlag. Bei der Audioausstellung werden Ergebnis, Überarbeitung und individuelle Reflexion bewertet.
Die Reihe ist eine kompakte Sequenz mit 25 Seiten: Lern- und Praxisheft mit 12 Seiten, Lehrermaterial mit 8 Seiten und Klausurtraining mit 5 Seiten. Sie konzentriert sich auf drei Grundbegriffe, einen Modellfall und ein Projekt. Authentische Texte zu Nigeria sind nicht enthalten. Für die Recherche brauchen die Teams also Zugang zu Quellen, und die Lehrkraft sollte Zeit für die Prüfung der Quellenangaben einplanen. Wer mehr Textarbeit mit authentischen Texten möchte, ergänzt die Reihe mit eigenem Material oder mit den anderen Titeln der Kollektion. Die Lösungsvorschläge zu A1 bis A3 zeigen, wie alternative Lösungen bewertet werden. Lehrplanbezug: Orientierung an den Vorgaben für das Zentralabitur NRW 2029.
Weitere Materialien für den Englischunterricht der Oberstufe finden Sie hier.
Die Analyse- und Schreibaufgaben sind auf Englisch formuliert und werden auf Englisch bearbeitet. Erklärtexte und Lehrerhinweise sind auf Deutsch, damit Sie schnell planen können. So bleibt die Begriffsarbeit zugänglich, während die Lernenden ihre Ergebnisse in der Zielsprache formulieren und präsentieren.
25 Seiten in drei PDFs: Lern- und Praxisheft mit 12 Seiten, Lehrermaterial mit 8 Seiten und Klausurtraining mit 5 Seiten. Die zwölf Stunden sind vollständig geplant. Die Reihe ist bewusst kompakt gehalten und lässt sich mit eigenem Material oder weiteren Titeln der Kollektion erweitern.
Nein. Sie nutzt das im Unterricht bearbeitete Material M1 und dient dem Training von Aufgabenformat, Zeitplanung und Erwartungshorizont. Die drei Aufgaben haben 12, 30 und 18 Punkte. Die Gewichtung ist ein didaktischer Vorschlag, den Sie an Ihren Kurs anpassen können.
Lehrplanbezug: Orientierung an den Vorgaben für das Zentralabitur NRW 2029. Falls etwas nicht zu Ihren Vorgaben passt, greift die stifo-Garantie: Wir passen das Material für Sie an. Die bearbeitbare Fassung erleichtert zusätzlich eigene Anpassungen an Aufgaben, Punkte und Formulierungen für Ihren Kurs.
Nein. M1 ist ein eigener Unterrichtstext mit fiktiver Sprecherstimme. Er dient als Modellfall für Analyse und Urteil. Für die Audioausstellung recherchieren die Teams eigene, belegte Perspektiven. Planen Sie dafür Zugang zu geeigneten Quellen und Zeit für die Prüfung der Angaben ein.
Ja. Die zwölf Einheiten zu 45 Minuten lassen sich zu sechs Doppelstunden zusammenfassen, etwa Einstieg und Begriffe, Analyse, Urteil und Planung, Produktion, Überarbeitung sowie Abschluss. Die Minutenangaben im Lehrermaterial erleichtern die Umstellung auf längere Blöcke und zeigen, wo Puffer liegen.