Antikes Griechenland & Mythologien
Einstiegsreihe zu Lebenswelt, Polis und Mythos mit Quellen und Aufgaben.
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Geschichte · Antikes Griechenland · Sek I
Vier Unterrichtsreihen decken das antike Griechenland für die Klassen 5 bis 7 ab: Polis und Alltag, Mythen und Götterwelt sowie der Übergang zum Hellenismus unter Alexander. Für den bilingualen Unterricht liegen zwei Reihen zusätzlich auf Englisch vor.
Kurz gesagt: Das antike Griechenland verbindet im Geschichtsunterricht der Sek I zwei Stränge: die politische Ordnung der Polis mit den Anfängen der Demokratie in Athen und die Mythologie mit der Götterwelt. Fertige Reihen decken Alltag, Mythen, Götter und den Übergang zum Hellenismus unter Alexander ab – mit gestuften Aufgaben und Lösungen.
Die griechische Antike hat im Geschichtsunterricht einen doppelten Reiz. Die Mythen sind erzählbar und bleiben hängen, die politische Geschichte ist dagegen anspruchsvoll und für das Fach zentral: In den Poleis entstand die Vorstellung, dass Bürger über gemeinsame Angelegenheiten entscheiden. Wer beides trennt, verschenkt das Thema – erst im Zusammenspiel wird deutlich, dass Götterverehrung, Feste und Wettkämpfe zur Ordnung der Polis gehörten und nicht davon zu lösen sind.
Fachlich wichtig ist der genaue Blick auf die attische Demokratie. Sie war eine Beteiligungsform für erwachsene männliche Bürger; Frauen, Metöken und Versklavte blieben ausgeschlossen. Genau diese Einschränkung macht das Thema für die Sek I so lohnend, weil sie zum begründeten Vergleich mit der heutigen Demokratie zwingt. Die Reihen legen die Grundlagen dafür, indem sie die Begriffe Polis, Bürger und Volksversammlung sauber einführen, bevor bewertet wird.
Die Reihen lassen sich einzeln unterrichten oder zu einer Sequenz von den Mythen über die Polis bis zu Alexander verbinden; zwei englischsprachige Fassungen ergänzen den bilingualen Zweig.
Einstiegsreihe zu Lebenswelt, Polis und Mythos mit Quellen und Aufgaben.
Olympische Götter, ihre Zuständigkeiten und ihre Rolle im Alltag der Polis.
Englischsprachige Reihe zum antiken Griechenland für den bilingualen Unterricht.
Die Götterwelt auf Englisch, passend zur deutschsprachigen Götter-Reihe.
Alexanderzug, Reichsbildung und kultureller Austausch als Abschluss der Sequenz.
Das Geschichtsmaterial für die Klassen 5 bis 9 gebündelt in einem Paket.
Ein Einstieg über die Mythen ist in Klasse 5 und 6 naheliegend, weil er an Vorwissen aus Kinderbüchern und Filmen anknüpft. Wichtig ist der zweite Schritt: Die Erzählung wird nicht nur nacherzählt, sondern befragt. Was erklärt der Mythos, wem nützte die Erzählung, und was verrät sie über die Menschen, die sie weitergegeben haben? So wird aus einer Geschichte eine Quelle für Vorstellungen und Werte – und die Lernenden üben, zwischen Erzählung und historischer Aussage zu unterscheiden.
Darauf folgt die Polis. Sinnvoll ist ein konkreter Zugriff über Athen: Wer durfte in der Volksversammlung sprechen, wie wurden Entscheidungen getroffen, wer war ausgeschlossen? Aus diesen Fragen entsteht der Vergleich mit heute fast von selbst. Den Abschluss bildet in Klasse 7 der Hellenismus: Der Alexanderzug lässt sich gut über Karten erschließen und zeigt, wie griechische Sprache und Kultur weit über die Poleis hinaus wirkten. Im bilingualen Zweig können Sie einzelne Bausteine direkt in der englischsprachigen Fassung bearbeiten.
| Stufe | Einsatz | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Klasse 5/6 | Mythen und Götterwelt | Erzählen, Deuten, Quelle und Erzählung unterscheiden |
| Klasse 6/7 | Polis, Athen und Demokratie | Begriffsarbeit und Arbeit mit Quellen |
| Klasse 7 | Alexander und Hellenismus | Kartenarbeit und Längsschnitt zur Kulturbegegnung |
Die Aufgaben sind in Stufen angelegt, sodass Sie innerhalb einer Lerngruppe unterschiedlich anspruchsvolle Zugänge anbieten können: Ein Teil der Klasse gibt den Inhalt einer Quelle wieder, ein anderer vergleicht zwei Darstellungen oder begründet eine eigene Einschätzung. Weil die Dateien bearbeitbar sind, lassen sich Texte kürzen, Begriffslisten voranstellen oder Aufgaben umformulieren.
Für bilinguale Klassen bieten die englischsprachigen Fassungen zum antiken Griechenland und zu den griechischen Göttern eine echte Alternative statt einer bloßen Übersetzung: Sie können dieselbe Stunde in zwei Sprachfassungen halten oder gezielt einzelne Materialien auf Englisch einsetzen, um Fachbegriffe wie city state, assembly oder deity einzuführen. Das entlastet die Vorbereitung und hält den fachlichen Anspruch konstant.
Das antike Griechenland ist in den Kernlehrplänen der Länder fester Bestandteil des Inhaltsfeldes zur Antike und wird meist in Klasse 6 oder 7 unterrichtet. Die geforderten Kompetenzen betreffen den Umgang mit Text- und Bildquellen, das Erklären von Fachbegriffen wie Polis, Demokratie oder Hellenismus sowie den begründeten Vergleich antiker und heutiger Ordnungen.
Für die spätere Oberstufe legt das Thema wichtige Grundlagen. Wer den Unterschied zwischen antiker und moderner Demokratie einmal genau bestimmt hat, kann später an Themen wie Bürgerrechte, Repräsentation und politische Teilhabe anknüpfen. Auch der Hellenismus zahlt sich aus: Er ist ein früh greifbares Beispiel für Kulturkontakt und dessen Folgen.
Griechische Götter – Mythologie & Symbolik (Sek II)Üblich sind vier Bereiche: die Polis als politische Ordnung mit der attischen Demokratie, der Alltag in Griechenland, die Mythen und die olympische Götterwelt sowie der Hellenismus unter Alexander dem Großen.
Der Mythos wird nicht als Tatsachenbericht gelesen, sondern als Zeugnis für Vorstellungen und Werte. Sinnvolle Leitfragen sind: Was erklärt die Erzählung, wem nützte sie, und was verrät sie über die Menschen, die sie überliefert haben?
Ja, zum antiken Griechenland und zu den griechischen Göttern liegen jeweils englischsprachige Reihen vor. Sie decken dieselben Inhalte ab wie die deutschen Fassungen und lassen sich einzeln oder parallel einsetzen.
Die Reihen orientieren sich an den üblichen Inhaltsfeldern zur Antike und an den Kompetenzbereichen Sach-, Methoden- und Urteilskompetenz. Länderspezifische Schwerpunkte lassen sich über die bearbeitbaren Dateien ergänzen.
Nur eingeschränkt. In Athen entschieden erwachsene männliche Bürger unmittelbar in der Volksversammlung, während Frauen, Metöken und Versklavte ausgeschlossen blieben. Gerade dieser Unterschied macht den Vergleich mit der heutigen repräsentativen Demokratie im Unterricht ertragreich.
Ja, zu allen Aufgaben gehören Lösungen, die zugleich als Erwartungshorizont dienen. Da die Dateien bearbeitbar sind, können Sie sie an das Niveau Ihrer Lerngruppe anpassen.