Bild beschreiben
Sachlich benennen was zu sehen ist. Motiv Gegenstände und erster Bildeindruck ohne Wertung.
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Bildanalyse und Werkbetrachtung gehören zum Kern jedes Kunst Lehrplans. Von der ersten Bildbeschreibung im Unterricht bis zur ausformulierten Werkbetrachtung im Kernlehrplan lernen Schülerinnen und Schüler ein Kunstwerk genau zu sehen zu beschreiben zu analysieren und zu deuten. Diese Seite zeigt wie sich das Thema von Sek I bis zum Abitur aufbaut welche Kompetenzen der Bildungsplan erwartet und mit welchem Material sich eine schlüssige Unterrichtsreihe gestalten lässt.
Der Kunst Lehrplan verlangt bei der Bildanalyse einen klaren Dreischritt: erst die Bildbeschreibung also das genaue Sehen und Benennen dann die formale Analyse von Komposition Farbe und Raum und zuletzt die Interpretation die Werk und Kontext verbindet. Die Werkbetrachtung im Kernlehrplan baut diese Schritte über die Jahrgänge auf. Bis zur Kunstanalyse im Abitur kommen Fachsprache historischer Kontext und eine begründete Deutung hinzu. Geübt wird an konkreten Werken bevor eine selbstständige Analyse verlangt wird.
Die Unterrichtssequenz führt vom genauen Sehen über die formale Analyse bis zur begründeten Deutung.
Sachlich benennen was zu sehen ist. Motiv Gegenstände und erster Bildeindruck ohne Wertung.
Komposition Farbe Licht Raum und Bildaufbau untersuchen und die bildnerischen Mittel erfassen.
Aus den Beobachtungen eine begründete Interpretation entwickeln und die Bildaussage klären.
Werk Epoche und Absicht verbinden und die Analyse in Klausur oder Abitur verschriftlichen.
Bildanalyse und Werkbetrachtung sind in den Kompetenzbereichen des Fachs Kunst fest verankert. Die folgende Übersicht ordnet das Thema den zentralen Kompetenzbereichen zu und zeigt den Bezug zum Kernlehrplan und Bildungsplan.
| Kompetenzbereich | Was Lernende können | Bezug |
|---|---|---|
| Rezeption Wahrnehmen | ein Werk genau betrachten und die Bildbeschreibung sachlich strukturieren | Grundlage in Sek I |
| Rezeption Analysieren | Komposition Farbe und Raum mit Fachsprache untersuchen | Ausbau in Sek I und Sek II |
| Rezeption Interpretieren | eine begründete Deutung aus Beobachtung und Kontext ableiten | Schwerpunkt Sek II und Abitur |
| Produktion und Reflexion | Erkenntnisse aus der Werkbetrachtung im eigenen Gestalten nutzen und reflektieren | durchgängig Sek I bis Sek II |
Die Lehrpläne heißen je Bundesland unterschiedlich und setzen eigene Akzente. Der Kernlehrplan NRW der LehrplanPLUS Bayern und der Bildungsplan Baden-Württemberg gliedern die Bildanalyse jeweils etwas anders benennen aber dieselben Kompetenzen von der Bildbeschreibung bis zur Interpretation. Das Material ist bewusst so aufgebaut dass es zu allen diesen Lehrplänen passt und sich leicht anpassen lässt.
Ein paar fachliche Grundlagen ordnen die Schritte der Werkbetrachtung und helfen bei der Unterrichtsplanung.
Am Anfang steht das genaue Sehen. Erst wird sachlich beschrieben was im Bild ist dann wird analysiert und zuletzt gedeutet. Diese Trennung schützt vor vorschnellen Urteilen.
Komposition Farbe Licht Linie und Raum sind die Werkzeuge der Analyse. Wer sie benennt versteht wie ein Werk seine Wirkung erzeugt und kann sie begründen.
Die formale Analyse ist kein Selbstzweck. Beobachtungen zu Aufbau und Farbe werden zu Argumenten für eine Deutung die die Bildaussage nachvollziehbar macht.
Ein Werk entsteht in einer Zeit und Absicht. Historischer Kontext Auftraggeber und Stil einer Epoche vertiefen die Interpretation besonders in der Kunstanalyse im Abitur.
Bildanalyse und Werkbetrachtung ruhen auf drei Teilthemen die im Material Schritt für Schritt aufgebaut werden.
Das genaue Sehen und die sachliche Beschreibung als Grundlage jeder Analyse.
Komposition Farbe Licht und Raum mit Fachsprache untersuchen.
Aus Beobachtung und Kontext eine begründete Deutung entwickeln.
Der Schwerpunkt liegt auf der Bildbeschreibung mit Wortspeicher Leitfragen und einfachen Analyserastern.
Selbstständige formale Analyse mit Fachsprache und ersten begründeten Deutungen an ausgewählten Werken.
Vergleichende Werkbetrachtung Epochenbezug und die anspruchsvolle Kunstanalyse für das Abitur.
Satzbausteine Fachwortlisten und Formulierungshilfen machen das Schreiben über Kunst zugänglich.
Reduzierte Analyseraster klare Schrittfolgen und Bildausschnitte geben Halt bei der ersten Werkbetrachtung.
Zusatzauftrag: ein zweites Werk eigenständig analysieren und beide Bilder begründet vergleichen.
Ausgearbeitete Reihen zu Bildanalyse und Werkbetrachtung mit Verlaufsplänen für Sek I und Sek II.
Analyseraster Aufgaben und komplette Klausurvorschläge samt Erwartungshorizont für die Bewertung.
Fertige Folien mit Bildbeispielen zu Komposition Farbe und Interpretation für den direkten Einsatz.
Musterlösungen zu allen Aufgaben sowie editierbare Dateien zum Anpassen an die eigene Lerngruppe.
Das Thema beginnt in Sek I mit der Bildbeschreibung und wird bis in die Oberstufe zur vollständigen Kunstanalyse ausgebaut. Es zieht sich damit durch fast alle Jahrgänge des Kunstunterrichts.
Ja. Die Materialien orientieren sich an den gemeinsamen Kompetenzbereichen und passen zum Kernlehrplan NRW zum LehrplanPLUS Bayern und zum Bildungsplan Baden-Württemberg sowie zu den übrigen Ländern.
Ja. Für Sek II gibt es vergleichende Werkbetrachtung Epochenbezug und Klausurformate mit Erwartungshorizont die auf die Kunstanalyse im Abitur vorbereiten.
Die Bildbeschreibung benennt sachlich was zu sehen ist. Die Analyse untersucht die bildnerischen Mittel. Die Interpretation deutet die Bildaussage begründet aus Beobachtung und Kontext.
Über Wortspeicher Analyseraster und Satzbausteine. So lernen Schülerinnen und Schüler Begriffe zu Komposition Farbe und Raum sicher und richtig zu verwenden.
Ja. Neben druckfertigen Vorlagen gibt es editierbare Dateien mit denen sich Aufgaben Werke und Umfang an die eigene Lerngruppe anpassen lassen.
Ja. Die Werkbetrachtung verbindet sich gut mit Geschichte Deutsch und Religion etwa bei Epochen historischen Bildthemen oder der Textinterpretation.
Wenig. Die Unterrichtsreihen sind einsatzbereit mit Verlaufsplänen Arbeitsblättern Präsentationen und Lösungen und lassen sich ohne langes Vorbereiten unterrichten.