Grundschule · Mathematik
Mathe verstehen leicht gemacht
Elternratgeber und Übungsheft für Klasse 3, verständlich auch ohne pädagogische Vorkenntnisse.
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Nachhilfe · Lernförderung · Außerschulisch
Ob Nachhilfelehrkraft, Lerntherapeutin oder Elternteil am Küchentisch: Wer außerschulisch fördert, braucht Material, das ohne Vorbereitungszeit funktioniert, den Lernstand trifft und in überschaubaren Einheiten planbar ist. Diese Seite bündelt geeignetes Material für Grundschule und Sekundarstufe I mit einem vierstufigen Diagnoseweg und einem fertigen Sitzungsaufbau für 60 Minuten.
Für die außerschulische Förderung eignet sich Material, das den Lernstand zunächst diagnostiziert statt sofort zu üben – etwa das Mathe-Testvorbereitung & Diagnose-Toolkit für Klasse 3 bis 5 – und danach in kleinen, klar strukturierten Einheiten wie Mathe verstehen leicht gemacht weiterarbeitet. Für die Sekundarstufe I bieten aufbereitete Übungsreihen wie Aufwärmübungen Algebra denselben Vorteil: sofort einsetzbar, ohne lange Einarbeitung.
Im Klassenzimmer folgt Material einem Lehrplan und einer festen Gruppe mit ähnlichem Vorwissen. In der Nachhilfe ist beides anders: Ein Kind kommt mit einer konkreten Lücke, eine Sitzung dauert meist 45 bis 60 Minuten, und die nächste Sitzung findet oft erst in einer Woche statt. Material für diesen Kontext muss deshalb in sich geschlossen sein, ohne Vorwissen aus vorherigen Stunden vorauszusetzen, und sich in der verfügbaren Zeit tatsächlich bearbeiten lassen.
Ein zweiter Unterschied betrifft die Motivation. Kinder und Jugendliche, die Nachhilfe erhalten, haben häufig bereits Misserfolgserfahrungen mit dem betreffenden Fach gesammelt. Material, das diesen Aspekt berücksichtigt – etwa durch kleine, erreichbare Zwischenziele statt langer Aufgabenblöcke –, wirkt sich direkt auf die Bereitschaft aus, überhaupt mitzuarbeiten. Genau deshalb gehört auch ein Titel wie Keine Lust auf Schule? in die Grundausstattung vieler Nachhilfekräfte, nicht nur reines Übungsmaterial.
Ein dritter Punkt ist die Diagnose. Ohne zu wissen, wo genau die Lücke liegt, verschwendet jede Förderstunde Zeit mit Übungen, die entweder zu leicht oder zu schwer sind. Ein kurzer Diagnoseschritt zu Beginn – nicht länger als zehn Minuten – zahlt sich in jeder folgenden Sitzung aus, weil das Material danach passgenau ausgewählt werden kann.
Ein vierter, oft unterschätzter Punkt ist die Elternkommunikation. Anders als im Regelunterricht sind bei außerschulischer Förderung die Eltern meist unmittelbar eingebunden, bezahlen die Stunden direkt und erwarten sichtbaren Fortschritt. Elternratgeber wie Englisch leicht erklärt sind deshalb bewusst so aufgebaut, dass sie auch fachfremden Erwachsenen erklären, worum es in der jeweiligen Übung geht – das erleichtert die Hausaufgabenbetreuung zwischen den Sitzungen und das Gespräch mit den Eltern über den Lernstand.
Für die Sekundarstufe I kommt ein fünfter Punkt hinzu: der Zeitdruck vor Klassenarbeiten. Jugendliche kommen hier häufig kurzfristig, wenige Tage vor einem Test, mit dem Wunsch, möglichst viel in möglichst wenig Zeit aufzuholen. Für diese Situation eignet sich Material, das gezielt Testformate übt statt breiten Stoff zu wiederholen – etwa Abschlussprüfungs- oder Testvorbereitungshefte, die den tatsächlichen Aufgabentyp der bevorstehenden Arbeit simulieren. Wichtig ist dabei, realistische Erwartungen zu setzen: Eine einzelne Förderstunde kurz vor einer Klassenarbeit kann Prüfungsangst mindern und Aufgabenformate vertraut machen, ersetzt aber keine über Wochen aufgebaute Lücke. Nachhilfekräfte, die diesen Unterschied offen ansprechen, vermeiden falsche Erwartungen bei Eltern und Kindern gleichermaßen und können die verfügbare Zeit realistischer einsetzen.
Die folgende Auswahl deckt Kernfächer von Klasse 1 bis 9 ab und eignet sich sowohl für Einzel- als auch für Kleingruppenförderung.
Grundschule · Mathematik
Elternratgeber und Übungsheft für Klasse 3, verständlich auch ohne pädagogische Vorkenntnisse.
Grundschule · Englisch
Elternratgeber und Übungsheft für Klasse 4, ideal für Hausaufgabenbetreuung zwischen Förderstunden.
Grundschule · Deutsch
Leseförderung für Klasse 1–2 mit klarer Anleitung für Erwachsene ohne Lehramtsausbildung.
Klasse 3–5 · Diagnose
Kompetenztraining mit integrierter Lernstandsdiagnose für Klasse 3 bis 5.
Grundschule · Motivation
Motivationshilfe für Eltern und Kinder, wenn Widerstand gegen das Lernen die eigentliche Hürde ist.
Sekundarstufe I · Mathematik
Kurze, in sich geschlossene Übungseinheiten für Klasse 5–9, direkt als Einstiegsphase einsetzbar.
| Schritt | Inhalt | Zeitaufwand |
|---|---|---|
| 1. Kurzcheck | Wenige Aufgaben aus dem aktuellen Stoffgebiet, um den groben Wissensstand einzuordnen. | ca. 10 Minuten |
| 2. Lückenidentifikation | Auswertung der Fehler nach Fehlertyp statt nach Punktzahl – rechnet das Kind falsch, unsicher oder gar nicht? | ca. 5 Minuten |
| 3. Materialauswahl | Passendes Material zur identifizierten Lücke wählen, nicht pauschal das nächste Kapitel im Lehrbuch. | vorab planbar |
| 4. Verlaufskontrolle | Nach 3 bis 4 Sitzungen erneuter Kurzcheck, um Fortschritt sichtbar zu machen. | ca. 10 Minuten |
Dieser vierstufige Ablauf verhindert, dass Förderstunden mit bereits beherrschtem Stoff gefüllt werden, und macht Fortschritt für Kind und Eltern greifbar – ein Aspekt, der bei bezahlter Nachhilfe besonders wichtig ist.
| Phase | Dauer | Inhalt |
|---|---|---|
| Einstieg | 5 Minuten | Kurzer Rückblick auf die letzte Sitzung, offene Fragen klären. |
| Aufwärmen | 10 Minuten | Leichte Aufgaben zum bereits Beherrschten, um Erfolgserlebnisse zu schaffen. |
| Kernarbeit | 30 Minuten | Bearbeitung der identifizierten Lücke mit passgenauem Material. |
| Transfer | 10 Minuten | Anwendung des Gelernten auf eine neue, leicht abgewandelte Aufgabe. |
| Abschluss | 5 Minuten | Kurze Zusammenfassung, Hausaufgabe für die Zeit bis zur nächsten Sitzung. |
Ja. Die Elternratgeber-Formate erklären den Lernweg Schritt für Schritt, sodass auch fachfremde Erwachsene die Übungen anleiten können, ohne sich vorher einarbeiten zu müssen.
Der Kurzcheck selbst dauert etwa zehn Minuten, die Auswertung nach Fehlertyp weitere fünf. Insgesamt lässt sich die Diagnose gut in die erste Viertelstunde einer Sitzung integrieren.
Ja, sofern die Kinder auf einem ähnlichen Lernstand sind. Bei größerer Heterogenität empfiehlt sich vorab eine gemeinsame Diagnosephase, um die Gruppe passend einzuteilen.
Dann lohnt sich eine erneute, genauere Diagnose – oft liegt die eigentliche Lücke eine Klassenstufe früher, als der aktuelle Stoff vermuten lässt. Die Verlaufskontrolle im vierten Diagnoseschritt macht solche Fälle sichtbar.
Ja, in der Struktur: Es setzt kein unmittelbar vorangegangenes Unterrichtsgeschehen voraus und ist auf einzelne, in sich geschlossene Förderstunden statt auf eine fortlaufende Unterrichtsreihe zugeschnitten.
Ja. Gerade die Diagnose-Toolkits eignen sich gut, um vor Schuljahresbeginn den Lernstand zu prüfen und gezielt Lücken aus dem Vorjahr zu schließen, bevor neuer Stoff darauf aufbaut.