Sprachmittlung verstehen
Mediation von Übersetzung abgrenzen. Klären wozu sinngemäßes Vermitteln dient und was der Adressat braucht.
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Mediation gehört zu den fünf funktionalen kommunikativen Kompetenzen und steht in jedem Kernlehrplan fest im Fach Englisch. Lernende übertragen dabei sinngemäß zwischen Deutsch und Englisch und berücksichtigen Situation Adressat und Absicht. Diese Seite zeigt wie sich Mediation von Klasse 9 und 10 bis ins Abitur als roter Faden aufbauen lässt und wie einsatzbereite Unterrichtsreihen den Lehrplanbezug in allen Bundesländern abdecken.
Mediation im Englischunterricht meint sinngemäße Sprachmittlung nicht wörtliches Übersetzen. Der Kernlehrplan verlangt dass Lernende zwischen Deutsch und Englisch adressatengerecht vermitteln relevante Informationen auswählen und kulturelle Hinweise geben. Ab Klasse 9 und 10 wird Mediation zunehmend schriftlich geprüft in der Sek II und im Abitur nach Bildungsplan ist sie fester Klausurbestandteil. Wichtig ist der Situationsbezug: Wer für wen und wozu vermittelt bestimmt was weggelassen und was ergänzt wird.
Die Sequenz führt von den Grundlagen der Sprachmittlung bis zur prüfungsnahen Mediation im Abitur.
Mediation von Übersetzung abgrenzen. Klären wozu sinngemäßes Vermitteln dient und was der Adressat braucht.
Wichtiges auswählen zusammenfassen und kulturelle Hinweise ergänzen. Erste kurze Aufgaben Klasse 9 und 10.
Situationsbezogene Aufgaben in Mail Notiz oder Bericht. Register und Adressat gezielt treffen.
Komplexe Ausgangstexte prüfungsnahe Aufgaben und Bewertung nach Bildungsplan und Erwartungshorizont.
Mediation ist im Kernlehrplan als eigene kommunikative Kompetenz verankert. Die folgende Übersicht ordnet die Sprachmittlung den Kompetenzbereichen des Fachs Englisch zu und zeigt den jeweiligen Bezug für Sek I und Sek II.
| Kompetenzbereich | Was Lernende können | Bezug |
|---|---|---|
| Sprachmittlung | sinngemäß zwischen Deutsch und Englisch vermitteln und Wichtiges auswählen | Kern der Mediation ab Klasse 9 und 10 |
| Interkulturelle Kompetenz | kulturspezifische Hinweise erkennen und für den Adressaten erklären | Sek I und Sek II |
| Schreiben und Sprechen | adressaten- und situationsgerecht in passendem Register formulieren | schriftliche Mediation als Klausurteil |
| Sprachbewusstheit | Wirkung von Wortwahl und Register reflektieren und die eigene Vermittlung prüfen | Vertiefung Sek II und Abitur |
Die Lehrpläne variieren je Bundesland. Ob Kernlehrplan NRW LehrplanPLUS Bayern oder Bildungsplan Baden-Württemberg: Mediation ist überall verbindlich nur Bezeichnung und Gewichtung unterscheiden sich. Die einsatzbereiten Unterrichtsreihen sind so aufgebaut dass sie zu allen diesen Vorgaben passen und sich an die eigene Stufe anpassen lassen.
Ein paar Grundlagen helfen die Sprachmittlung fachlich korrekt zu unterrichten und zu bewerten.
Bei der Mediation geht es um Sinn nicht um Wort. Vermittelt wird was der Adressat in der Situation wirklich braucht. Details ohne Nutzen dürfen wegfallen.
Jede Aufgabe nennt wer für wen und wozu vermittelt. Diese drei Angaben steuern die Auswahl den Umfang und das Register der Sprachmittlung.
Oft fehlt dem Adressaten kulturelles Hintergrundwissen. Gute Mediation ergänzt kurze Erklärungen etwa zu Feiertagen Schulsystem oder Redewendungen.
Mediation läuft in beide Richtungen und in beiden Modi. Vom kurzen Gespräch bis zur schriftlichen Mail im Abitur gelten dieselben Grundprinzipien.
Die Sprachmittlung lässt sich in drei tragende Bausteine gliedern die im Material ausgearbeitet sind.
Mediation von Übersetzung abgrenzen und die Kernstrategie des sinngemäßen Vermittelns aufbauen.
Situationsgerecht formulieren und das Register an Adressat und Anlass anpassen.
Komplexe Ausgangstexte und prüfungsnahe Aufgaben mit Bewertung nach Bildungsplan.
Kurze Ausgangstexte klare Situationen und Wortspeicher machen die ersten Mediation Aufgaben gut zugänglich.
Längere Texte mehr Eigenständigkeit bei Auswahl und Register mit Blick auf die schriftliche Prüfung.
Anspruchsvolle Vorlagen feinere Registerarbeit und prüfungsnahe Aufgaben nach Bildungsplan und Abitur.
Satzbausteine und Formulierungshilfen unterstützen Lernende die beim adressatengerechten Schreiben noch Hürden haben.
Reduzierte Textmenge Markierungshilfen und ein Modelltext geben Sicherheit ohne das Ziel zu verändern.
Zusatzauftrag: eine Vorlage für zwei verschiedene Adressaten vermitteln und die Unterschiede begründen.
Einsatzbereite Reihen zur Mediation mit ausgearbeiteten Verlaufsplänen von Klasse 9 und 10 bis zum Abitur.
Aufgaben in steigender Progression samt prüfungsnaher Klausurvorlagen mit Erwartungshorizont.
Fertige Folien führen Strategien der Sprachmittlung Schritt für Schritt ein und sichern das Vorgehen.
Lösungen zu allen Aufgaben und editierbare Dateien zum Anpassen an die eigene Stufe und den eigenen Kernlehrplan.
Sprachmittlung beginnt bereits in der Sek I und wird ab Klasse 9 und 10 zunehmend schriftlich. In der Sek II und im Abitur ist Mediation fester Bestandteil.
Ja. Ob Kernlehrplan NRW LehrplanPLUS Bayern oder Bildungsplan Baden-Württemberg: Mediation ist überall verbindlich und die Reihen decken die gemeinsamen Anforderungen ab.
Ja. Es enthält komplexe Ausgangstexte prüfungsnahe Aufgaben und Klausurvorlagen mit Erwartungshorizont für die Mediation im Abitur nach Bildungsplan.
Mediation vermittelt sinngemäß und adressatengerecht. Es wird ausgewählt zusammengefasst und ergänzt statt Wort für Wort zu übersetzen.
Ja. Für die Sek I gibt es kurze situationsbezogene Mediation Aufgaben mit Wortspeicher die den Einstieg in die Sprachmittlung erleichtern.
Beides. Das Material deckt mündliche Vermittlung im Gespräch ebenso ab wie die schriftliche Mediation in Mail Notiz oder Bericht.
Ja. Neben druckfertigen Dateien gibt es editierbare Vorlagen zum Anpassen an die eigene Lerngruppe und den eigenen Kernlehrplan.
Bewertet werden inhaltliche Vollständigkeit Adressatenbezug und sprachliche Angemessenheit. Passende Erwartungshorizonte liegen den Klausuren bei.