{"product_id":"eine-ausstellung-kuratieren-kunst-gestaltung-berufsschule","title":"Eine Ausstellung kuratieren: Reihenfolge, Objekttexte und Wegeführung – Unterrichtsreihe Kunst \u0026 Gestaltung Berufsschule, 8 Stunden","description":"\u003cp\u003eZwei Gäste beginnen in der Mitte des Foyers und verpassen den Einstieg: Daran scheitert die Ausstellung, auch wenn jedes Exponat für sich stimmt. Das Foyer einer Berufsschule zeigt drei Werkstattarbeiten, eine Farbprobe, ein Papiermodell und einen Endentwurf, und die Klasse soll daraus eine Ausstellung über Entscheidungen im Entwurf machen statt einer bloßen Leistungsschau. Am Ende stehen Titel, Reihenfolge, drei kurze Objekttexte und ein Plan, den eine Testperson ohne Einführung abgelaufen ist.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eAuf einen Blick\u003c\/h3\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eFach:\u003c\/strong\u003e Kunst \u0026amp; Gestaltung\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eStufe:\u003c\/strong\u003e Berufsschule \/ Berufskolleg · Kultur · Projektorganisation\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eUmfang:\u003c\/strong\u003e 8 × 45 Min., zusätzlich eine praktische Leistungsaufgabe (90 Min.)\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eMaterial:\u003c\/strong\u003e 44 Seiten in vier A4-PDFs\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eLeistungsnachweis:\u003c\/strong\u003e Praktische Leistungsaufgabe (90 Min.) mit Korrekturraster\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eLehrplanbezug:\u003c\/strong\u003e Gestaltungspraxis in beruflichen Bildungsgängen; keinem einzelnen Landeslehrplan verbindlich zugeordnet\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3\u003eDie 8 Unterrichtsstunden\u003c\/h3\u003e\n\u003col\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eWas steuert die Lesereihenfolge?\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003eEinstieg\u003c\/em\u003e – Bildimpuls und Auftrag. Gelesen werden zuerst nur die Objektnamen, dann die Nummerierung. Die Klasse klärt, was die Reihenfolge der Gäste lenkt, und fasst den Auftrag in einem Satz. \u003csmall\u003eLernheft S. 2–3, 6\u003c\/small\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eDramaturgie und Objekttext\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003eErarbeitung\u003c\/em\u003e – Ein Anfang mit der Probe erzählt Entwicklung, ein Anfang mit dem fertigen Objekt fragt nach dem Wie. Dazu wird „Diese tolle Probe gefällt allen“ in einen Text mit sichtbarem Detail verwandelt. \u003csmall\u003eS. 4–6\u003c\/small\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eZwei Hängungen\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003eEntwurf\u003c\/em\u003e – Die drei Werkproben werden in zwei Folgen auf den Tisch gelegt. Entschieden wird nach begründeter Reihenfolge, objektbezogenen Texten und Orientierung im Raum mit je 0 bis 2 Punkten. \u003csmall\u003eS. 7–11\u003c\/small\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eTexte und Plan\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003ePraxis\u003c\/em\u003e – Jedes Exponat erhält einen Objekttext mit einem sichtbaren Detail und einer Frage. Titel, Reihenfolge und Plan entstehen auf Kartonunterlage und Textkarten, Fassung 1 wird gesichert. \u003csmall\u003eS. 12–13\u003c\/small\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eGäste ohne Einführung\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003eAnalyse\u003c\/em\u003e – Rückmeldung: Zwei Personen beginnen in der Mitte. Eine Testperson geht die Schau ohne Einführung ab, nennt das Thema und je ein Detail von zwei Objekten. Beobachtet werden ihre Suchwege. \u003csmall\u003eS. 14–15\u003c\/small\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eStart markieren\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003eÜberarbeitung\u003c\/em\u003e – Beschriftungen wandern nur, wenn Suchwege es belegen. Jedes Objekt erhält einen eigenständigen Kurztext, der empfohlene Start wird räumlich oder grafisch markiert, dann folgt ein zweiter Rundgang. \u003csmall\u003eS. 16–17\u003c\/small\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eFührung durch das Foyer\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003eSicherung\u003c\/em\u003e – 90-Sekunden-Präsentation: Ausstellungsplan zeigen, eine verworfene Hängung danebenlegen, eine Beobachtung aus dem Rundgang und eine Grenze nennen. Die Rückfrage betrifft die Reihenfolge. \u003csmall\u003eS. 18–19\u003c\/small\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eGalerie und Mappe\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003eSicherung\u003c\/em\u003e – Galerie der Pläne, Beleggespräch und Werkstatt-Check. Im Portfolio steht, welche Änderung ohne die Testperson nicht gekommen wäre. \u003csmall\u003eS. 20–22\u003c\/small\u003e\n\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ol\u003e\n\u003ch3\u003eDas ist enthalten\u003c\/h3\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eLernheft\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003e22 Seiten\u003c\/em\u003e – Auftrag, Bildimpuls, Fachwissen zu Dramaturgie und Objekttext, Bildlabor, Übungen, Entwurf, Entscheidung, Prototyp, Praxis, Werkstattstörung, Erprobung, Kritikgespräch, Revision, Fachsprache, Übergabe, Selbstprüfung, Portfolio.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eLehrerheft (Lehrerhandreichung)\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003e12 Seiten\u003c\/em\u003e – Konzeption, Stoffverteilung für acht Stunden mit Minuten, Diagnose mit Musterantworten, Deutung der A\/B-Anordnungen, Differenzierung, Interventionen in der Werkstatt, Kriterien und Nachweise.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003ePraxisprüfung mit Erwartungshorizont und Korrekturraster\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003e6 Seiten\u003c\/em\u003e – Auftrag und zwei Arbeitsbögen für Lernende (S. 1–3), Erwartungshorizont mit Lösungsvorschlag, Punkteraster und Rückgabebogen für die Lehrkraft.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eFallwerkstatt\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003e4 Seiten\u003c\/em\u003e – Drei Lernendenblätter zu einer Ausstellung, deren Schilder in richtiger Reihenfolge gelesen werden, ohne dass jemand einen Unterschied nennen kann. Dazu eine neue Bedingung, eine Urteilsrunde und ein Lehrerblatt.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3\u003eKompetenzen\u003c\/h3\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eEine Reihenfolge von Exponaten begründen und ihre Lesart benennen\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eObjekttexte schreiben, die auf ein sichtbares Detail zurückführen\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eWegeführung und Beschriftung an den Suchwegen fremder Gäste prüfen\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eEine Hängung nach Test überarbeiten und die Änderung belegen\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3\u003eDarauf kannst du dich verlassen\u003c\/h3\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eStoffverteilung in Minuten\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003eLehrerheft\u003c\/em\u003e – In Stunde 2 stehen je 15 min für Dramaturgie, Objekttext und A\/B-Auswertung.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eMusterantwort zum Einstieg\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003eLehrerheft\u003c\/em\u003e – Probe, Modell, Endentwurf als Folge, mit dem Hinweis, dass auch der umgekehrte Weg plausibel ist, wenn die Rückfrage nach der Entstehung den Einstieg bestimmt.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eTeilpunkte im Raster\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003ePraxisprüfung\u003c\/em\u003e – Die Stufen 0 bis 4 sind für jedes 4-Punkte-Kriterium beschrieben, zusätzlich gibt es eine Rückgabeseite mit Belegstelle.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eHilfe bei vagen Rückmeldungen\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003eWerkstattführung\u003c\/em\u003e – Aus „Mir gefällt …“ wird eine genaue Ortsangabe mit Folge für die Nutzung.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3\u003eLeistungsbewertung\u003c\/h3\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003ePraktische Leistungsaufgabe\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003e90 Minuten\u003c\/em\u003e – Ein Ausbildungsbetrieb zeigt drei Reparaturstadien im Eingangsbereich: vorher, Eingriff, Ergebnis und drei kurze Texte. 40 Punkte: Planung 8, Umsetzung 16, Test und Revision 8, Begründung 8.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eUnterrichtsprojekt\u003c\/strong\u003e – \u003cem\u003eFoyer-Ausstellung\u003c\/em\u003e – Die Ausstellung aus Farbprobe, Papiermodell und Endentwurf wird formativ in vier Dimensionen mit je 0 bis 2 Rückmeldepunkten eingeschätzt, zusammen bis zu 8. Das Prüfungsraster ist davon getrennt.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie 40 Punkte werden nicht automatisch in eine Note übersetzt. Eine Skala legt die Fachschaft fest. Der Reparaturfall steht auch im Lehrerheft auf Seite 11. Für eine Prüfung mit unbekanntem Auftrag deshalb diese Lehrerseite nicht an die Klasse geben.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eFür wen eignet sich die Reihe?\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eFür Berufsschule, Berufskolleg, Berufsfachschule und Fachoberschule Gestaltung, besonders in Kultur und Projektorganisation. Kunstgeschichtliche Kenntnisse oder eine gestalterische Ausbildung sind nicht nötig. Die Reihe behandelt eine kleine Ausstellung mit drei Exponaten im Foyer. Kunstvermittlung für Gruppen, Katalogtexte und Veranstaltungsplanung kommen nicht vor.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eHäufige Fragen\u003c\/h3\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eWelchem Lehrplan folgt die Reihe?\u003c\/strong\u003e – Keinem einzelnen: Sie ist keinem Landeslehrplan verbindlich zugeordnet und dient der Gestaltungspraxis in beruflichen Bildungsgängen. Falls etwas nicht zu euren Vorgaben passt, greift die \u003ca href=\"\/pages\/stifo-garantie\"\u003estifo-Garantie\u003c\/a\u003e: Wir passen das Material für euch an.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eWas brauchen die Lernenden?\u003c\/strong\u003e – Drei eigene oder fiktive Werkproben, eine Kartonunterlage, kleine Textkarten und einen Stift.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eMüssen echte Werkstattarbeiten ausgestellt werden?\u003c\/strong\u003e – Nein, die Proben dürfen eigene oder fiktive Arbeiten sein. Es geht um Reihenfolge, Texte und Orientierung, nicht um eine reale Schau im Foyer.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eWie läuft die Korrektur der Praxisprüfung?\u003c\/strong\u003e – Nach einem Raster über 40 Punkte: Planung 8, Umsetzung 16, Test und Revision 8, Begründung 8. Abweichende Lösungen sind gleichwertig, wenn die Pflichtangaben erfüllt sind und die Wirkung plausibel geprüft wurde.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eIst das Foyer einer Berufsschule ein realer Ort?\u003c\/strong\u003e – Nein. Auftrag, Daten und Fallbeispiele sind für den Unterricht entworfen, auch die Bildimpulse sind KI-Illustrationen und keine Fotos eines Betriebs.\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n","brand":"stifo","offers":[{"title":"Einzellizenz (1 Lehrkraft)","offer_id":55840739393865,"sku":null,"price":39.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true},{"title":"Schullizenz","offer_id":55840739426633,"sku":null,"price":199.5,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0762\/3878\/2793\/files\/BK20_eine-ausstellung-kuratieren_titel.png?v=1793774532","url":"https:\/\/stifo.de\/products\/eine-ausstellung-kuratieren-kunst-gestaltung-berufsschule","provider":"stifo - Students \u0026 Teachers Innovate Forward","version":"1.0","type":"link"}