Geschichte· Grundschule

Pompeji und Herculaneum in der Grundschule: Den Vulkanausbruch kindgerecht erklären

von Luca 11.06.2026 1 Min. Lesezeit
Pompeji und Herculaneum Grundschule Unterrichtsmaterial Klasse 3 bis 4 mit Vesuv Vulkanausbruch Antike und Ausgrabungen

Pompeji und Herculaneum gehören zu den Themen, mit denen Geschichte in der Grundschule besonders lebendig werden kann. Kinder begegnen hier einer vergangenen Welt, die nicht nur in Büchern beschrieben wird, sondern durch Ausgrabungen, Gebäude, Gegenstände und Spuren bis heute sichtbar ist. Genau deshalb eignet sich das Thema sehr gut für Klasse 3 und 4.

Im Mittelpunkt steht eine kindgerechte Leitfrage: Was passierte beim Vulkanausbruch – und warum wissen wir heute noch so viel über das Leben in Pompeji und Herculaneum? Aus dieser Frage entsteht ein Unterricht, der Geschichte, Sachunterricht, Deutsch, Kunst und Geografie sinnvoll verbindet.

Warum Pompeji und Herculaneum in der Grundschule sinnvoll sind

Pompeji und Herculaneum machen historisches Lernen anschaulich. Kinder können sich Häuser, Straßen, Märkte, Familien, Tiere, Essen und Alltagsgegenstände vorstellen. Gleichzeitig lernen sie, dass Geschichte nicht nur aus Jahreszahlen besteht, sondern aus Fragen: Wie lebten Menschen früher? Was ist passiert? Woher wissen wir das heute?

Der Vulkanausbruch des Vesuvs ist dabei ein starker Erzählanlass. Er sollte in der Grundschule aber nicht reißerisch oder zu dramatisch behandelt werden. Sinnvoll ist ein ausgewogener Zugang: Die Kinder erfahren, dass zwei römische Städte verschüttet wurden, dass dadurch vieles erhalten blieb und dass Ausgrabungen helfen, die Vergangenheit zu verstehen.

Das Material Pompeji und Herculaneum – Was passierte beim Vulkanausbruch? setzt genau hier an. Es verbindet einen kindgerechten Lesetext, Erklärungen zu Vulkanen, römischem Alltag und Ausgrabungen, kreative Schreibaufgaben, Mal- und Bastelimpulse sowie differenzierte Arbeitsblätter und Lehrerhinweise.

Pompeji Grundschule: zentrale Lernziele

Für Klasse 3–4 sollte das Thema nicht zu wissenschaftlich angelegt werden. Entscheidend ist, dass Kinder historische Neugier entwickeln und einfache Zusammenhänge verstehen. Besonders geeignet sind kurze Texte, Bilder, Karten, kreative Aufgaben und wiederkehrende Reflexionsfragen.

Historisches Lernen

Die Kinder lernen, dass Pompeji und Herculaneum römische Städte waren und dass sie durch den Ausbruch des Vesuvs verschüttet wurden. Sie verstehen, dass Ausgrabungen Spuren der Vergangenheit sichtbar machen.

Sachunterricht und Naturphänomene

Der Vesuv bietet einen einfachen Zugang zum Thema Vulkanismus. Die Kinder lernen Begriffe wie Vulkan, Lava, Asche, Ausbruch und Krater kennen, ohne dass daraus eine komplexe naturwissenschaftliche Einheit werden muss.

Alltagsleben in der Antike

Besonders spannend ist der Vergleich zwischen früher und heute. Kinder können untersuchen, wie Menschen wohnten, einkauften, kochten, spielten oder ihre Häuser gestalteten.

Lesen und Schreiben

Kurze Lesetexte, Fragen zum Textverständnis und kreative Schreibimpulse fördern Sprachkompetenz. Aufgaben wie „Was hätte ich gerettet?“ helfen Kindern, Informationen mit Perspektivwechsel zu verbinden.

Kreatives Gestalten

Mal- und Bastelaufgaben machen das Thema greifbar. Ein römisches Haus, ein Mosaik, eine Ausgrabungsskizze oder eine Pompeji-Zeitleiste können als sichtbare Unterrichtsprodukte entstehen.

Stundensequenz: Pompeji und Herculaneum in Klasse 3–4 unterrichten

Die folgende Unterrichtsreihe ist auf 8 Einzelstunden angelegt. Du kannst sie im Geschichtsunterricht der Grundschule, im Sachunterricht, als Projektwoche oder fächerübergreifend mit Deutsch und Kunst einsetzen.

Stunde 1: Einstieg – Eine Stadt unter der Asche

Leitfrage: Was kann mit einer Stadt passieren, wenn ein Vulkan ausbricht?

Zum Einstieg eignet sich ein Bildimpuls: ein Vulkan, eine römische Straße oder eine Ausgrabung. Die Kinder sammeln Vermutungen: Was sehen wir? Was könnte passiert sein? Warum graben Menschen alte Städte aus?

Methode: Bildimpuls mit Vermutungskarten.

Konkrete Aufgabe: Die Schüler:innen schreiben oder malen eine erste Vermutung: „Ich glaube, Pompeji ist spannend, weil ...“ oder „Ich frage mich, warum ...“

Sicherung: Pompeji und Herculaneum waren römische Städte. Sie wurden durch den Ausbruch des Vesuvs verschüttet und später wieder ausgegraben.

Stunde 2: Wo lagen Pompeji, Herculaneum und der Vesuv?

Leitfrage: Wo passierte der Vulkanausbruch?

In dieser Stunde wird das Thema geografisch verortet. Die Kinder suchen Italien auf einer Karte, markieren die Region um Neapel und lernen den Vesuv als Vulkan kennen.

Methode: Kartenarbeit mit einfachen Symbolen.

Konkrete Aufgabe: Die Kinder markieren Italien, den Vesuv und die Städte Pompeji und Herculaneum auf einer einfachen Karte. Danach ergänzen sie eine kleine Legende: Vulkan, Stadt, Meer, Land.

Ort / Begriff Kindgerechte Erklärung Mögliche Aufgabe
Italien Land in Europa auf der Karte finden
Vesuv Vulkan bei Neapel Vulkan-Symbol einzeichnen
Pompeji römische Stadt Stadtpunkt markieren
Herculaneum weitere verschüttete Stadt mit Pompeji vergleichen

Sicherung: Pompeji und Herculaneum lagen in der Nähe des Vesuvs. Die Lage der Städte erklärt, warum der Ausbruch so folgenreich war.

Stunde 3: Wie funktioniert ein Vulkan?

Leitfrage: Was passiert bei einem Vulkanausbruch?

Jetzt wird der naturkundliche Teil kindgerecht erklärt. Die Kinder lernen einfache Begriffe wie Krater, Asche, Lava, Gestein und Ausbruch. Wichtig ist, die Erklärung anschaulich zu halten und keine Angst zu erzeugen.

Methode: Beschriftungsbild oder einfaches Vulkanmodell.

Konkrete Aufgabe: Die Kinder beschriften eine einfache Vulkanzeichnung. Danach ordnen sie Begriffe passenden Bildern zu: Aschewolke, Krater, Lava, Berg, Ausbruch.

Sicherung: Ein Vulkan kann Asche, Gestein und Lava ausstoßen. Beim Ausbruch des Vesuvs wurden Pompeji und Herculaneum verschüttet.

Stunde 4: Alltagsleben in Pompeji

Leitfrage: Wie lebten Menschen in einer römischen Stadt?

Diese Stunde zeigt, dass Pompeji nicht nur ein Unglücksort war, sondern vorher eine lebendige Stadt. Kinder lernen Häuser, Straßen, Märkte, Familienleben, Essen, Kleidung oder Spiele kennen.

Methode: Lesetext mit Bildstationen.

Konkrete Aufgabe: Die Schüler:innen lesen einen kurzen Text zum Alltagsleben und füllen einen Vergleich aus: „Früher in Pompeji“ und „Heute bei uns“.

Bereich Pompeji früher Heute bei uns
Wohnen römische Häuser, Innenhöfe Wohnung, Haus, Zimmer
Einkaufen Märkte und Läden Supermarkt, Wochenmarkt
Freizeit Spiele, Bäder, Begegnungen Sport, Spiele, Medien
Straßen Steinwege und Wagen Autos, Busse, Fahrräder

Sicherung: Menschen in Pompeji hatten einen Alltag mit Wohnen, Arbeit, Essen, Spielen und Begegnungen. Dadurch wird Geschichte menschlich und vorstellbar.

Stunde 5: Was passierte beim Ausbruch?

Leitfrage: Wie veränderte der Ausbruch das Leben in Pompeji und Herculaneum?

In dieser Stunde wird der Ausbruch selbst behandelt. Für Grundschulkinder sollte die Darstellung sachlich und behutsam sein. Der Schwerpunkt liegt darauf, dass Asche und vulkanisches Material die Städte bedeckten und vieles dadurch erhalten blieb.

Methode: Ereignisfolge mit Bildkarten.

Konkrete Aufgabe: Die Kinder ordnen einfache Ereigniskarten: Der Vesuv ist ein Vulkan. Der Vulkan bricht aus. Asche bedeckt die Stadt. Menschen verlassen die Stadt oder werden überrascht. Später graben Forschende die Stadt aus.

Sicherung: Der Ausbruch war für die Menschen damals eine Katastrophe. Für die Forschung heute sind die erhaltenen Spuren wichtig, weil sie viel über das Leben früher zeigen.

Stunde 6: Ausgrabungen – Woher wissen wir das alles?

Leitfrage: Wie finden Menschen heraus, wie es früher war?

Jetzt steht historisches Forschen im Mittelpunkt. Kinder lernen, dass Archäolog:innen mit Spuren arbeiten: Gebäude, Gegenstände, Wandbilder, Straßen, Werkzeuge oder Reste von Häusern. So verstehen sie, dass Geschichte aus Quellen erschlossen wird.

Methode: Ausgrabungsstation oder Fundkarten.

Konkrete Aufgabe: Die Schüler:innen erhalten Fundkarten, zum Beispiel Amphore, Mosaik, Haus, Münze, Werkzeug oder Wandbild. Sie überlegen: Was könnte dieser Fund über das Leben früher erzählen?

Sicherung: Ausgrabungen helfen, die Vergangenheit zu erforschen. Dinge, die Menschen hinterlassen haben, können uns Geschichten erzählen.

Stunde 7: Kreativaufgabe – Mein römisches Haus oder meine Ausgrabung

Leitfrage: Wie können wir Geschichte kreativ sichtbar machen?

In dieser Stunde gestalten die Kinder ein eigenes Produkt. Besonders geeignet sind ein römisches Haus, ein Mosaik, eine Ausgrabungsskizze oder ein kleines Pompeji-Leporello.

Methode: Kreativwerkstatt.

Konkrete Aufgabe: Die Kinder gestalten „Mein eigenes römisches Haus“ oder „Meine Ausgrabungskiste“. Dazu schreiben sie drei Sätze: Was sieht man? Was war früher dort? Was könnte ein Fund verraten?

Sicherung: Kreative Aufgaben helfen, historisches Wissen sichtbar zu machen. Wichtig ist, dass Gestaltung und Erklärung zusammengehören.

Stunde 8: Abschluss – Was hätte ich gerettet?

Leitfrage: Was ist Menschen wichtig, wenn sich plötzlich alles verändert?

Zum Abschluss eignet sich eine behutsame Reflexionsaufgabe. Die Kinder überlegen, was sie bei Gefahr retten würden und warum. Daraus entsteht ein persönlicher Zugang, ohne das historische Ereignis zu überdramatisieren.

Methode: Schreibimpuls und Gesprächskreis.

Konkrete Aufgabe: Die Schüler:innen schreiben zu der Frage: „Was hätte ich gerettet?“ oder „Welcher Gegenstand erzählt etwas über mein Leben?“ Danach können einzelne Kinder freiwillig vorlesen.

Bewertung: Ein einfacher Erwartungshorizont kann Textverständnis, Fachbegriffe, Kartenarbeit, kreative Gestaltung, mündliche Mitarbeit und Reflexion berücksichtigen.

Passendes Material: Pompeji und Herculaneum

Wenn Du eine direkt einsetzbare Reihe für Klasse 3–4 suchst, passt das Material Pompeji und Herculaneum – Was passierte beim Vulkanausbruch? besonders gut.

Das Material bringt Kindern die Geschichten von Pompeji und Herculaneum kindgerecht näher. Es verbindet einen Lesetext mit Bildern zur Geschichte Pompejis, leicht verständliche Erklärungen zu Vulkanen, Alltagsleben und Ausgrabungen, Mal- und Bastelaufgaben, Fragen zum Textverständnis, kreative Schreibaufgaben und differenzierte Arbeitsblätter mit Lehrerhinweisen.

Für Deinen Unterricht ist das praktisch, weil Du das Thema als vollständige Unterrichtseinheit, für den Sachunterricht, für Geschichte in der Grundschule, für Projektwochen, Museumsbesuche oder fächerübergreifenden Unterricht mit Deutsch, Kunst und Geografie einsetzen kannst.

Differenzierung: Pompeji für Klasse 3–4 anpassen

Unterstützung für jüngere oder schwächere Lernende

Pompeji kann sehr spannend, aber auch sprachlich anspruchsvoll sein. Schwächere Lernende profitieren von kurzen Textabschnitten, Bildern, Wortkarten und klaren Aufgabenformaten.

  • kurze Lesetexte mit Zwischenüberschriften
  • Wortkarten zu Vulkan, Asche, Lava, Ausgrabung und Stadt
  • Bild-Text-Zuordnungen
  • Satzstarter wie „In Pompeji lebten ...“
  • Partnerlesen vor der Textarbeit
  • Kartenarbeit mit einfachen Symbolen

Erweiterung für stärkere Lernende

Stärkere Kinder können zusätzliche Recherche-, Schreib- und Vergleichsaufgaben übernehmen. Sie können zum Beispiel Pompeji und Herculaneum vergleichen oder eigene Ausgrabungsfragen entwickeln.

  • Pompeji und Herculaneum vergleichen
  • einen kurzen Bericht aus Sicht eines Kindes schreiben
  • eine Fundkarte für ein Museum gestalten
  • ein Vulkanmodell erklären
  • eine Zeitleiste zum Ausbruch erstellen
  • eine eigene Forscherfrage formulieren

Typische Herausforderungen im Unterricht

Der Vulkanausbruch wird zu dramatisch erzählt

Der Ausbruch des Vesuvs war ein schweres Ereignis. In der Grundschule sollte er sachlich und behutsam behandelt werden. Der Schwerpunkt sollte auf Verstehen, historischen Spuren und Alltagsleben liegen, nicht auf Schockwirkung.

Pompeji wird nur als Katastrophe dargestellt

Pompeji war vor dem Ausbruch eine lebendige Stadt. Kinder sollten deshalb auch das Leben vor dem Ereignis kennenlernen: Häuser, Märkte, Straßen, Familien, Essen und Freizeit.

Vulkanismus wird zu kompliziert

Für Klasse 3–4 reichen grundlegende Begriffe. Eine einfache Vulkanzeichnung, Wortkarten und ein Modell sind oft hilfreicher als lange naturwissenschaftliche Erklärungen.

Ausgrabungen werden nicht als Quellenarbeit verstanden

Gerade hier liegt eine große Chance. Kinder können lernen: Wir wissen etwas über früher, weil Menschen Spuren gefunden und untersucht haben. Damit entsteht ein erster Zugang zu historischem Denken.

Die kreative Aufgabe bleibt ohne Fachbezug

Ein römisches Haus zu basteln ist schön, sollte aber mit Wissen verbunden werden. Kinder können zum Beispiel beschriften, erklären oder vergleichen: Was zeigt mein Haus über das Leben damals?

Pompeji als Projektwoche in der Grundschule

Das Thema eignet sich sehr gut für eine kleine Projektwoche. Jeder Tag kann einen eigenen Schwerpunkt haben, sodass Lesen, Forschen, Gestalten und Präsentieren miteinander verbunden werden.

Tag Thema Produkt
Tag 1 Pompeji entdecken Forscherheft und erste Fragen
Tag 2 Der Vesuv und der Ausbruch Vulkanbild oder Vulkanmodell
Tag 3 Alltag in einer römischen Stadt Vergleich früher und heute
Tag 4 Ausgrabungen und Funde Fundkarte oder Museumsschild
Tag 5 Unsere Pompeji-Ausstellung Galeriegang mit Präsentation

So wird Pompeji nicht nur als einzelner Lesetext behandelt, sondern als lebendige Unterrichtsreihe mit historischem Lernen, Sachunterricht, Deutsch, Kunst und Präsentation.

Verbindung zu weiteren Geschichtsthemen in der Grundschule

Pompeji lässt sich gut in eine größere Reihe zu Geschichte in der Grundschule einbetten. Kinder lernen an diesem Thema, dass Vergangenheit durch Spuren, Orte, Bilder und Geschichten erforscht werden kann. Dieser Zugang passt auch zu anderen Themen wie berühmten Persönlichkeiten, Alltagsgeschichte, Antike, Mittelalter oder gesellschaftlichem Wandel.

Wenn Du anschließend ein personenbezogenes Geschichtsthema behandeln möchtest, passt der Blogbeitrag US-Präsidenten in der Grundschule: Geschichte, Politik und Amerika kindgerecht erklären gut dazu. Dort steht stärker im Mittelpunkt, wie Kinder historische Persönlichkeiten über Steckbriefe, kurze Texte und kindgerechte Grundbegriffe kennenlernen können.

Weitere passende Materialien für Geschichte in der Grundschule

Wenn Du weitere Themen für Geschichte in Klasse 1–4 suchst, findest Du auf der Übersichtsseite Geschichte-Unterrichtsmaterial Grundschule passende Materialien zu historischen Ereignissen, Biografien, Alltagsgeschichte, Antike, Neuzeit und Projektunterricht.

FAQ: Pompeji und Herculaneum in der Grundschule

Kann man Pompeji schon in der Grundschule behandeln?

Ja, besonders in Klasse 3–4. Wichtig ist ein kindgerechter Zugang über Bilder, kurze Lesetexte, Kartenarbeit, einfache Vulkanbegriffe, Alltagsvergleiche und kreative Aufgaben.

Wie erkläre ich den Vulkanausbruch des Vesuvs kindgerecht?

Du kannst erklären, dass der Vesuv ein Vulkan ist, der Asche, Gestein und Lava ausstoßen kann. Beim Ausbruch wurden Pompeji und Herculaneum verschüttet. Für Kinder sollte die Erklärung sachlich und nicht zu dramatisch sein.

Was lernen Kinder durch Pompeji über Geschichte?

Kinder lernen, dass Geschichte durch Spuren erforscht wird. Gebäude, Gegenstände, Straßen und Ausgrabungen helfen uns zu verstehen, wie Menschen früher gelebt haben.

Welche Fächer passen zum Thema Pompeji?

Das Thema passt zu Geschichte, Sachunterricht, Deutsch, Kunst und Geografie. Kinder können lesen, schreiben, Karten nutzen, Vulkane kennenlernen und kreative Produkte gestalten.

Wie kann man Pompeji differenzieren?

Schwächere Kinder arbeiten mit Bildern, Wortkarten, kurzen Texten und Satzstartern. Stärkere Kinder vergleichen Pompeji und Herculaneum, schreiben eigene Texte oder gestalten eine Ausstellung.

Welche kreativen Aufgaben eignen sich?

Geeignet sind ein römisches Haus, ein Mosaik, eine Ausgrabungskiste, ein Museumsschild, ein Pompeji-Leporello oder ein Schreibimpuls wie „Was hätte ich gerettet?“.

Wie vermeide ich, dass das Thema Kinder überfordert?

Fokussiere nicht auf Angst oder Katastrophe, sondern auf Alltagsleben, Vulkanwissen, Ausgrabungen und die Frage, was wir heute aus der Vergangenheit lernen können.

Eignet sich Pompeji für eine Projektwoche?

Ja. Eine Projektwoche kann mit Kartenarbeit starten, dann Vulkanismus, Alltagsleben, Ausgrabungen und kreative Gestaltung verbinden. Am Ende eignet sich eine kleine Pompeji-Ausstellung.

Weitere Geschichte-Unterrichtsmaterialien für die Grundschule finden

Wenn Du Geschichte in der Grundschule anschaulich, kindgerecht und direkt einsetzbar unterrichten möchtest, findest Du weitere Materialien auf der Übersichtsseite Geschichte-Unterrichtsmaterial Grundschule – Klasse 1–4.

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Pompeji und Herculaneum – Was passier...Ansehen
Über den Autor
✏️
Luca
Bildungsgestalter & Gründer von stifo.de

Luca beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Frage, was guten Unterricht ausmacht - und wie Lehrkräfte dabei wirklich entlastet werden können. Als Gründer von stifo.de entwickelt er strukturierte Unterrichtsmaterialien, die Lehrerinnen und Lehrer im Alltag spürbar unterstützen: durchdacht aufgebaut, direkt einsetzbar und didaktisch solide.

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